Wer bestimmt bei einer Schenkung den Verkehrswert?

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2 Antworten

In dem Schenkungsvertrag wird der Schenkungswert lediglich im Kosteninteresse der Gebühr benannt.

Der Verkehrswert wird n. § 138 BewG oder Gutachten eines amtlich bestalltem Gutachters im Zeitpunkt der Übergabe ermittelt, um daraus Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche der Unbegünstigten zu bemessen.

G imager761

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mein erster gedanke: notar wechseln.

ich gehe davon aus, dass sich die notargebühren aus dem schenkungswer errechnen, so dass der notar mit höherer schätzung für sich höhere einnahmen generiert.

was den erbfall betrifft: sofern der nicht kurz nach der schenkung eintritt, dürfte eine erneute wertermittlung sowieso notwendig werden, allein schon wegen den entwicklungen auf den märkten. ausserdem kann man sich natürlich trefflich über den wert einer erbsache streiten, auch vor gericht und jahre lang.

annokrat

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Kommentar von HanCe
01.12.2015, 10:01

vielen Dank für diese erste Antwort! Das ist auch mein Gefühl, dass der Notar höhere Gebühren generieren will. Die wären mir theoretisch fast "egal". Für den Erbfall wird wahrscheinlich ob man will oder nicht ein Gutachten erstellt werden müssen. Mir geht es allerdings konkret um den Punkt, Wert zum Tag der Schenkung. Spielt dieser Tag der Wertbezifferung eine Rolle oder ist die Summe des Notar nicht ausschlaggebend. Der Notar schreibt dazu: "....dieser Wert ist nicht ausschlaggebend für irgendwelche Erauseinandersetzungen oder Pflichtteilsansprüche". Der Notar reagiert auf Nachfragen, als wenn er sich angegriffen fühlt....

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