Wenn Spinnen solche Angst vor dem Menschen haben - Warum kommen sie dann so nahe?

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Spinnen haben keine Angst vor Menschen, der Elternspruch "Die hat mehr Angst vor dir als du vor ihr" ist eine leere Phrase, um Kindergartenkinder zu beeindrucken.

Die Arachniden sind gerne im Haus, besonders in den Ecken, wo es warm und dunkel ist. Außerdem können Spinnen sich hervorragend orientieren und finden ins Haus zurück, wenn man sie nicht min. 40 Meter entfernt freilässt. Daher zieh dich warm an. Tipp: Lavendel hält diese Monster fern.

Hallo,

Das wurde schonmal besprochen, hier die Antwort von TorDerSchatten.

"Spinnen haben keine Emotionen. Dazu ist ihr Nervensystem nicht sensibel genug. Sie kennen nur: Fressen, Fliehen, Paaren

Sie können durchaus spüren, ob sich eine Beute nähert oder eine Gefahr. Wenn sie dich als Gefahr einschätzen, hauen sie ab. Wenn sie nicht abhauen können und sich bedroht fühlen, können sie durchaus auch angreifen (nicht die normalen einheimischen deutschen Spinnen), aber vorher drohen sie nochmal.

Bodenbewohnende Vogelspinnen sind sog. Bombardierspinnen, die bei Bedrohung die Haare am Hinterleib abstreifen. Diese fliegen durch die Luft und haken sich in die Haut und Schleimhäute fest. Das piekst, juckt und kann Allergien auslösen. Fressfeinde, die so eine Ladung in die Schnauze bekommen, hauen sofort ab."

Gruß!

Wenn sie dich als Gegenstand sehen, ist alles in Ordnung für die Spinnen. In der Natur hat es Wind, der Bäume und Blätter bewegt, kleine Bewegungen sind also normal. Wenn man die Hand vor den Spinnen tut, sehen die uns als Angreifer an und rennen davon. Spinnen im Netzt bewegen sich meistens nur, wenn man das Netz berührt. Und Vogelspinnen verteidigen sich, wenn man sie von vorne/oben berührt. Wenn man sie von unten nimmt, haben diese keine Angst. Wenn man keine Spinnen im Zimmer haben möchte, muss man auch darauf achten, dass Fliegen und Mücken (Futter) nicht im Zimmer sind.

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