Wer bitte glaubt im 21 Jahrhundert noch an Gott?

56 Antworten

Ich glaube an Gott!

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikels sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

Lieber ElPatron, auch im 21. Jahrhundert glauben mehr Menschen an Gott, Allah, Jahwee, Manitu, Wishnu - oder an einen 'göttlichen Ursprung' oder ein 'göttliches Bewusstsein' als an keinen-Gott oder an Nur-Mess- und Beweisbares.

Ich persönlich glaube z.B. an einen göttlichen Ursprung, eine Art Schöpferebene. Mir ist bewusst, dass ich es nicht weiß - niemand weiß es, auch nicht die, die an keinen-Gott glauben und nur an greif- und beweisbare 'Realität' glauben. Denn so überraschend es klingen mag: Auch das ist nur ein Glaube.

Schau, ich bin ein sehr neugieriger Mensch und gail drauf, das Leben immer besser verstehen zu lernen. Und ich habe schon einige Male erfahren, dass sich eine Überzeugung von mir als Irrtum herausgestellt hat. Und ich habe begriffen, wie wenig ich wirklich weiß und wieviel ich eigentlich nur zu wissen glaubte. Denn was immer ich irgendwo gelernt, gelesen, gehört habe, kann ich nur glauben (oder auch nicht). Nur was ich selbst erfahren habe, das weiß ich. Ob ich es jedoch wirklich richtig interpretiere, weiß ich wiederum nicht.

Wenn man das einmal begriffen hat backt man schnell etwas kleinere Brötchen - bei mir war das jedenfalls so. Das heißt nicht, dass ich heute nichts mehr glaube oder nicht mehr von etwas überzeugt bin, es heißt nur, dass mir das auch bewusst ist. Alles kann sich als Irrtum oder Fehlinterpretation herausstellen - sogar eine eigene Überzeugung. Und ich will nicht recht behalten sondern das Richtige so gut wie möglich herausfinden.

Sobald man irgendetwas glaubt, verengt sich das Denken zu einem Tunnelblick, man sieht das, was man glaubt im Licht und auch alles, was dafür spricht - aber links und rechts sieht man nichts mehr und alle anderen Möglichkeiten verschwinden im Dunkeln. Und wo ein Mensch etwas nicht-glaubt oder nicht für möglich hält, hört er sowieso auf zu denken. Deswegen sind ja auch alle bahnbrechenden Neuerungen auf dem Mist einiger vereinzelter Menschen gewachsen, die ihre Gedanken über die bestehenden Glaubens-Begrenzungen hinaus bewegen konnten. Die sich eben nicht von Glaubenssätzen oder bestehenden Überzeugungen aufhalten ließen sondern 'in Möglichkeiten' denken konnten und bereit waren, sich auch auf Neues einzulassen. Auch auf die Gefahr hin, dass sich ihre alten Überzeugungen als Irrtum herausstellen konnten.

Und ich hab noch etwas gelernt: Sich auf 'das andere Extrem' zu versteifen, ist kein neuer Weg, sondern nur die andere Seite von ein und derselben Medaille. So war nicht 'mein Weg', wenn ich mich in jungen Jahren über etwas hinwegsetzte, sondern es war genau der gleiche Weg wie ihn alle gingen - nur in anderer Richtung. Das war ne echt wichtige Lektion für mich. Und vielleicht ist die Glaubensgemeinschaft der kein-Gott-Gläubigen ja auch nur eine Gegenbewegung der Gott-Gläubigen. Möglich wärs.

Aber 'nur an Realität' glauben halte ich wirklich für schwierig, gerade heute, wo sich neue Erkenntnisse die Klinke in die Hand geben und sich gegenseitig überholen. Was ist denn Realität? Wir kennen Gedanken und Gefühle, von denen wir nur die 'physischen Reaktionen' messen können, nicht aber diese selbst. Es gibt zahllose Testreihen, die zweifelsfrei zeigten, dass Menschen spüren können, wenn sie jemand von hinten beobachtet. Aber zwischen diesen Menschen gibts nichts Messbares - dennoch bekommen die Beobachteten es mit. Ist das noch Realität? Ich denke schon.

Nun können wir Gedanken und Gefühle ja in uns erleben, klar sind sie auch real für uns. Aber ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund, warum die Welt exakt da aufhören sollte, wo wir nichts mehr mitkriegen. Es gibt Tiere mit Wahrnehmungen, die den unseren weit überlegen sind, viele von ihnen können auch drohende Gefahren spüren - was wir schon nicht hinkriegen, weil wir viel zu viel mit nach-denken beschäftigt sind. Was ist also Realität und was nicht?

Ich glaube dass es ziemlich gewagt ist, die Realität auf unsere Wahrnehmungen von Realität zu begrenzen. Und ich glaube auch, dass jeder Mensch das Recht hat, seine Vorstellungen von der Welt jenseits unserer Wahrnehmungen so gestalten kann, wie es ihm richtig erscheint. Ob das nun ein persönlicher Gott ist oder Naturgeister oder Schöpferebenen oder eben auch kein-Gott macht da keinen Unterschied. Wichtig ist einzig, den Glauben anderer so zu respektieren wie man auch den seinen respektiert sehen möchte. Denn wenn man mit Füßen tritt, was anderen heilig ist, kann man einen Sturm entfachen, bei dem einem Hören und Sehen vergeht. Rechthaberei hilft einem dann nicht weiter, so ticken Menschen einfach. Und das ist Realität. :)

Ou ja - das mit dem schlechten Gewissen hat nichts mit Religion zu tun. Jeder kennt es, ein schlechtes Gewissen zu bekommen, wenn man etwas falsch gemacht hat - jeder. Da gehts weder um Gott noch um Gut und Böse, sondern nur um das, was man als richtig oder falsch kennt, simple soziale Regeln - Pappas Auto zu zerkratzen macht ihm keine Freude und Mammis Schuhe anzumalen ist auch nicht gern gesehn. Keine Religion, kein Gott, kein gut und böse, sondern einfach "Hast du gut gemacht", "Darfst du" und "Darfst du nicht".

Das ist weder von einer Religion abhängig noch vom Menschen überhaupt. Schuldbewusstsein gibts auch unter Tieren. Denn auch die haben Regeln und sind in der Lage, ein Schuldbewusstsein zu entwickeln, wenn sie über die Stränge geschlagen haben und sich 'erwischt' fühlen. In der Regel reicht es aber, eine unterwürfige Haltung einzunehmen, dann wird noch ein bisschen gegrummelt und gut ist.Wobei allerdings gerade eine Art unserer nächsten Verwandten dazu neigt, Bestrafungen trotzdem durchzuführen, der 'gemeine Schimpanse' ist echt nicht zimperlich. Aber er hat wirklich keine Religion und unterscheidet auch nicht in Gut oder Böse.

Es muss nicht einmal mit Angst vor Strafe zu tun haben, weil ich zum Beispiel als Kind kaum Angst vor Strafe haben musste. Ich wusste einfach nur, was ihr Freude machte (das war viel), was ihr Arbeit oder sie traurig machte. Kinder können das wirklich spüren, auch ohne dass die Eltern es sagen. Da ging es null um Gott oder Gut und Böse, wenn ich z.B. im Eifer des Gefechts etwas zertöpperte, an dem sie Freude hatte, dann hab ich schneller ein schlechtes Gewissen bekommen als man bis drei zählen kann.

Von daher - Schuldgefühl oder 'schlechtes Gewissen' ist keine Erfindung von Religionen, sondern eine Fähigkeit einiger 'höher' entwickelter Geschöpfe, die in sozialen Gruppen leben. Diese Fähigkeit ist eine wichtige Grundlage des Lernens, denn so wie man das Gefühl haben kann, sich über etwas Gelungenes zu freuen kann man natürlich genau sch**** fühlen, wenn man Mist gebaut hat. Wenn das nicht funktioniert, dann funktioniert auch eine Gemeinschaft nicht mehr. Eigentlich ganz logisch, findest du nicht?

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Ich glaube an Gott. Nicht, weil ich irgendwas brauche an dem ich mich Klammern kann. Sondern, weil ich daran glaube, dass die Erde, die Planeten und die Galaxie und all‘ das was weit über unsere Vorstellung geht nicht einfach so dahin existiert. Sondern erschaffen wurde. Warum Gott das böse nicht verhindert? Und warum ich mit schlechten Taten -vielleicht- in die Hölle komme? Ich glaube du widersprichst dich. Gott verhindert nicht das böse, weil er den Menschen so erschaffen hat, dass er selber denken und handeln kann. Wir lenken unser Leben, wie wir es wollen. Ob wir ein Studium anfangen oder Kinderpornos herunterladen oder ob wir nach der Liebe suchen oder Menschen vergewaltigen, das entscheidet jeder für sich. Und dafür gibt es ein Leben danach. Wir werden nicht alle gleich Leben nach dem Tod. Wie unser Leben danach aussieht, hängt von unseren Taten im JETZT ab. Ich finde das Universum, den Menschen, die Tiere und diesen ganzen Rhythmus der von „alleine“ läuft viel zu komplex, um nicht an einen Gott zu glauben. Aber jedem Seins.

Das System war ja nicht von Anfang an so komplex, es ist nach und nach so geworden. So wie ein Schneekristall ganz von alleine zu seiner wunderschönen Struktur herran wächst, er beginnt auch Simpel und wird dann immer Komplexer!

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