wer bekommt meine stimme wenn ich nicht zur wahl gehe?

11 Antworten

Nützen tut es in erster Linie den Extremisten, wenn eigentlich demokratisch gesinnte Menschen nicht wählen gehen. Denn die Extremisten gehen garantiert alle wählen. Ungültige Stimmen zählen auch nichtmal zur Wahlbeteiligung. Ist also genauso unsinnig. Geh mal auf die Seite www.wahl-o-mat.de. Dort kannst du sehen, mit welcher Partei deine Positionen am meisten übereinstimmen. Am Ende kann man nur 8 Parteien auswählen. Du kannst dir aber das Ergebnis notieren, auf zurück klicken und dann immer wieder 8 andere Parteien auswählen, bis du alle durch hast. Auf diese Weise kannst du auch alle kleinen Parteien berücksichtigen, wenn von den etablierten Parteien niemand deinen Positionen entspricht.

Niemand.

Nur wenn sagen wir mal wir haben 100 mögliche Stimmen. Davon würden 35 die CDU, 25 die SPD, 15 die Linken , 10 die grünen, 8 die FDP, 5 die AFD und 2 die Piraten wählen. 

Jetzt gehen von den 100 möglichen 15 Stimmen die CDU ,  SPD, FDP , die Grünen und die Linken wählen würden nicht zur Wahl. 

Dann profitieren die anderen Parteien, in diesem fiktiven Fall, die AFD und die Piraten davon und können somit vielleicht etwas durchsetzen ,  was in keinem Fall für andere und dich akzeptabel ist, z.B. wieder Einführung der Todesstrafe oder Abschaffung der Pressefreiheit. 

DIESES BEISPIEL IST FIKTIV.

Die beiden Beispiele zeigen erschreckend, wie uninformiert du bist.

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Ich gebe mal ein kleines einfaches Rechenbeispiel. Die Konsequenz Deiner Nicht-Wahl kannst Du dann selbst überprüfen:

Wir haben (fiktiv) nur eine große Partei, die Partei A und viele, viele Kleinparteien.

Es gibt 1000 Wahlberechtigte:

1. von den 1000 Wahlberechtigten gehen 10 zur Wahl und alle wählen A. Alle anderen gehen nicht. Partei A hat 100% der Wählerstimmen und zieht in den Bundestag ein.

2. von den 1000 Wahlberechtigten gehen 20 zur Wahl. 10 wählen die Partei A, 10 irgendwelche Kleinparteien. Partei A hat 50% der Wählerstimmen und zieht in den Bundestag ein.

3. von den 1000 Wahlberechtigten gehen 201 zur Wahl. 10 wählen die Partei A, 191 irgendwelche Kleinparteien. Partei A hat 4,98% der Wählerstimmen und zieht nicht in den Bundestag ein.

Sehr schöne Erklärung! Danke

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Wieso werden Nichtwähler (Bundestagswahl am 24.09.2017) derart angefeindet?

Zugegeben, ich war bisher immer Nichtwähler und auch am letzten Sonntag bin ich bewusst nicht zur Wahl gegangen. Warum...?

Ich habe lange gezögert, verschiedene Parteiprogaramme durchgelesen. Mich am Wahl-o-mat versucht. Okay, es kam was bei raus. Jedoch nur ein paar wenige Punkte des Programms stimmten mit meinen Ansichten, Wünschen und Interessen überein. Jedoch schaute ich dann genauer bei den betreffenden Parteien nach. Sprichwörtlich jede Partei vertrat dann total Gegensätzliches, etwas, dem ich keinesfalls meine Stimme geben wollte.

Tja, was tun, wenn dann "besser nicht wählen" ? Ich kann ja nur eine Partei unterstützen... und diese eine Stimme sollte sehr sorgfältig getätigt werden, denn schließlich soll diese Stimme mich in den nächsten Jahren vertreten, für mich "arbeiten". Meine Stimme, mein Vertrauen... aber: Eine Stimme unter vielen. Und ich wollte keinesfalls später zu denen gehören, die aus Trotz und verletztem Stolz ihre eine Stimme denjenigen geben, den man eigentlich so gar nicht will und der eben auch etwas vertritt, dem man nicht zustimmt. Muss man sich wirklich für irgendjemanden entscheiden? Oder wäre es nicht sinnvoller die Nichtwähler einfach zu akzeptieren? Stattdessen wird bis zur letzten Sekunde versucht, die Nichtwähler zu motivieren. Warum? Da wird einem doch etwas aufgedrängt, was man nicht möchte. Wo ist das dann bitte eine Wahl?

Nun, wie jedes Mal nach der Wahl, werden Schuldige für das neue Fiasko gesucht: Aha, da gab es wieder genügend, die nicht wählen waren. Feinden wir diese an! Die sind Schuld, die hätten wählen und die Sache besser machen können! (Wie oft habe ich genau das in den letzten 48 Stunden gelesen, gehört und gespürt?)

Denken denn wirklich alle so? Warum soll ich jemandem meine Stimme geben, der nur zum ganz geringen Teil meine Interessen vertritt und wo wir ansonsten gegenteiliger Meinung sind? Ist das dann wirklich so falsch, besser nicht wählen zu gehen, als sich für den "doch nicht ganz Richtigen" zu entscheiden? Ein Bissel gegenseitiger Respekt würde an dieser Stelle guttun.

Weswegen dann diese Anfeindungen? Jeder hat und hatte die Wahl und ich habe mich wie zuvor auch schon dafür entschieden, NICHT wählen zu gehen. Das war meine Wahl 2017.

Wie seht ihr das?

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bekommt eine partei meine stimme wenn ich nicht an der wahl teilnehme??

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