Wenn Sterbehilfe erlaubt werden würde, wäre es dann kostenpflichtig?

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6 Antworten

NEIN 

kommerzielle oder genauer geschäftsmäßige (indirekte) Sterbehilfe ist in Deutschland verboten: § 217
Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung

(1) Wer in der Absicht, die Selbsttötung eines anderen zu fördern, diesem hierzu geschäftsmäßig die Gelegenheit gewährt, verschafft oder vermittelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Als Teilnehmer bleibt straffrei, wer selbst nicht geschäftsmäßig handelt und entweder Angehöriger des in Absatz 1 genannten anderen ist oder diesem nahesteht.

Ein Artikel hierzu: http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-02/sterbehilfe-vom-leben-und-vom-tod-fischer-im-recht

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Kommentar von TVDFan2
05.03.2017, 16:02
kommerzielle oder genauer geschäftsmäßige (indirekte) Sterbehilfe ist in Deutschland verboten:

Sterbehilfe ist hier generell verboten.

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Ich nehme schon an, dass man dafür was bezahlen müsste.

Wir haben in der Schweiz beispielsweise die Organisation Exit, welche erst nach 3 Jahren aktiver Mitgliedschaft den Freitod kostenlos unterstützt. Bis dahin kostet es einen Mitgliederbeitrag.

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Sterbehilfe, in der Schweiz oder wo sonst auch immer, ist jetzt auch schon kostenpflichtig.

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Ja, es wird doch über all versucht Gewinn zu machen, dann mit Sicherheit auch bei der Sterbehilfe.

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Kommentar von Tomas1661
03.03.2017, 17:53

Ja nur weil ich gelesen hate das die kommerzielle organisierte Sterbehilfe nicht in Betracht gezogen werden soll.Man solle mit dem leid und Tod  der patienten nicht noch profit machen können hieß es.

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Heutzutage wird mit allem Geld verdient, warum auch nicht damit? Die Menschen haben kein skrupel

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