Wer bekommt das Sorgerecht für das Kind?

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9 Antworten

Wird das Baby innerhalb der Ehe geboren wird der Ehemann automatisch als Vater des Kindes gewertet.

Ich denke mal, das da ein Vaterschaftstest alles klären wird wenn es soweit ist.

Ist der Noch-Ehemann definitiv der Kindsvater? Dann wird eine Adoption durch den neuen Lebensgefährten erst möglich, wenn der Kindsvater sein Einverständnis zur Adoption gibt. Diese Überlegung würde ich aber erst dann starten, wenn die neue Beziehung wirklich so weit fortgeschritten ist das sich alle beteiligten Erwachsenen absolut sicher sind. Immerhin wird mit der Adoption alles an Rechten und Pflichten übernommen.

bis zu 300 tage nach der scheidung/trennung ist es immer noch ehelich geboren und der ex-ehemann der automatische rechtliche vater.

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Wenn sie bei der Geburt noch nicht geschieden sind, haben automatisch beide das Sorgerecht. Das Kind gilt als eheliches Kind solange der Vater oder die Mutter nicht die Vaterschafts anzweifelt und einen Vaterschaftstest durchführen läßt. Wenn das Kind nicht vom Ehemann ist, bekommt es den Geburtsnamen der Mutter, nicht den ehelichen Namen. Der neue Freund kann das Kind adoptieren, wenn er die Mutter heiratet und der Ex-Mann enverstanden ist, wenn der der Vater ist. Ist der Neue der Vater,  hat der Ex damit nichts mehr zu tun. Aber aufgepasst. Wenn der Neue das Kind, was nicht seins ist, adoptiert, dann braucht der Ex nicht zu zahlen. Und wenn sie sich wieder trennt, zahlt der Adoptivvater.

Das Kind wird in der Ehe geboren (eine schnellere Scheidung ist ausgeschlossen), damit haben Mutter und Ehemann (der ja auch der leibliche Vater ist) automatisch ein gemeinsames Sorgerecht. 

Das wird auch nach der Scheidung so bleiben.

Die Mutter hat kein Anspruch auf alleiniges Sorgerecht. 

Der neue Freund könnte nur adoptieren, wenn er und beide Elternteile des Kindes damit einverstanden sind. Das will von allen Seiten gut durchdacht sein.

Es gibt das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das Sorgerecht bekommen in der Regel die leiblichen Eltern. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommt ( gerade bei Babys ) die Mutter. Dies bedeutet das die Mutter bestimmt wo das Kind lebt. Wichtige Entscheidungen müssen gemeinsam getroffen werden . Adoption geht nur mit Einverständnis des Vaters. 

Gemeinsames Sorgerecht heißt gemeinsames Aufenthaltsbestimmungsrecht.

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@passaufdichauf

Ich bin geschieden und habe Kinder. Ich habe das Aufenthaltsbestimmungsrecht alleine. Mit meinem Ex-Mann habe ich gemeinsames Sorgerecht.

Sorgerecht:Bei Angelegenheiten, die für ein Kind von erheblicher Bedeutung sind, ist das Einverständnis beider Elternteile nötig. Dazu zählen zum Beispiel die Bestimmung oder Änderung des Lebensmittelpunktes des Kindes, das An- und Abmelden von Schule oder Kindergarten, Entscheidungen, die die Berufswahl betreffen, eine Unterbringung des Kindes im Heim oder Internat, schwere medizinische Eingriffe oder religiöse Erziehung.

Aufenthaltsbestimmungsrecht:Trennen sich Eltern, so halten sich die gemeinsamen Kinder nach dieser Trennung im Regelfall bei einem Elternteil auf. Meist treffen die Eltern die Entscheidung darüber, bei welchem Elternteil die Kinder überwiegend leben, gemeinsam. Das tun sie im Rahmen der gemeinsamen elterlichen Sorge. Können sich Eltern jedoch nicht einigen, bei welchem Elternteil ein Kind oder mehrere Kinder leben sollen, kann ein Antrag bei Gericht gestellt werden, einem Elternteil das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist ein Teil des elterlichen Sorgerechts, das einem Elternteil entzogen und dann auf den anderen Elternteil übertragen wird. Dieser Elternteil kann nach Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts dann alleine entscheiden, wo sich das Kind aufhalten will(hallo-luebbecke.de)

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@labertasche01

das alleinige abr hast du nur, wenn es gerichtlich dir allein auf antrag übertragen wurde. ist dies nicht so, dann hast du mit dem kv noch immer gemeinsames abr

in der regel verbleibt das abr bei beiden eltern und wird nur dann gerichtlich auf einen übertragen, wenn der aufenthalt hochstrittig ist..

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@blumenkanne

Ja, klar, aber Aufenthaltsbestimmungsrecht und Sorgerecht kann man trennen. Das meine ich ja nur.

Genau wie Gesundheitsfragen, oder Finanzen.

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vater des kindes wird der ehemann. egal ob er es biologisch ist oder nicht. aufgrund der zeugung in der ehe und auch der geburt in der ehe oder kurz danach, wird es der ex-ehemann der vater des kindes im rechtlichen sinne und er bekommt auch das gemeinsame sorgerecht.

natürlich kann der neue partner das kind nicht adoptieren. das funktioniert nur mit zustimmung des werdenden vaters. aus welchen gründen denn? es ist ja nicht mal geklärt wo das kind später aufwachsen wird. nur weil deine bekannte das kind austrägt, heißt es nicht das der vater zustimmt, dass sie das kind aus dem krankenhaus mitnimmt  zu sich. vielleicht ist sie dazu garnicht in der lage seinerseits.

wie auch immer beide werden eltern und sollten sich wie erwachsene verhalten. in der regel haben beide eltern das gemeinsame sorgerecht. der vater bekommt ausgedehntes umgangsrecht: 2-3 tage die woche mit einer übernachtung, jedes zweite wochenende von freitag bis montag, hälftige ferien und feiertage, drei wochen sommerurlaub...auch ein wechselmodell von anfang an im zweiwöchigen wechsel ist möglich. dazu müssen sie sich einfach einigen.

du als freundin, solltest die mutter unterstützen und sie zum erwachsenen verhalten anleiten. erkläre ihr den begriff verantwortung, gemeinsame elternschaft etc. und stifte sie nicht zu schwachsinn an.

Bei einem Säugling der vielleicht noch gestillt wird ist das anders. Da geht das mit der Übernachtung oder dem Wechselmodel nicht.

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@blumenkanne

Hab nichts anderes behauptet ;-)

Danach ist es klar das das Kind zum Vater gehen kann und soll.

Besuchswochenenden und die halben Ferien. Versteht sich meiner Meinung nach von selbst. Er ist der Vater. Sollte er einer Adoption zustimmen müsste das meiner Meinug nach trotzdem fortgeführt werden. Auch wenn sich die Eltern nicht mehr verstehen, können die Kids nichts dafür!

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Hallo, 

Ein Kind, was noch vor der Scheidung geboren wird, gilt als ehelich. Daher wird der "Noch-Ehemann" auch gesetzlicher Vater des Kindes. Der Ehemann wird auch dann gesetzlicher Vater, wenn er offenkundig nicht der leibliche Vater des Kindes ist. Dann kommt evt. eine durchaus aufwändige Vateranschaftsanfechtung in Betracht. 

Zu beachten ist auch: Eine Ehe kann grundsätzlich erst nach einem einjährigem Trennungsjahr geschieden werden. 

Wenn der bisherige Ehemann auch der leibliche Vater ist, kann das Kind von dem neuen Partner der Mutter grds. nur adoptiert werden, wenn der Vater dieser Adoption zustimmt. Damit erlöschen selbstverständlich auch die Unterhaltsansprüche gegen den Vater.

Hier kannst du noch die Dinge zum Sorgerrecht nachlesen: https://www.online-scheidung-deutschland.de/scheidungsrecht/sorgerecht 

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen. Viele Grüße

BEIDE bekommen das Sorgerecht.

Der Freund Deiner Bekannten kann das Kind adoptieren, wenn der leibliche Vater damit einverstanden ist.

Die bis dahin noch verheirateten, leiblichen Eltern bekommen das gemeinsame Sorgerecht.

So weit ich weiß, wird der Ehepartner automatisch als Vater eingetragen. Wenn die Scheidung vorher ist, kann die Mutter den leiblichen Vater frei benennen. Wer ist denn der leibliche Vater?

Ihr (noch) Ehemann ist der leibliche Vater

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Japp, seh ich auch so.

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