Wer beauftragt Netzbetreiber zur Ablesung des Zählerstandes (Gas)?

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4 Antworten

im Mai 2013 - also vor rund einem Jahr - sind wir in eine neue Mietwohnung gezogen. Diese stand vorher ein halbes Jahr leer und wurde renoviert. Sie war beim Gasnetzbetreiber als Leerstand gemeldet.

Das bedeutet aber nicht, das kein Gas verbraucht wird.

Beim Einzug haben wir unseren Gasliefervertrag nicht beim Netzberteiber, sondern einem anderen Versorger geschlossen und sowohl diesem als auch dem Netzbetreiber unseren Zählerstand telefonisch mitgeteilt.

Das ist im Prinzip korrekt, wobei man das tunlichst per Fax erledigen sollte - das Übermittlungsprotokoll dient als Nachweis.

Nun haben wir unsere Jahresabrechung bekommen und der darin angegebene Zählerstand stimmt nicht mit unserem tatsächlichen beim Einzug überein.

Logisch.

Rückfragen haben ergeben, dass unser Versorger den Zählerstand vom Dezember 2012 nimmt, da sie diesen Stand vom Netzbetreiber übermittelt bekommen haben

So ist es. Dazu nämlich ist der Versorger verpflichtet.

Dieser habe im Mai 2013 nichts abgelesen und da die Wohnung ja leer stand, sei ja nichts verbraucht worden.

Unsinn. Von einem Null-Verbrauch wäre ggfs. nur dann auszugehen, wenn in der Einheit Gas ausschließlch für die Warmwasserbereitung und zum Kochen benutzt wird. Und selbst dann würde eine angschlossene Therme ggfs. anspringen, sobald zwecks Kontrolle oder Reinigung irgendwo WW gezapft wird.

Die Stände unterscheiden sich aber erheblich, so dass wir ein Minus von 600 Euro machen würden!

Bei diesem Verbrauch gehe ich davon aus, dass es sich bei der Wohnung um eine Kombitherme handelt, und demzufolge auch Gas für die Heizung - wenn auch auf kleinster Stufe - anfiel zwischen Dez 12 und Mai 13. Das sind die kältesten Monate des jahres - und ohne Vorauszahlung fallen hier unterjährig überproportional hohe Heizkosten an.

Wer ist dafür zuständig den Netzbetreiber zur Ablesung des Zählerstandes zu beauftragen?

Dafür ist i.d.R. niemand zu beauftragen, aber der aktuelle Stand ist schriftlich dem Netzbetreiber anzuzeigen. In vielen Kommunen muss der Eigentümer respektive der Mieter die Zählerstände selbst ablesen und melden.

Der Kunde, der Vermieter, der Gasversorger?

Ihr hättet dem Vermieter den aktuellen Stand melden müssen, respektive - so wie eigentlich üblich - bei der Wohnungsübergabe ein entsprechendes gemeinsames Ableseprotokoll erstellen müssen.

Muss dies überhaupt sein?

Solange es keinen Dissens zwischen den beteiligten Parteien gibt, nein.

WAS SOLLEN WIR TUN?

Ihr müsst Euren Vermieter auffordern, Euch die Kosten für die im Leerstand aufgelaufenen Verbrauchsanteile zu erstatten, denn die Kosten des Leerstandes trägt der Eigentümer. Nur: Da ihr das vor über einem Jahr versäumt hat, kann (und wird) der sich mit Verweis auf die fehlenden Übernahmeprotokolle als nichtzuständig erklären, respektive sich schlichtweg weigern, da Eure Ablesung keinerlei Beweiskraft hat. Hättet ihr die Werte gemeinsam abgelesen, wäre das kein Problem.

Wer muss zahlen?

Dem Grundsatz nach wären die Kosten des Leerstandes und damit die von Euch festgestellte Ablesedifferenz durch den VM zu tragen. Da es Euch aber an nachprüfbaren Belegen mangelt, wird dieser Anspruch kaum durchsetzbar sein.

Hallo TraurigerKunde,

ich würde mich mit einem solchen Problem an die nächste Verbraucherzentrale wenden.

Danke für die Antwort. Schon klar, dass Verivox nur ein Vermittler ist :-)

Dennoch frage ich mich nun, wen die Schuld trägt und wer die Kosten zu tragen hat...

normalerweiwse fragt der netzbetreiber die zählerstände ab.

der neukunde gibt den zählerstand auch an den neuen gasvervorger und dann gleichen netzgesellschaft und gasvesvorger den ab.. wenn man das telefonisch macht, hat man/n natürlich keinen schriftlichen nachweis; dafür mache ich das immer online und drucke mir den stand aus bzw. schriftlich und behalte ne kopie..........

ach ja, verivox ist weder das eine noch das andere, sondern ein VERMITTLER, der von provisionen lebt.

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