Wenn man zum wählen geht, muss man den Namen angeben?

16 Antworten

Du bekommst (per Post) eine Wahlbenachrichtigung zugeschickt, die nimmst du mit zum Wahllokal. Dort zeigst du deinen Ausweis vor, und der Wahlhelfer macht einen Eintrag, dass du anwesend bist.

Auf den Wahlzettel selber kommt kein Name! Die Zuordnung Wahl zu Name kann auch später nicht mehr getroffen werden (es muss nur verhindert werden, dass z.B. jemand 2x zur Wahl geht, das geht über die Wahlbenachrichtigung).

Bei Briefwahl schickst du den (oder die) Wahlzettel zusammen mit der Wahlbenachrichtigung ein (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

Deinen Namen musst du nennen (bzw. mit dem Personalausweis bestätigen), damit du nicht mehrfach oder im falschen Wahlkreis wählen kommst.

Was du wählst, bleibt trotzdem geheim, denn dein Name steht nicht auf dem Wahlzettel. (Darf er auch nicht, denn Wahlen sind in der Regel geheim. Wenn du also trotzdem deinen Namen draufschreibst, ist der Wahlzettel ungültig.)

Du musst die Wahlbenachrichtigung vorlegen, auf der dein Name steht. Hast du sie verloren, musst du dich mit einem amtlichen Dokument ausweisen. Dies ist erforderlich, damit niemand mehrfach wählen kann.

Auf dem Stimmzettel darfst du deinen Namen keineswegs schreiben, dadurch würde er ungültig. Es spricht ja auch gegen den Grundsatz der geheimen Wahl.

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