Wer bin ich selbst, was ist mein ich?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sehr, sehr schöne Fragen! 

Ich persönblich hatte das Problem selber, und habe es mit Sicherheit auch immer noch. Also, im Voraus auch, ich spreche jetzt hier natürlich aus persönlichen Erfahrungen und Dingen, die rein auf mich bezogen sind. Aber vielleicht kannst du ja ein paar davon auf dich übertragen :)

Du musst dich nicht für ein Ich entscheiden! Deine Persönlichkeit besteht nicht aus dieser einen Fassade. Es ist vollkommen normal, wenn du in bestimmten Situationen, Gefühlslagen oder in gesprächen mit best. Menschen anders bist. 

Verschiedende Menschen sprechen unterschiedliche Aspekte deines Lebens an. Das heißt nicht, dass es in deinem Leben nur diesen einen Aspekt gibt! Jeder Mensch hat viele Interessen und nur weil man zu glauben weiß, dass sich eineige dieser Interessen "normalerweise" wiedersprechen sollen, heißt das nicht, dass dies auch der Wahrheit entspricht. 

Du kannst zwei Dinge lieben, von denen du glaubst sie seien vollkommen wiedersprüchlich. Das ist ja keine Schande. 

Zum Beispiel liebe ich persönlich feiern gehen und mal auf den Putz hauen, da hab ich auch meine Leute zu, aber gleichzeitig kann ich auch Abende in meinem Bett mit Tee und einem Buch verbringen. Ich liebe Mathe und Physik aber zeichne und schreibe für mein Leben gern. 

Das schlimmste was du machen kannst, ist es dich zu limitieren. Wenn du an vielem Interesse zeigen kannst, dann tue das auch! Das ist einer der schönsten Charktereigenschaften, die es gibt. 

Was ich dir empfehlen kann zur "Selbstfindung" sind Vorträge von Alan Watts, da sind tausende von auf YouTube. Der Typ war Philosph in den 70ern, ein wirkliches Genie! 

Durch ihn habe ich auch angefangen zu meditieren. (was sicherlich nicht für jeden etwas ist, aber du kannst es auch mal ausprobieren!) 

Sehe es nicht als Bpürde herauszufinden wer du bist. Du brauchst am Ende keine klare Antwort zu erwarten. Aber das ist doch das Schöne! Dieser Weg des Heruasfrindens, sich Auszuprobierens. Man darf nur keine Angst haben zu sich selbst zu stehen und sicher aufzutreten. 

Schlussendlich kann dir keiner sagen wer du bist, das wirst du ja auch sicher schon tausend mal gehört haben, hat ja jeder. Aber indem du dich auf die Person die du bist einlässt, und nicht versuchst Jemand zu sein, der du nicht bist, wirst du schnell eine "Antwort" finden. 

Ich persönlich, habe selbst noch nicht herausgefunden Wer ich bin, aber da bin ich mir nicht mal sicher. Ich bin mir aber sicher, dass ich mich noch ein paar tausend mal in meinem Leben ändern werde. Und ich freue mich schon darauf

Man sollte nur nicht zu verkrampft ans Leben gehen. Hör dir Geschichten an von älteren Menschen (älter als du im allgemeinen, nicht mal unbedingt 80, vllt auch 30) die dir erzählen was sie bereuen NICHT getan zu haben und versuche herauszufiltern, was für dich relevant ist. 

Wie gesagt, Alan Watts hat sehr interessante Ansichten auf das Leben und hat die Frage nach dem Ich auch schon oft thematisiert, ich bin mir sicher seine vorträge würden dir gefallen.

Ich hoffe ich hab mich nicht zu oft wiederholt oder nur um den heißen Brei geredet. Hoffentlich hab ich helfen können!

Schönen Tag noch.

und denk nicht zu viel nach, sondern lass es einfach auf dich zukommen

Hey Du.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, daß Du eher unsicher im Umgang mit verschiedenen Situationen und Personen bist.

Aufgrund von verschiedenen Erfahrungswerten und Erlebnissen, kann es schon sein auch, daß verschiedene Menschen paranoides Verhalten an den Tag legen, ohne es zu wollen.

Es klingt weiterhin so, als ob Du Dich selbst aktiv in allen Dir entstehenden Situationen eingehender betrachtest und tiefer beobachtest. Dies muß noch lang nichts mit einer Doppelpersönlichkeit zu tun haben. Du empfindest vielleicht deine Umgebung auch immer wieder komplett anders. Schließlich verändert sich sekündlich alles an Situationen - Menschen, Tageszeit, Lichtverhältnisse, usw. usw.

Wenn es um die Thematik Persönlichkeitsstörungen geht, sind Faktoren wie Unsicherheit und oder Selbstunsicherheit auch vielleicht mit in Betracht zu ziehen. Genaueres kann Dir aber tatsächlich nur ein Psychologe beatworten und mit Dir zusammen auseinandernehmen, um für Dich Antworten im Umgang damit zu finden.

Wenn deine Wahrnehmung so intensiv ausgeprägt ist, erkennst Du sicherlich Vieles nicht nur oberflächlich in deiner Umwelt.

Dies wären meine Gedanken erstmal zu deiner Anfrage. Ob und wie weit hier etwas für Dich Relevantes dabei sein könnte, kann ich nicht beurteilen oder festlegen etc.

Kritik/ Fragen/ Meinungen etc. -  sehr gern.

LG

Wer bin ich? Ist eine gute Frage. Doch diese bringt dich nicht weiter.

Mit der Zeit merkst du, dass du Vorlieben und Abneigungen hast. Achte darauf. Klar gibt es dabei auch Schwankungen. Doch einige bleiben viele Jahre konstant. Diese Gefühle zeigen dir, in welche Richtung dein Leben gehen sollte.

Meinungen ändern wir immer wieder, weshalb man diese nicht glauben sollte.

Meinungen sind nötig und machen eine Diskusion erst richtig interessant. Klar, wenn es zum Streit kommt, ist es Zeit die Uebung abzubrechen. Es hat wirklich keinen Sinn sich darüber zu streiten.

ich fühle mich soo unbeliebt..

ich weiß auch nicht, was im moment mit mir los ist.

normalerweise bin ich meistens happy drauf, habe auch viele freunde in der schule, doch im moment fühle ich mich manchmal richtig.. unbeliebt. wahrscheinlich liegt es daran, dass ich die leute, die ich "freunde" nenne nie wirklich vertrauen kann. in jeder situation würden sie mich wahrscheinlich links liegen lassen. & das macht mich manchmal richtig fertig!!

ich weiß einfach nicht was ich da machen soll?? ..

danke für jede antwort :)

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