Wenn man viel mehr Geld in die Krebsforschung investieren würde, wie viel besser wäre sie dann?

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7 Antworten

Der Erfolg von Forschung ist nicht allein vom Geld abhängig, an manchen Dingen werden Jahrzehnte geforscht und am Ende kommt nichts raus. Forschung heisst nicht automatisch Erfolg in diesem Fall ein Mittel gegen Krebs zu finden. International ist Forschung normalerweise schon, warum wird denn sonst pupliziert? Manchmal ist Forschung auch eine Art Geschäft und auch wenn Geld da wäre, heisst das nicht, dass man damit im Interesse aller agiert. Im Grossen und Ganzen muss also mehr zusammenkommen, wie nur die nötige Geldmenge, die richtige Absicht, die fähigsten Leute und ein Plan wie man es handhaben würde, wenn es tatsächlich ein Heilmittel gegen Krebs gäbe. Dann würden wir vielleicht alle 200 Jahre alt werden und hätten dann wieder neue Probleme, die gelöst werden müssen...

Ja, wenn (deutlich) mehr Geld zur Verfügung stünde, könnten mehr Leute mit mehr Zeit z.b. Studien betreuen, deren Qualität dann besser sein könnte, als jetzt, wo so etwas neben der eigentlichen Patientenversorgung laufen muß.

Wenn man sieht, welche Erfolge bei AIDS binnen ca. 20 Jahren erreicht wurden (mit viel Geld), ist das durchaus erstaunlich.

Tumoren sind aber sehr unterschiedlich (während bei HIV halt nur EIN Virus und dessen Auswirkungen zu beforschen war) und daher ist der Aufwand vielfach größer als bei HIV.

Das Geld müssen natürlich nicht die Pharma-Industriellen bekommen, sondern die HIWIs an den Unis oder anderen Forschungsorten, auch an den ganz "normalen" Tumorzentren, wo dann zusätzliches Personal eingestellt werden könnte.

Außerdem könnte man mit relativ wenig Geld bestimmte sehr schädliche Gesundheitsrisiken reduzieren, indem man z.b. ein Fach "Gesundheit" an den Schulen einrichtet. Man kann ja an vielen Fragen hier (und auf gesundheitsfrage.net) sehen, wo es hängt.

Die zweite Vermutung würde wohl zutreffen. Es gäbe heute schon ganz andere Möglichkeiten, wenn die Pharmaindustrie mitspielen würde und nicht so geldgeil wäre.

Hab Grisu mal gleich bewertet. Das Geld ist ähnlich wie bei Aids. Solange die Forschungskosten nicht drinn sind, werden niemals Präparate rauskommen, die einem Immun dagegen machen. Lieber paar Tote, als auf die Kosten sitzen zu bleiben. Wär aber nicht nur bei Krebs, sondern bei allen Krankheiten der Fall. Die Forschung wäre um einiges weiter, wenn sie vielleicht auch mal Globalisiert würde, wenn es egal wäre, ob Deutschland, USA oder China das Gegenmittel rausbringen würde. Wenn man die Fussionieren würde, bzw. eine engere Zusammenarbeit wäre, würde man da schon genug einsparen können und bräuchte nicht so viel an Zusatzbeitrag bezahlen

Gehen wir mal davon aus das es einen Treuhänder gibt der diese Menge Geld verwalten könnte im Sinne der Interessenten undes auch in die Forschungen Investieren könnte ,wäre sowas generell gesehen möglich. Nur da es leider nicht so ist sieht man ja jetzt schon das leider das zweite zutrifft. Wenn mehr geld in Aids Forschung gesteckt würden hätten wir auch jetzt schon ein gegenmittel .Aber leider haben wir zur Zeit nur einen Imfpstoff und das reicht den meisten Interessente nicht. Auch bei Krebs wäre das eine Ziehmlich große Ecke an Krebskrankheiten die erforscht werden müssten um dort auch ein Wirksamels Gegenmittel zu finden.

Ich bin der Meinung, das wenn man wirklich sagen würde, die Leute, wo jetzt ein Gegenmittel erfinden, würden 100 Mio bekommen. Wir hätten für Krebs und Aids die entsprechenden Gegenmittel, da dann die einzelne Person ausgesorgt hätte, wo es erfunden hat und damit nicht rauskommen darf

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@LilaEngel74

LOL 1.) Es gibt definitiv keinen Impfstoff gegen Aids. Wo hast du denn Mist aufgeschnappt? 2.) 100 Mio. euro für ein Heilmittel gegen Aids? Dir ist schon klar, dass eine Firma, die ein Heilmittel gegen Aids auf den Markt bringt damit Milliarden verdienen würde oder? 100 Mio. wäre mehr als lächerlich. 3.) Eine "einzelne Person" wird sicherlich kein hochmodernes Medikament entwickeln o_O Dafür braucht es moderne Forschungseinrichtungen, Labore und eine ziemlich große Anzahl an Forschern, Laboranten, etc.

Süß, was manche leute hier von sich geben. vor allem wenn sie 74 geboren sind und eigentlich schon ein bisschen was mitbekommen haben sollten, wies auf der welt läuft ;)

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@ichessblumen

Naja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich bin der Meinung: so hatte ich angefangen. Bisher gibt es noch kein Mittel gegen Aids, womit man die Krankheit besiegt, aber Medikamente, die das Leben verlängern. Selbst wenn die jetzt was erfinden würden, wo man sich sozusagen dagegen Impfen lassen könnte, würden die Forschungskosten nicht mehr reinkommen und würde daher noch nicht auf den Markt kommen. Und klar, das man dafür ein Labor braucht. Aber wenn der Staat sagen würde, 100Mio für den, der mit wie z.B. den Impfstoff rauskommt, wäre ich mir nicht so sicher, ob dann bald was auf den Markt kommen würde.

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@LilaEngel74

Und nochmal: Du hast einfach absolut keine Vorstellung, wie viel Geld eine Pharmafirma mit so einem Medikament verdienen würde. Da geht es einfach nicht um die Größenordnung 100 Mio. Euro, sondern mindestens um den zweistelligen Milliardenbereich. MINDESTENS!

Und wenn eine Firma ein solches Medikament erfunden hätte, dann würden sie es so schnell wie möglich auf den Markt bringen. Alles andere wäre äußerst schwachsinnig. Wieso sollten sie später mehr damit verdienen als jetzt. In 10 Jahren hat vielleicht eine andere Firma ein besseres Medikament entwickelt und DANN bleiben sie auf den Forschungskosten sitzen.

Naja der Punkt ist: Du hast einfach absolut null Ahnung, in welchen Größenordnungen man sich da in Punkto Geld bewegt.

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@LilaEngel74

Und ich habe sehr wohl gelesen, dass du nur deine Meinung wiedergegeben hast. Ich wollte dir nur zeigen, dass diese Meinung absolut naiv ist und von grobem Sachunverstand zeugt.

Aids ist und bleibt eine der größten Epidemien der Menschheit. Allein auf westlichen Märkten würde man mit so einem Impfstoff sehr hohe Milliardenumsätze machen. In ärmeren Ländern, in denen Aids sehr weit verbreitet ist, ist zwar die Kaufkraft im Moment noch gering, aber auch das wird sich in den nächsten 30 Jahren ändern.

Bevor du hier noch mal was schreibst, informier dich mal ein kleines bisschen. Allein mit dem Verkauf eines Medikamentes gegen hyperaktive Blase nur für den US-Markt kann man schon Beträge verdienen, die weit über 100 mio euro liegen: http://www.cash.ch/news/boersenticker/novartisverkauftusrechtefuerenablexunderhaelt400miousdin_cash-951918-450

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@LilaEngel74

und falls du den verlinkten artikel nicht verstehst: Hier geht es darum, dass eine Firma, die bereits zur Hälfte die Vertriebsrechte an besagtem Blasen-Medikament besitzt, die ANDERE HÄLFTE für 400 Mio. US$ kauft. Und es geht nur um die Rechte auf dem US-Markt. Und mit dem Verkauf des Medikamentes wurde zuvor schon 5 Jahre lang Geld verdient. Außerdem ist noch eine große Anzahl weiterer Medikamente auf dem Markt, die gegen die gleiche Erkrankung wirken.

Wir fassen also zusammen: Ein 5 Jahre altes Medikament gegen eine Blasenerkrankung ist allein auf dem US-Markt ca. eine Milliarde Dollar wert. Das ist nicht irgendein theoretischer Wert, sondern soviel Geld bekommt man tatsächlich dafür, wenn man die Rechte an diesem Medikament verkauft.

Ein Impfstoff gegen Aids wäre dagegen einzigartig und würde neu auf den Markt kommen. Zudem ist Aids eine sehr viel schwerwiegendere Erkrankung als eine hyperaktive Blase.

Fazit: Ein Aids-Impfstoff wäre ein Vielfaches vom Wert des Blasenmedikamentes wert. 100 Mio. Euro wären bei einem potentiellen Verkaufswert in zwei- bis vierstelliger Milliardenhöhe absolut unausschlaggeben.

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Wenn ich 30% meines Gehaltes spenden spollte würde ich nicht an Krebs sterben sondern Verhungern.

geld ist nicht alles

forschung braucht auch zeit

wenn es um krebs geht fehlt das geld an einer ganz anderen stelle

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