Wenn man Wasser übermäßig mit Sauerstoff anreichert, verliert es seine Tragkraft?

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4 Antworten

Was meinst Du mit anreichern?

Soviel zugeben, wie sich gerade eben noch löst? Das wären so um die 100 mg Sauerstoff pro Liter Wasser. Das beeinflusst die Dichte und damit den Auftrieb (den meintest Du vermutlich mit Tragkraft?) kaum, selbst dann nicht, wenn wie bei kohlensäurehaltigem Mineralwasser kleine Bläschen aufsteigen.

Wenn die Bläschen aber viel und groß werden, indem man Luft einsprudeln lässt, beispielsweise im Belebungsbecken einer Kläranlage, dann kann die Dichte und damit der Auftrieb so weit sinken, dass Schwimmvögel, die sich auf das Wasser setzen wollen, untergehen.

Wenn Luft oder reiner Sauerstoff in Form von Bläschen vorhanden ist, sinkt die Dichte des Wassers und ein Gegenstand, der eigentlich schwimmen müsste, kann untergehen. Dazu gibt es Versuche, die helfen sollten, die mysteriösen Schiffsuntergänge im Bermudadreieck zu erklären, es bestand die Vermutung, dass aufsteigendes Methangas die Ursache wäre. Unter einem Boot wurde aus Düsen Luft eingeblasen und siehe da, das Boot ging unter. 

Die Löslichkeit von Sauerstoff in Wasser ist ziemlich gering.

Über die Löslichkeit hinaus lässt er sich kaum "anreichern":

Es mag zwar auch bei der Lösung von Gasen in Flüssigkeiten Übersättigung geben, aber eben nicht unter Bedingungen, wo der Begriff "Tragkraft" erlaubt ist.

Das freut höchstens die Fische.

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