Wer bin ich überhaupt?

7 Antworten

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Es gibt unterschiedliche Varianten in unterschiedlichen Betroffenheitsgraden.

Zuerst die fetischistischen Transvestiten, die die Kleidung des sexuellen Kicks wegen tragen, diese haben sogar im ICD eine eigene Diagnosenummer (F 65.1). Dann gibt es die nicht-fetischistischen Transvestiten (F 64.1), diese erleben keinen sexuellen Kick dabei. Die machen es just for fun. Solange Du nicht darunter leidest und es problemlos ausleben kannst, ist das ganze auch nicht pathologisch, erst wenn Du trotz ausleben weiterhin einen Leidensdruck verspürst, solltest Du mal genauer nachschauen lassen was da los ist. Die beiden TV-Arten können noch "abgespeckt" werden als DWT (Damenwäscheträger). Das sind TV, die lediglich gegengeschlechtliche Unterwäsche tragen unter ansonsten "geschlechtskonformer" Oberbekleidung.

Weiter geht es mit den Crossdressern. Ab hier wird es langsam interessant. Crossdresser (CD) ähneln den nicht-fetischistischen TV's, mit dem Unterschied, daß es für diese nicht mehr nur "just for fun" ist, sondern nun auch die damit verbundene Geschlechterrolle einen wichtigen Punkt einnimmt. Crossdresser in Richtung Mann -> Frau kann man weitläufig auch als Teilzeitfrauen bezeichnen. Gibt übrigens eine Internetseite unter teilzeitfrauen.de - vielleicht hilft Dir das auch weiter.

In all den oben genannten Sachen gibt es natürlich auch Übergänge, die fließend sind.

Dann kommen die Transgender (TG) F 64.9, diese wollen nonstop die Rolle des anderen Geschlechts leben und nehmen nur soweit medizinische, chirurgische Hilfe in Anspruch, um nach außen hin von anderen entsprechend erkannt werden zu können. Sie lassen oft eine Teilangleichung so weit wie nötig durchführen. Körperlicher Leidensdruck ist da selten vorhanden. Auf einer einsamen Insel würden sie keine körperverändernden Maßnahmen anstreben, da hier die soziale Komponente wegfällt. Ist ja keiner da, der sie "falsch" einsortieren könnte.

Die höchste Betroffenheitsstufe ist Transsexualität (F 64.0). Betroffene empfinden sich als das andere Geschlecht und gleichzeitig ihren angeborenen Körper als falsch und wollen diesen dauerhaft ändern. TS geht es weniger um die Rolle als viel mehr um sich selbst und das innere Spiegelbild. Sie wollen sich in ihrem Wandspiegel wiedererkennen können. Auf einer einsamen Insel lebend würde ein TS trotzdem sämtliche medizinischen, chirurgischen Maßnahmen mitnehmen, was Gesundheit, Geld und medizinischer Fortschritt so hergeben. Sie streben eine Komplettangleichung soweit wie möglich an. Für einen TS ist authentisches Passing das A und O und ein Maß des Erfolges.

Arcani, mache nicht den Fehler und renne hinter Akzeptanz her. Der Tag an dem niemand was dagegen hat, Deine Entscheidungen in deren Konzept passt, niemand was merkt (speziell bei TS), den wird es nie geben. Wer hinter Akzeptanz herrennt, macht sich abhängig vom Wohlwollen anderer Leute. Mach einfach Dein Ding, leb Dich aus und pfeif drauf was andere sagen könnten. Du kannst eh nicht die Gedanken anderer Menschen kontrollieren.

Viel Glück.

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Diese ziemlich ausführliche Antwort hat mir die Augen um ein weiteres Stück echt geöffnet, denn was ist in dieser Welt schon "normal"... Klar wenn man den Durchschnitt nehmen würde und dies als sogenannte "Norm" definieren würde hätte man dies... Kein Mensch ist so wie der andere... Da muss ich dir ebenfalls recht geben! Ich danke dir einfach für diese sagen wir mal ermutigende Antwort einfach :). Mit dem Ausleben werde ich es mir noch genau überlegen denn mit einer Freundin wird dies glaub ich mal nicht als so leicht.

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Zuerst solltest du dir Zeit lassen und dich damit beschäftigen, was du denn gerne möchtest - wenn du beide Seiten deiner Sexualität ausleben möchtest, dann musst du den richtigen Partner dafür suchen. Da ist es dann am besten, offen darüber zu sprechen.

Aber wie du wirklich herausfindest, was du möchtest, da kann dir wahrscheinlich keiner hier wirklich helfen, ich kann dir nur raten, einfach das zu tun, was du in dem Moment gerne möchtest. Und dann wirst du merken, was dir wie am besten gefällt und mit der Zeit lernst du dann für dich, damit umzugehen.

Du könntest dich aber auch jemanden anvertrauen, die Person kann dir vielleicht eher helfen als ein Außenstehender.

dann bleib ein Mann und spiel ab und zu die Frau, wenns dir Spaß macht. Wenn du eine Partnerin hast, wirst du ja sehen, was sie dazu sagt....

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