Wer bestimmt, was das Verkehrsleitsystem auf der Autobahn anzeigt?

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3 Antworten

Zunächst Rechner.

Sensoren messen die Verkehrsdichte und die Durchschnittsgeschwindigkeiten an gewissen Punkten und melden diese einem Verkehrsleitrechner. Der weiß dann z.B. dass es im Verlauf einer Strecke zu Stockungen kommt und bremst den Verkehr durch geringere Limits davor ab oder schaltet frei, wenn wenig Verkehr ist. Sensoren erkennen, ob neblig ist, es regnet, stark regnet, Glatteis herrscht, u.s.w.

Das wird in Leitzentralen überwacht, geschieht völlig automatisch, ein Mensch wacht jedoch darüber, was das Ding macht.

Wenn es nun knallt an einer Stelle, dann erkennt das die Automatik erst sehr spät, wenn ein Stau schon entstanden ist, dann regelt der von Hand mit rein.

Oder bei Gefahr, Falschfahrern, Gegenständen auf der Fahrbahn z.B., auch dann regelt der Mensch in die Automatik rein.

Aber wenn alles normal läuft, entscheidet ein Rechner aufgrund eines vorher bestimmten Programms völlig selbstständig, wie schnell man wo fahren darf.

Die Zentralen sind unterschiedlich geregelt, je nach Bundesland können das Polizeibeamte sein, die in der Leitzentrale sitzen, oder aber Mitarbeiter der Straßenbehörde (zumeist letzteres). In einem Bundesland gibt es zumeist auch nur eine solche Zentrale, in welcher das alles zusammenläuft. Da hocken dann z:B. in Stuttgart Leute, die Landesweit diese Anlagen überwachen.

In den Zentralen kann jeder alles machen, da ist nicht nur einer für einen Bereich zuständig. Was halt anfällt macht der, der sich gerade damit befasst oder frei ist von anderen Sachen.

Sensoren messen und schalten die Leitsysteme. Überwacht von Verkehrsleitzentralen; auf denen noch echte Menschen sitzen.

ein Zentralcomputer

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