Wer bezahlt nach dem der Unterhaltsvorschuß ausläuft?

5 Antworten

Als Mutter solltest bzw. muss du mit dem bzw. jetzt nach Unterhaltsvorschuss (zusätzlich) beim Jugendamt Antrag auf Beistandschaft machen (siehe letzten Abschnitt im Merkblatt zum UVG-Antrag), die klagen dann ggf. vor Gericht, wenn der Vater sich nicht vorher per Urkunde verpflichtet.

Für das Gerichtsverfahren gibt es Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe. Das Kind braucht keinen Anwalt, aber die Mutter muss zum Jugendamt (Beistandschaft). Leider hat sich seit 2014 die Verfahrenskostenhilfe verschärft, aber in der Regel braucht das Kind als Antragsteller, vertreten durch das Jugendamt als Beistand (auf ANTRAG der Mutter) nur die Erklärung, dass es kein Einkommen und kein Vermögen hat, um die Kosten des Verfahrens zu bezahlen. Dies ist in der Prozesskostenhilfeformularverordnung - PKHFV - geregelt.

Dann ist das für die Zukunft zumindest festgesetzt. Der Vater hat eine Erwerbsobliegenheit, wenn er nicht krank, behindert oder so ist, muss er den Mindestunterhalt zahlen, der hat sich übrigens seit 1.8.15 und auch ab 01.01.2016 und wird sich wieder ab 01.01.2017 erhöhen.

Und wenn er Arbeitslosengeld bekommt kann man davon auch eine Abzweigung beantragen...

Du erhältst,falls Du HartzIV beziehst mehr Leistung,da der Vorschuß wegfällt.Du mußt dem Amt aber vorweisen,das der Vater wirklich nicht zahlen ,,kann".Die Betonung liegt auf kann! Ansonsten ist ein Anwalt gefragt,Du kannst beim Amtsgericht einen Beratungsschein für einen Rechtsanwalt beantragen und er regelt alles andere.

keiner, denn steht womöglich Sozialhilfe an, wenn der Elternteil, bei dem das Kind lebt, nicht für das Kind wirtschaftlich sorgen kann. LG Lotusblume

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