Wer bezahlt den Schaden bei Verhinderung einer Straftat unter Einsatz des eigenen Fahrzeugs?

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3 Antworten

Gem. § 2 Nr. 13 SGB VII dürfte hier die gesetzliche Unfallversicherung eingreifen, da der Fahrer wohl einer anderen Person Hilfe geleistet hat. Gem. § 13 SGB VII sind von dem Anspruch gegen die Unfallversicherung auch Sachschäden erfasst.

Abgesehen davon dürfte auch ein Anspruch gegen den Täter selbst bestehen, da er die Aktion herausgefordert hat.

Im Ergebnis bleibt der Fahrer also wohl nicht auf seinen Kosten sitzen.

unrealstylez 24.07.2016, 19:22

Das ist eine perfekte Antwort, vielen Dank!

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BenniXYZ 24.07.2016, 22:51

Nur leider ziemlich falsch. Die Unfallversicherung ist eine Personenversicherung und bezahlt keine Sachschäden.

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Vermutlich keiner.

Die Vollkasko zahlt nicht bei Vorsatz. In der Unfallversicherung sind nur Personenschäden versichert.

Wenn er Pech hat, muß sich seine KFZ Haftpflicht noch mit den Ansprüchen des Täters rumschlagen (wenn dieser welche anmeldet)  Schließlich wurde vorsätzlich ein Mensch angefahren. Der Grund ist erstmal egal.

Eventuell die Vollkasko.

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