Wenn sich jemand eine Waffe besorgt, die 1000 m weit schießt, warum gilt er dann gleich als Terrorist?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Welchen vernünftigen Grund sollte eine solche Waffe in der Hand eines Zivilisten machen? Jede Veranstaltung wäre gefährdet,wenn man einen Radius über 1000m absichern müsste. Ein solches Scharfschützengewehr,ich weiß nicht,welche Waffe sonst noch so weit schießt,vielleicht spezielle Jagdwaffen,hat auch immer hochbrisante Munition. Da soll ja „mit einem Schuss“ Ruhe sein. Diese Munition hat ja auch entsprechende Durchschlagskraft.
Natürlich ist die Person selbst nicht sofort ein Terrorist. Da reicht ein Küchenmesser für einen Anschlag. Aber so viel Potential.. warum soll das nötig sein..?

Kann ich dir erklären :Vielleicht hat derjenige einfach keine Lust mehr.

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@Johanna842

keine Lust worauf? Auf sein Leben? Will er sich aus 1000m Entfernung selbst erschießen?

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@Johanna842

Auf was meinst Du? Auf Leben? Oder das Leben anderer? Ich habe auch den Glauben an unseren Rechtsstaat verloren. Ich weiß nur nicht,ob eine Bewaffnung der Bevölkerung sinnvoll ist. Amerika liefert kein gutes Bild ab..

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@Johanna842

Geht’s vielleicht auch weniger kryptisch? Er hat keine Hoffnung auf Notwehr mehr und möchte einen potentiellen Gegner aus 1000m prophylaktisch erschiessen?

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@Johanna842

Nun,mit den Aussagen würde ich dann doch für ein 4:00-Meeting mit dem SEK plädieren,das klingt nicht beruhigend,sondern mehr nach South Park,wo die Jäger vor dem Schuss immer rufen müssen „Es kommt direkt auf uns zu!!!“ ...

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@RheumaBaer

Er oder sie hofft dass jemand Notwehr anwendet, dass er /sie erlöst werden kann.

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@Johanna842

Ich hörte von Leuten,wohl nicht zu selten,die es darauf anlegen,von der Polizei erschossen zu werden.. ich hoffe nur,der betreffende redet einfach offen über seine Gefühle,und er steigert sich nicht in eine ausweglose Situation hinein...

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@Johanna842

Auch mit Dir. Das er vielleicht sein Herz ausschüttet,bevor was passiert.

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Welchen vernünftigen Grund sollte eine solche Waffe in der Hand eines Zivilisten machen?

Jede normale großkalibrige Jagd- oder Sportwaffe schießt problemlos über 1000 Meter weit. Das Visier meines Krag-Jörgensen Karabiners von 1915 reicht schon bis 2200 Meter.

Auf 600 Meter treffe ich noch mit einem Vorderlader aus den 1850er Jahren problemlos ein Personen-großes Ziel.

Insofern....: Jagd oder Sport sind durchaus vernünftige Gründe, um als Zivilist Waffen zu besitzen die völlig problemlos deutlich weiter als 1000 Meter schießen.

Nicht weil sie das unbedingt müßten, sondern weil das einfach sowieso schon so ist.

....hat auch immer hochbrisante Munition.

Da ist überhaupt nix " hochbrisant ", sondern da wird ganz stinknormale handelsübliche Jagd- oder Sportmunition verwendet.

Wer es deutlich genauer haben will z.B. beim Longrange- schießen, verwendet ausgesuchte Ladekomponenten und schießt normalerweise längere Versuchsreihen, um die optimale Munition herauszufinden. Aber auch daran ist nix geheimnisvolles.

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@Johanna842

Eine gequälte Seele und eine Waffe ist oft eine furchtbare Kombination..

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@Johanna842

Ach so,und er wollte sich auf diesem Wege aus dem Leben verabschieden.. nicht sehr sorgsam,die Jäger schießen zu lassen,die werden mit Menschentötung nicht sehr erfahren sein. Für den betreffenden ist nun die Ewigkeit da,der abdrückende Jäger jedoch wird wohl noch einige Zeit zu knabbern haben.

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Eine ganz normale Pistole, Revolver haben eine Reichweite von ca 1500 m

Spezialwaffen über mehrere Kilometer.

Jäger und Sportschützen haben sehr wohl Bedarf für bestimmte Waffen in ihrem Tätigkeitsbereich bzw. Sportbereich.

Auch beruflich besteht ein Bedarf für Waffen.

Nicht die Waffe ist gefährlich, sondern derjenige der sie besitzt und die Gewalt über die Waffe hat.

Wenn jemand einen anderen töten möchte, da gibt es 1000 andere Möglichkeiten....

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Und wenn er selbst getötet werden will?

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Lassen wir den Begriff "Terrorist" mal außen vor. Zu was sollte man eine solche Waffe benötigen?

Die braucht man weder als Jäger noch als normaler Sportschütze. Wär mit Jägerei befasst ist, treibt sich dabei vorwiegend in Waldgebieten herum. Eine effektive Reichweite von viel mehr als vielleicht 100 Metern hat er da nicht, weil spätestens dann ohnehin der nächste Baum im Weg steht.

Für den Schützenverein brauchts das in aller Regel auch nicht. Die Zahl der Schützenvereine, deren Schießanlage eine Länge von 1.000 Metern und mehr ausweist, dürfte arg überschaubar sein.

Damit bleibt dann nur noch, dass derjenige ein Freak ist, der einfach gerne Waffen sammelt, was die harmlosere Variante wäre, oder aber, dass derjenige unlautere Absichten hat.

Keine Lust mehr.

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nein , nur als Waffenbesitzer, solange er sich nicht benutzt und einen Waffenerwerbsschein für so etwas hat

Nicht als Terrorist, aber zumindest als Krimineller.

Oder was soll "besorgen" bedeuten...?

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