Wenn weniger mehr ist, ist dann nichts alles?

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Paula vom gutefrage.net-Support

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Ausspruch ist ein Oxymoron (Verbindung zweier gegensätzlicher Begriffe, die sich oft sogar widersprechen und einander im Grunde ausschließen). Dies ist eine rhetorische Stilfigur, keine direkt für logische Ableitungen geeignete Darstellung.

Gemeint ist: Eine Beschränkung in der Aussage auf das Wesentliche kann bessere Ergebnisse erreichen, weil sie übersichtlicher ist und den Kern einer Sache trifft. Andere können diese dann besser erfassen, weil das Wesentliche deutlich herausgestellt ist und eine Überfrachtung mit unnötigem Bemerkungen vermieden ist.

Entscheidend ist der Bezug zum Wesentlichen einer Sache (etwas ist also immer erforderlich) und der nur in dieser Hinsicht verständliche Aussagesinn. Eine Behandlung wie eine mathematische Formel oder eine logische Gleichung, bei der die Aussage aus diesem Sinn herausgelöst und von dem Bezug getrennt wird, ist nicht möglich. Eine Folgerung, durch voranschreitende Reduzierung der einen Seite (immer weniger) bei der anderen Seite immer mehr zu bekommen und so bei der Gleichsetzung "nichts ist alles" landen zu können, ist nicht zulässig.

Genau, denn wenn einem nichts gehört, gehört einem alles, man könnte auch sagen, durchs Loslassen gewinnt man alles.

Alles Definitionssache. Es gibt in der Mathematik solche Konstrukte, Lemmas und Axiome. Nur die Sprache ist "unscharf".

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