Wer bestimmt, dass ein Schenkungsvertrag gültig ist?

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Erstmal vorweg: Man kann eigentlich das Haus nicht ohne das Grundstück kaufen, man kann höchstens eine Erbbaurecht kaufen (dann bleibt das Eigentum am Grundstück beim alten Eigentümer, die Gebäude gehen aber für die Zeit des Erbbaurechts an den Pächter über). Grundsätzlich rechnet man bei Grundstücksgeschäften mit Nebenkosten von 2-3% der Grundstücks- und Gebäudekosten, da sind die Notarkosten (Erstellung des Vertrags und Beurkundung) und die Eintragungskosten mit bei. Für die Schenkungsteuern hängt es davon ab, in welchem Verwandschaftsverhältnis Schenker und Beschenkter zueinander stehen. Und man sollte bedenken, dass bei Todesfall des Schenkers in den folgenden Jahren evtl. die Erben einen Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich haben!

Der Schenkungsvertrag muß notariell beurkundet werden. Eine Ausfertigung des Vertrages erhält u.a. automatisch das für den Grundbesitz zuständige Finanzamt. Dort wird der Wert deer Schenkung geprüft und bei Verdacht auf Unregelmäßigkeiten ein vereidigter Gutachter mit der Bewertung des Objetkes beauftragt. Asnchließend erhält der Beschenkte den Grunderwersteuerbescheid und einen Bescheid über die Höhe der von ihm zu entrichtenden Schenkungssteuer, die abhängig ist von seinem Verhältnis zu Schenkenden. Das kann verdammt teuer werden und die Schenkung ganz schön sauer aufstoßen. Dabei soll hier nicht auf weitergehende Ansprüche Dritter etc. eingegangen werden.

eine schenkung über inmobilien laufen nur über ein notar

ein gutachten über den wert haus/grundstück muß vorliegen

kosten richten sich %tual nach wertgegenstand

aber vorsicht innerhalb von 10j wird es in der erbmasse einbezogen

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