Wennn wir artfremde Milch trinken, könnten wir auch unsere eigene Milch trinken, da das gesund ist, oder?

13 Antworten

Nur Babys sollten Milch trinken. Und zwar die von der eigenen Spezies. Als Erwachsener schadest du dir damit, da die Hormone (und viele anderes Sachen) in (Mutter)milch Schaden zufügen. IGF-1 (Insulin Growth Factor 1 ) und viele weitere sind beispielsweise Krebsfördernd. Auch Osteoporose wird durch Milch angeregt, da das saure Milieu, das durch den Abbau von tierischem Protein entsteht deinem Körper ganz viele Mineralien entzieht. Da diese entzogenen Mineralien in der Milch nicht enthalten sind bist du sozusagen im Minus und die Mineralien werden aus deinen Knochen genommen. Dadurch werden sie porös -> Osteoporose...Informiere dich da mal im Internet. Auch auf youtube findest du zum Thema Milch viele Videos.WENN du wirklich Milch trinken willst, wäre die der eigenen Spezies sicherlich gesünder und weniger schädlich als die von Kühen, Schafen oder anderen Tieren.Ich würde es allerdings nicht tun...

Bitte wissenschaftliche Quelle dazu?
(Kein YouTube und keine pseudowissenschaftlichen Interseiten jetzt bitte)

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@rrrer

da wird nichts kommen höchstens von ominösen Seiten wie Zentrum der Gesundheit deren glaubwürdigkeit den eines Brot ähnlet.

Man muss sich mal die Geschichte der Milchdiffarmierer anschauen. Am Anfang sollte die Milch angeblich den Körper verschleimen. Da man herausgefunden hat dass Sojadrinks den Kröper mehr verschleimen würde es still um anbgebliche verschleimung

Mit erstaunlicher Geschwindigkeit breitet sich derzeit eine Art Verschwörungstheorie gegen die Milch aus: Angeblich verschleimt sie den Körper

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ernaehrung-oeko-fundis-halten-milch-fuer-schaedlich-1.1149095

also musste was neues her: dann waren es die Hormone die angeblich schädlich sind aber auch das wurde widerlegt. und jetzt sucht man sich eben  was "neues" um Milch als "schlecht" hinzustellen dabei verwechselt man Kauslaität mit korrelation. Das hat ein einfachen grund -->tierrechte

Es gibt menschen die achten auf Gesundheit und andere eher auf Tiere. Was also erzählt man denen damit sie keine Milch mehr drinken? "Milch ist ungesund oder giftig" und dem anderen "Milch wird in Folterfabriken hergestellt" schon wird von beiden klientel die Milch gemieden sofern sie nicht dazu fähig sind zu hinterfragen und nicht jeden mist glauben...so funktioniert Veganismus das bei anderen Sekten oder Religionen nicht anders

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@wickedsick05

Trotzdem wird doch wohl Artfremde Milch getrunken. Zusätzlich sind wir ja ausgewachsen. 

Diese Tatsache allein stelle ich in Frage, alles andere interessiert mich nicht.

Es gibt menschen die achten auf Gesundheit und andere eher auf Tiere.

Oder beides.

sie nicht dazu fähig sind zu hinterfragen und nicht jeden mist glauben..

Ich glaub ich hab es schon 100 Mal gesagt, aber okay.

Jeder trifft seine eigene Entscheidung. Oder hat ethische Gründe in seiner Ernährung auf etwas zu verzichten, dabei steht es ausser Frage was man so im Internet liest oder aufschnappt. Heisst, das man nicht zwangsläufig von anderen Leuten beinflusst wird.  

Dein Vergleich mit Religion ist der totale Witz, das hat nichts mit Glauben zu tun. Allgemein ist es schon eine alleinige freiwillige Wahl, z.B. weil....

Mir total egal ob es so etwas wie Massentierhaltung gibt (Auch sämtliche genannten Punkte auf Vebu oder Peta) oder wie genau die Tiere gehalten werden oder Artgerecht...

weil...

ich esse nun mal keine Tiere. Punkt. 

Mit einem Satz erklärt weshalb.

Tja, Artfremde Milch. Da habe ich die Frage gestellt, da es im Gegenzug zu Fleisch, ich das schon sehr weird finde.

Klar waren wir auch mal Jäger, aber Milch von Kühen trinken ?O.O

Wenn man sich hinterfragt...

zu hinterfragen

...dann wird man zumindest schon so nachdenklich, wie ich.

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Wenn wir Menschen über das Anfangsstadium hinaus sind und nicht mehr den ganzen Grundaufbau schaffen müssen (so nach 2-3 Jahren), taugt Muttermilch als Lebensmittel genauso wenig wie Kuhmilch.

aus der ein Kälbchen dank der Inhaltsstoffe der Milch seiner Mutter innerhalb eines Jahres zu einem Kraftpaket von ca. 500 kg heranwächst.

Dass es nicht gesund sein kann, sich von Kühen stillen zu lassen, liegt nah.
Und schon gar nicht, wenn man von standardisierter, erhitzter und sonstwie aufbereiteter Milch ausgeht, und wenn das Futter - bei konventioneller Erzeugung - aus mit Glyphosat behandeltem, gentechnisch verändertem  Getreide stammt (bei Bio ists die eigene Weide und eigenes Bio-Futter).

Es gab wohl Zeiten in unserer Entwicklungsgeschichte, in denen Kuhmilch Menschen vor dem Tod retteten, aber das ist schon mehrere Tausend Jahre vorbei.

Vielleicht wäre Menschenmilch aber weniger schädlich, als dauernd Kuhmilch zu trinken. Aber die psychologische Sperre würde das bestimmt verhindern.

Was spricht jetzt genau gegen Kuhmilch, was nicht auch gegen alle andere Nahrungsmittel spricht?

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@Spielwiesen

80% des Artikels kann man auf jedes Lebensmittel anwenden - auch auf rein vegane. Oder klärt mich die Werbung über Erdbeeren, Salat oder Tofu über folgende Punkte auf, welche bei Milch kritisiert werden:

  • Liefert die Kuhmilch-Werbung konkrete Informationen über den wirklichen Alltag in den Massenställen der Kuhmilch-Produzenten? Über Krankheiten oder über Hormon- und Medikamenten-Einsatz?
  • Wird in der Kuhmilch-Werbung erklärt, welche industriellen Verarbeitungsschritte die Kuhmilch durchläuft, bevor sie im Verkaufsregal steht?
(Zitat aus dem Artikel)

Weiter wird die Massenproduktion angekreidet. Auch dies könnte man auf alle anderen Lebensmittel übertragen: Tomaten- und Erdbeer-Treibhäuser, um den Luxus auch im Winter stillen zu können.
Etc. Etc. Etc.

So könnte man jede Zeile analysieren und Gegen-Argumente aufstellen bzw. dies auf alle anderen übertragen.

Da dies aber nur wieder zu Streitereien, Hetze und Beschimpfungen hier führt, sollte man es dabei belassen, dass jeder seine Ernährungsform hat.


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Zentrum Der Gesundheit ... Bitte nie wieder pseudowissenschaftliche Quellen hier posten - manche Leute glauben dem auch noch..

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@rrrer

Red keinen Quatsch, lies lieber. Und überprüf mal deine Grammatik

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@Spielwiesen

Nach dem Artikel kommt auch immer gleich die Eigenwerbung. Die Seite hat daher auch einen primären Werbecharakter in eigener Sache:

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

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Meine Grammatik ist in Ordnung. Ich hab mir genug von Zentrum der Gesundheit durchgelesen um zu wissen, dass das nur Schwachsinn ist. Diese Seite ist auf gar keinen Fall als seriöse Quelle zu betrachten. Wenn man das dennoch tut, dann verblödet man halt auf Langzeit.
Tut mir leid, aber es sollte jedem Menschen klar sein, der sich mit naturwissenschaftlichem Arbeiten auskennt, dass diese Seite einfach nur Unsinn ist. Kannst du denn ein Argument geben, warum diese Seite eine wissenschaftliche Quelle sein sollte?

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Ja und? Die Eigenwerbung könnten sie auch schalten wenn sie Milchprodukte bewerben würden. Irgendwie müssen die auch ihr Geld verdienen, wenn sie schon nicht von der Milchindustrie gesponsert werden.

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@mulano

Was für grammatikalische Fehler meinst du denn da gesehen zu haben und inwiefern ust das für das Thema relevant?

Das Problem mit Zentrum der Gesundheit ist nicht die Eigenwerbung, sondern die Unwissenschaftlichkeit. Die Seite zitiert zwar zu Teilen(!!) ihrer Artikel, da aber selektiv das, was ihrer Doktrin entspricht oder nimmt sich einzel Passagen raus, fügt zusammen, wie es ihnen gerade passt. Das nennt man Bias und Cherry picking. Beides in der Wissenschaft zurecht nicht gerne gesehen. Außerdem sind einige der zitierten Quellen bereits einseitig/schlecht designed oder recherchiert. Deshalb ist Zentrum der Gesundheit als Quelle mehr als nur ungeeignet.

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@Sophantastic

Das ist ja eine nette Diskussionskultur hier!

Wozu aufregen? Es gibt sehr wohl Gesundheit jenseits von Wissenschaft, und zwar völlig unverkrampft, die man sich zunutze machen kann. Auf die kommt man, wenn man sich um Grundlagen kümmert, Wissen aneignet und nicht jeden durchschaubar profitorientierten und interessengeleiteten Mist glaubt - und wenn man Instinkte und Verstand arbeiten lässt und auch noch etwas davon in Erinnerung hat, wie es von früher überliefert wurde - so wie es auf dem Land eben noch gelegentlich der Fall ist.
Ich gehe jetzt wieder in den Garten und bringe mir meine Wildkräuter mit, die herrlich wuchern - das gibt eine völlig unwissenschaftliche Portion Spinat, oder vielleicht eine Quiche - mal sehen. So bin ich gegen die Segnungen der Pharmaindustrie gewappnet. 

Jedem bleibt es unbenommen, all der vielen bunten Werbung (natürlich alles "wissenschaftlich fundiert") zu folgen und genau das zu tun, was man von jedem will: brav alles zu glauben, zu konsumieren, zum Doktor zu laufen und keine aufmüpfigen Fragen zu stellen.

An dieser Stelle verweise ich auf die ursprüngliche Frage und meine diesbezügliche Antwort. Möge jeder hier SEINE ANTWORT geben, mit Quellen, die er selber schätzt. Der Fragesteller wird - je nachdem, wovon er am meisten hält - da rausziehen, was er braucht. Dazu muss man andere nicht diffamieren, die die Sache anders sehen - wir machen doch hier keinen Wahlkampf ! 
 

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Nur ein Wort zu Jahrtausende her, dass Kuhmilch Menschen das Leben gerettet hat...

Hast du beide Weltkriege vergessen oder Regionen, die heute noch von Armut bedroht sind? Da haben Kinder wie Erwachsene sehr viel von der Kuhmilch und haben tatsächlich oft nur dadurch überlebt. Und bedenke, der zweite Weltkrieg ist keine 100 Jahre her.

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@Pinkpingu11

Ja klar, aber das betrifft Ausnahmesituationen - und unverarbeitete Milch, die roh, unerhitzt oder sonstwie behandelt und von gesunden Kühen stammend genossen wird, die kein gentechnisch verändertes Futter in Turbomast mit Antibiotika 'genossen' haben. Aber die jetzige Schwabbelbevölkerung, die sich pro Tag 2 l Milch reindröhnt, ganz abgesehen von bunten Joghurts und sonstwelchen Produkten aus den gefühlt 20 m langen Regalen mit bunten Produkten aller Hersteller, die schon Eintrittsgeld bezahlen, um in den Supermärkten auch noch platziert zu werden. Da frage ich mich doch: braucht das jemand und WEM NÜTZT ES?

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@Spielwiesen

Wem es am Ende nützt, wissen wir doch:

Der Milchlobby, dem sog. Gesundheitssystem und am Ende des Elends der Pharmalobby...:)

Schlimm finde ich, dass schon kleine Kinder indoktriniert und krankgemacht werden nach dem Motto:

"Fruchtzwerge - so "wertvoll" wie ein kleines Steak..." :(

Das ist echt zum Fremdschämen - gut, wenn Eltern sowas hinterfragen !

 

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@MissPommeroy

"Fruchtzwerge - so "wertvoll" wie ein kleines Steak..." :(

Das ist echt zum Fremdschämen - gut, wenn Eltern sowas hinterfragen !

Haha. Ja, ist wirklich so.

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@mulano

Nagut, da werden aber gerade irrsinnig viele Sachen vermischt...

Erstens mal weiß ich nicht wer hier wen diffamiert haben soll. Die Kommentare waren außerdem überwiegend sachlich, also von welcher Gesprächskultur sprichst du denn hier - von deiner eigenen?

Fruchtzwerge etc. sind nicht wegen der Milch kritisch zu sehen... Da wird einfach ein von der Nährstoffzusammensetzung suboptimales Produkt gezielt bei Kindern beworben. Und Werbung für Kinder als Zielgruppe ist immer kritisch zu sehen, bei etwas mit zb. so viel Zucker braucht man garnicht diskutieren. Das ist aber ein Problem des Marketings der Firma.

Und nein, Werbung ist selten wissenschaftlich fundiert :) und hat mit der Diskussion glaube ich nichts zu tun? Aber vielleicht habe ich das auch nur nicht mitbekommen.

Ich selbst kenne jetzt niemanden, der sich 2 L/Tag Milch reindröhnt. Diese Leute gibt es bestimmt, aber ob das tatsächlich so ein hoher Anteil der Bevölkerung ist? Oder hast du eine Statistik dazu? Würde mich echt interessieren.

Um sich selbst eine Meinung zu bilden, sind umfassende Informationen beider Seiten nötig (finde ich zumindest). Deshalb finde ich Quellenkritik hier angebracht. Die wenigsten Menschen machen sich nämlich die Mühe, die Referenzen auch zu lesen und rückzuprüfen. 

Im Übrigen ist das Stellen aufmüpfiger Fragen eine der Hauptaufgaben der Wissenschaft. Ich weiß, zur Zeit gibt es leider große Probleme mit der Studienfinanzierung. Das produzieren von Obrigkeitsgefälligen Pseudostudien ist jedoch keine Wissenschaft und genau aus diesem Grund muss man die Originalquellen ja genau lesen, um herauszufinden, ob da auch ordentliches Studiendesign gemacht wurde.

Ich hoffe die Wildkräuter haben gemundet :) 

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"normale" menschenmilch, bei "normaler" lebensweise wäre nicht übermässig gesund.

menschen laktieren im allgemeinen nicht sehr früh und sie haben schon ziemlich viel ungesundes eingelagert, das dann in muttermilch verstoffwechselt wird.

deswegen sollen frauen in der stillphase auch möglichst keine reduktionsdiäten machen.

eine milchkuh wird sehr kontrolliert ernährt, damit die milch überhaupt in den handel darf - und sie lebt um einiges "gesünder" als eine menschliche frau.

menschenmilch KANN für ein menschliches baby gesund sein. muss sie aber nicht. die mutter muss sich ziemlich gesund ernähren und auch sonst sehr gesunde lebensumstände zu haben.

die milch von säugetieren, deren  "jungtiere" sehr lange muttermilch bekommen (in der "natur" wären beim menschen 2-3 jahre stillen normal), schwankt stark in ihrer zusammensetzung, da der nährstoffbedarf und der bedarf der zusammensetzung in verschiedenen phasen stark schwankt und auch entsprechend der ernährung der frau sehr unterschiedlich schmeckt. 

in den handel kommen nur standardisierte lebensmittel. das ist bei menschenmilch nicht möglich.

bei ziegen- oder schafmilch übrigens auch nicht - weshalb meist daraus käse gemacht wird. je nach phase des zyklus dieser tiere kann die milch sehr unangenehm schmecken und auch ausflocken. die milch "böckelt".

menschenmilch dürfte in kommerzieller erzeugung nicht besonders gesund sein oder sie müsste sehr teuer sein, damit frauen sich bereit erklären unter extremst kontrollierten bedingungen zu leben.

Eine Milchkuh lebt gesünder ?

Wie erklären sich dann sowohl deren übliche Krankheiten als auch die überaus kurze Lebenserwartung ?

Nicht nur durch permanente Besamung, das Wegnehmen der Kälber nach der Geburt und die Unmengen an Milch, die sie geben muss - sondern auch durch die Bewegungslosigkeit und eben die unnatürliche Ernährung, die ihre Mägen - respektive den Pansen - übersäuern lässt (z. B. Azidose) !

Auch den letzten Satz kann ich nicht unterschreiben - möchte hier den Vergleich Organspende (-handel) anbringen...

Letztendlich: Wo bleibt der schlichte Aspekt der "Mutterliebe" und der Zuneigung des Kindes zur Mutter in deinen Ausführungen ?

 

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@MissPommeroy

keine ahnung, wovon du schwätzest.

eine milchkuh lebt gesünder als ein mensch. und unter kontrollierten bedingungen.

es ging in der frage allein darum, ob menschliche milch für erwachsene menschen gesund ist oder nicht. frage beantwortet. es war nach sachlichen aspekten gefragt, nicht nach mutterliebe.

und um auf den übersäuerten pansen einzugehen - wer "silomilch" kauft ist selber schuld. man kann das durchaus schmecken.

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