Wenn man wegen Eigenbedarf gekündigt wurde und raus ist. Dann aber feststellt, dass der alte Vermieter die Wohnung nicht so nutzt wie im Kündigungsschreiben?

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8 Antworten

Zieht der Vermieter selbst oder die Person für die Eigenbedarf geltend gemacht wurde nicht annähernd zeitnah ein, kann man den Vermieter auf Schadenersatz verklagen.

Allerdings nicht wenn wenn der Grund für den Eigenbedarf "überraschend" weggefallen ist. Zum Beispiel die Person für die Eigenbedarf geltend gemacht wurde verstorben ist kurz nach Auszug/Mietende des gekündigten Mieters.

Ich würde in so einem Fall einen Fachanwalt für Mietrecht konsultieren. Es gibt einfach zu viele Ausnahmen und Sonderfälle, als dass diese Frage in der Kürze kompetent beantwortet werden kann.

Du solltest unbedingt den Rechtsweg beschreiten. Das kann für den Ex-Vermieter teuer werden.

Nimm dir einen Anwalt! Es gibt ein Urteil, da wurde ein Vermieter verurteilt weil er auch aus Eigenbedarf gekündigt und dann an Fremde vermietet hat. Er mußte die Umzugskosten und die Mehrkosten für die Neue Wohnung bezahlen. Er mußte auch die zusätzlichen Mehr-Fahrtkosten tragen. Dein Anwalt wird das Urteil kennen und kann es nachschlagen. Kannst ja auch mal googln.

Keine, du hättest ja nicht freiwillig ausziehen brauchen.

anitari 30.09.2015, 07:57

So freiwillig war das ja nun auch nicht. Zieht die Person für die Eigenbedarf geltend gemacht wurde nicht ein oder gar ein völlig anderer Mieter, hat der Gekündigte schon das Recht auf Schadenersatz.

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Kommt drauf an, wie er diesen "Eigenbedarf" definiert hat.

Eine/n Freund/Freundin, den/die er seit 10 Jahren kennt, kann er nicht einziehen lassen.

Frag den Anwalt

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