Wer bekommt das Geld (lies Fallbeispiel)?

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5 Antworten

Von Sonderfällen mal abgesehen (Ausnutzen der Unerfahrenheit etc.) bekommt der ursprüngliche Verkäufer gar nichts.

Mit dieser Argumentation könnte jeder Verkäufer einer Sache bei einem Weiterverkauf durch seinen Käufer irgendwelche Anteile fordern. Die einzelnen Verträge haben nichts miteinander zu tun, es fehlt für eine solche Forderung die Anspruchsgrundlage  

Saragoza 02.12.2015, 07:46

Die Antwort ist kognitiv und überhaupt recht schlicht gehalten, weisst du überhaupt in welcher Geselschaft du lebst?

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RKuchenbuch 02.12.2015, 08:23

Natürlich. Wir leben in einer Gesellschaft, die Dir sogar das Recht gibt, diese als Raub- und Beutegesellschaft zu bezeichnen. Insofern ist sie gar nicht so schlecht. Nennt sich Freizügigkeit.

Ist meine Antwort denn Deiner Meinung nach falsch ?

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Wenn B vorher nichts von dem Wert wußte, gehört ihm der ganze Gewinn. Wenn B jedoch A in Unkenntnis über den wahren Wert ließ, kann A klagen. (Zivilrecht) Falls B sogar getäuscht hat, um an das Gemälde zu gelangen, ist natürlich auch Betrug gegeben, also Strafrecht.

joooo1464 01.12.2015, 21:09

Ja also wenn Person B davon nix wusste und es erst ca 4 Wochen herausgefunden hat nachdem er es gekauft hat. Kann Person A dann immer noch klagen,wenn Person A es vllt in der Zeitung gelesen hat?

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Saragoza 02.12.2015, 07:48
@joooo1464

Ohne AGB und entsprechende Vertragsformulierung kann "niemand" klagen, .!

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Still 02.12.2015, 11:12
@Saragoza

Verträge und AGB orientieren sich immer am BGB. Auch ohne schriftlichen Vertrag gilt das BGB. Im beschriebenen Fall wüsste ich aber nicht, welcher Paragraf im BGB verletzt sein sollte?

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phuuu haha

ich weiss nicht wie es rechtlich aussieht, aber ich würde meinen

Person B bekommt den ganzen Anteil, da ER ja jetzt im Besitz des Gemäldes ist, und es Person A, nicht zu interessieren hat, ob und für wieviel er es weiter verkauft.

Kann aber sein dass ich mich schwer täusche

Saragoza 02.12.2015, 07:49

Gewohnheist-mässig stimmt das, aber derzeit gibt es Bestrebungen das zu fair-ändern !

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nickynicky23 02.12.2015, 20:49
@Saragoza

Verkauft ist Verkauft ....dachte ich zumindest :D 

Man muss sich halt erst informieren über den Wert...bevor man etwas verkauft... Sonst ist man selberschuld. 

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Wenn der Vertrag gültig geschlossen wurde, und A von B nicht falsch beraten wurde, bekommt B alles.

Gute Frage:

Aktuell gibt es bei professionellen Künstlerorganisationen, (etwa beim BBK, - Bund  bildender Künstler) den Ansatz, der auch juristisch weiter verfolgt wird, das Kunstschaffende immer an Weiterkäufen (ihrer Arbeiten) prozentual beteiligt werden sollen, ( was derzeit  selten  geschieht, )

Da "wir" ja immer noch in einer "Raub- und Beute Gesellschaft" 
(ohne Gemeinschaft) leben (müssen, ) !


Derzeit kann man das als Kunstschaffender lösen, indem  man/ frau einen Vetrrag aufsetzt und das wie in Verkäufen bei anderen "Geschäftsformen", in  der AGB festhält und einfordert, .!



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