Wenn man vor Gericht lügt oder verliert muss man es dann selber zahlen?

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6 Antworten

Als Zeuge mußt du die Wahrheit sagen. Du könntest sogar vereidigt werden und wenn dann eine Falschaussage rauskommt, dann wird es wirklich teuer bzw. kann sogar mit Gefängnis bestraft werden.

Als Angeklagter kannst du die Aussage verweigern bzw. darfst auch lügen.

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Wenn man vor Gericht ein Verfahren verliert, muß man natürlich selbst bezahlen, die Höhe richtet sich nach dem Streitwert in einem Zivilverfahren. Anders ist es, wenn Du eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hast.

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Als Beklagter kannst Du so viel lügen wie Du willst. Ein Beschuldigter muss sich nicht selbst belasten.

Als Zeuge vor Gericht weist Dich der Richter auf die Folgen einer uneidlichen oder eidlichen Falschaussage hin.


§ 153
Falsche uneidliche Aussage

Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur eidlichen Vernehmung von Zeugen oder Sachverständigen zuständigen Stelle als Zeuge oder Sachverständiger uneidlich falsch aussagt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

§ 154

Meineid

(1) Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur Abnahme von Eiden zuständigen Stelle falsch schwört, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Gegen Verwandte hast Du ein Aussageverweigerungsrecht.

Wer die Kosten eines Verfahrens trägt entscheidet der Richter.



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kommt drauf an, ob du angeklagt bist oder evtl. Zeuge.

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das kann man nicht pauschalisieren.

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Wenn man Rechtschutz Versichert ist muss man garnichts bezahlen.

Lügen vor Gericht bringt sich nichts es kommt sowieso raus.

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