Wen/was brauchte König Ludwig XIV zum regieren auf seiner Seite?

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er brauchte seine 4 Räte. Der erste und wichtigste Rat war der Rat für auswärtige Politik der geheime Rat oder der Staatsrat, Kabinettsrat oder enger Rat. Seine Aufgabe war es Entscheidungen über Krieg und Frieden zu treffen. Nur die Mitglieder dieses Rates waren Minister. 1653 gab es davon 24, 1662 nur noch 3: Le Tellier, Lionne und Colbert. Sie waren bekannt als die "Trias"! Der zweite Rat war der Staatsverwaltungsrat um den König herum, er war das Kollegialministerium des Inneren. Er enthielt 4 Staatssekretäre und einen Schriftführer. Der dritte Rat war der Verwaltungsrat für das Finanzwesen, der auch der königliche Rat hieß. Er stellte den Haushaltsplan auf, setzte die Steuern und Abgaben wie zum Beispiel die "Taille" (Kopfsteuer), die hoch und ungerecht war, fest und überwachte die Pächter. Diese drei Räte standen dem König am nächsten. Sie tagten in seinen Räumen. Es gab auch noch einen vierten Rat: den Hofgerichtsrat, oder auch der geheime Rat, im königlichen Palast. Der Vertreter des Königs in diesem Rat war der Kanzler, der zugleich auch Chef der Justiz, Präsident aller Gerichtshöfe und Siegelbewacher war.

lies mal hier:

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za146/barock/ludwig1.htm

danke für den Stern!

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den oberen Adel sonst könnten die versuchen ihn zu Töten und die obere schichte des Volkes dh. reiche Leute sonst gibts nen bürgerkrieg etc. das Volk schließt sich gegen ihn zusammen Devide et impera teile und herrsche

Ludwig XIV. - seine Macht

Es wäre nett wenn ihr euch das mal durchlesen würdet und wenn Information fehlt oder unnötige Information im Text enthalten ist, mir das zu schreiben :)

Entwicklung:

Schon als Vierjähriger wurde Ludwig als König inthronisiert. Er stand zunächst unter der Regentschaft seiner Mutter (Anna von Österreich). Die tatsächliche Macht wurde in dieser Zeit vom „regierenden Minister“ Jules Mazarin ausgeübt. Skrupellos und habgierig bereicherte er sich und war bald überall noch verhasster als die Mutter des Königs. Mazarin bereitete Ludwig zielgerichtet auf seine Rolle als absolutistischer Herrscher vor. Schritt für Schritt wurde der junge König an der Macht beteiligt und teilte sich schließlich die Verantwortung mit Mazarin. Im Alter von 14 Jahren wurde Ludwig für großjährig erklärt aber der Kardinal Mazarin blieb der tatsächliche Machthaber. Der politisch außergewöhnlich begabte Minister sorgte allerdings dafür, dass der Monarch eine gründliche Ausbildung auch in Staatsangelegenheiten erhielt. Als Kardinal Mazarin am 9. März 1661 starb, erklärte Ludwig XIV., er werde keinen Nachfolger ernennen und von nun an selbst regieren. Zwar ließ er sich von einem "geheimen Staatsrat" beraten, aber er behielt sich jede Entscheidung persönlich vor und schloss sogar seine dagegen protestierende Mutter aus dem Staatsrat aus. Um seine Macht zu vergrößern, führte König Ludwig XIV. ab 1667 fast ständig Krieg. Zielstrebig machte er Frankreich nicht nur zur mächtigsten und wohlhabendsten Nation, sondern auch zum Kulturzentrum der Welt.

Dann habe ich diesen Punkt nicht ganz verstanden, vielleicht kann mir einer da weiterhelfen.. als Ausdruck des Absolutismus – L´ etat c´ est moi! (der Staat bin ich)

Höfischer Absolutismus Als größte Ausprägungsform des höfischen „Absolutismus“ wird der Hof Ludwigs XIV. in Versailles angesehen. Der Adel wurde durch ein prunkvolles Hofleben abhängig vom König, da dieser die Kosten für die Feste übernahm und dem Adel Geld lieh. Dadurch konnte der König losgelöst vom Adel regieren. Den Klerus beeinflusste er durch zahlreiche Unterstützungen der Kirche. Zudem berief er sich darauf ein „Herrscher von Gottes Gnaden“ zu sein. Den dritten Stand kontrollierte Ludwig durch die Fürsten und durch die Gunst der höheren Bürgerschaft, wodurch er die Macht über die untere Arbeiterschaft gewann. Zudem wurde jeder Zweifel an der Autorität des Monarchen mit äußerster Härte bestraft.

Versailles: Der Bau des Schlosses von Versailles war Teil von Ludwigs Strategie zur Zentralisierung der Macht. Er schwächte den Adel, indem er die Adeligen lieber zu Mitgliedern seines Hofes als zu regionalen Provinzherrschern machte. Das Schloss war mit einer Fülle von politischen Aussagen gefüllt, die jedem Besucher in der Anordnung der Räume, den Gemälden Skulpturen, in den Gärten und Alleen begegnete. Die Sinnaussage war folgende: Der König ist der Garant für Ruhe, Ordnung und Wohlstand des Staates, der einzige Stellvertreter Gottes auf Erden. (Wie war die Mode damals?)

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