Wenn weniger mehr ist, ist dann nichts alles?

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Lieber eltenjohn,

gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform und Du suchst mit dieser, wie mit vielen Deiner anderen Fragen keinen Rat, sondern möchtest philosophische Themen diskutieren. gutefrage.net ist nicht das geeignete Forum dafür, wie Du auch an den zunehmend gereizten Reaktionen der Community erkennnen mußt.

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Vielen Dank für Dein Verständnis.

Paula vom gutefrage.net-Support

8 Antworten

Der Ausspruch ist ein Oxymoron (Verbindung zweier gegensätzlicher Begriffe, die sich oft sogar widersprechen und einander im Grunde ausschließen). Dies ist eine rhetorische Stilfigur, keine direkt für logische Ableitungen geeignete Darstellung.

Gemeint ist: Eine Beschränkung in der Aussage auf das Wesentliche kann bessere Ergebnisse erreichen, weil sie übersichtlicher ist und den Kern einer Sache trifft. Andere können diese dann besser erfassen, weil das Wesentliche deutlich herausgestellt ist und eine Überfrachtung mit unnötigem Bemerkungen vermieden ist.

Entscheidend ist der Bezug zum Wesentlichen einer Sache (etwas ist also immer erforderlich) und der nur in dieser Hinsicht verständliche Aussagesinn. Eine Behandlung wie eine mathematische Formel oder eine logische Gleichung, bei der die Aussage aus diesem Sinn herausgelöst und von dem Bezug getrennt wird, ist nicht möglich. Eine Folgerung, durch voranschreitende Reduzierung der einen Seite (immer weniger) bei der anderen Seite immer mehr zu bekommen und so bei der Gleichsetzung "nichts ist alles" landen zu können, ist nicht zulässig.

Glaube ich nicht, denn der Mensch möchete doch so vieles haben. Und ich glaube kaum, dass es viele Menschen gibt die sich mit nichts zufrieden geben. Also wäre für diese Leute nichts halt nichts. Oder kennst du eine Person die sich mit nichts zufrieden gibt? Wir möchten doch alle irgendetwas haben auch wenn es nur ein bissechen mehr Glück ist.

Es gibt die Volksweisheit: Weniger ist oft mehr. Diese Weisheit zu einem logischen Schluss zu verdrehen, zeigt nicht mal Logik, erst recht kein philosophisches Verständnis. Es ist bemühte Sprachdrechslerei, aber bitte.

Genau, denn wenn einem nichts gehört, gehört einem alles, man könnte auch sagen, durchs Loslassen gewinnt man alles.

Alles Definitionssache. Es gibt in der Mathematik solche Konstrukte, Lemmas und Axiome. Nur die Sprache ist "unscharf".

JA! Bist du nun am Ziel elte(o)n? Wieso hast du nur diesen Nick gewählt???? Gruss Solf

wiel das kleine village, wo ich wohne Elte heisst

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@eltenjohn

spricht dort niemand mehr mit dir? Ich find Russendeutsche gar nicht so ohne-

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Bei Deinen Fragen ist wohl eher alles nichts.

Alles nichts oder? schakkaschakka

alles nichts?

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