Wenn man Urlaub für 2 Wochen in Österreich macht, kann man sich für diese 2 Wochen ummelden bzw. in Österreich anmelden?

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3 Antworten

Willst du dich auf der Adresse deines Urlaubsquartiers anmelden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so möglich ist. Aber kannst ja mal ins östereichische Meldegesetz reinschauen. Reise einen Tag früher ab, das ist mein Rat. Immerhin besser als wenn der Gerichtstermin am 08.11. wäre.

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Mit welcher Adresse willst du dich denn anmelden? Du hast doch keine Mietwohnung oder Wohnungseigentum in Österreich. 

Auch kannst du dem deutschen Gericht nicht erklären, warum du dich für 2 Wochen nach Österreich abmeldest. 

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Kommentar von lachs4709
30.10.2015, 01:44

Im Hotel habe ich eine Adresse. Das Gericht erfährt ja nicht, dass ich mich für 2 Wochen abmelde. Ich bin in dieser Zeit im Hotel wohnhaft und brauche keine Erklärungen, völlig egal was ich da mache. Auch wenn ich Urlaub mache kann ich mich dort melden. Schliesslich soll man sich ja sogar dort immer melden wo man seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat und dieserb wäre in diesem Fall Österreich. So steht es im Gesetz.

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Also wenn ich nen Gerichtstermin hätte wären mir die Kosten schnuppe. Sag mal brennt dir der Kittel. 2 Wochen Österreich und dann rumjammern weil ein Tag fehlt und das Geld wollen. Du hast da zu erscheinen. Mehr interessiert den Richter nicht also bitte.

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Kommentar von lachs4709
30.10.2015, 02:10

Nein, es ist nicht ganz so. Heute ist es bei Gerichtsverhandlungen so, dass zumindest in BW standardmäßig beide Seiten vor Gericht geladen werden. Dabei ist es völlig egal, ob die Geladenen etwas zu Sache sagen oder nicht. Schliesslich habe ich einen Anwalt und die Sache ist recht eindeutig. Die Gegenseite hat meinen Wohnungsverkauf nicht rechtzeitig bezahlt. Hier gibt es nicht viel dazu zu sagen und der Fall ist eindeutig. Das persönliche Erscheinen kann also nicht wichtig sein. Im Gesetz steht sogar, dass die Gerichte nicht unnötig Kläger und Beklagte zu laden haben. Meiner Meinung treiben die Gerichte hier massiv Missbrauch. Ich musste einmal wegen einer Sache fünf mal zu Gericht und jedesmal über 200km fahren und es wurde immer das gleiche verhandelt. Nämlich dass meine Mieter die Wohnung beschädigt haben. Dies wurde auch alles festgestellt und war unbestritten.

Man hat also nur noch über die Höhe verhandelt, wieviel die Beklagte letztendlich zu bezahlen hat. Und hier brauche ich wirklich nicht fünf mal zu Gericht zu erscheinen. Hier hätten ein oder max. zweimal genügt. Wenn ich z.B. sage, dass ich mit 1000Euro einverstanden bin und nicht weniger, dann wird es auch nicht besser wenn ich nochmals viermal geladen werde. Dies kann man bei Gericht einreichen. Entweder die Gegenseite nimmt den Vergleich an oder man macht ein Urteil. Aber dann nochmals 4 mal zu fahren, knapp 1000 km verursacht nur unnötige Zeit- und Fahrtkosten. Dies ist absolute Nötigung vom Gericht und widerspricht jeglicher rechtlicher Ordnung und steht ausdrücklich im Gesetz, dass Gerichte die Leute nicht unnötig laden sollen. Normalerweise müsste man die Richter dafür haftbar machen können, dann dürften die Massnahmen schnell beendet sein. Über 1000 km zu fahren für 850Euro steht in keinem Verhältnis. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die Klage überhaupt nicht gemacht. Wenn ich die Zeit noch rechne, habe ich hier drufgelegt. Es gab kein Fahrgeld, da es ein Vergleich war. Fazit: Es hat sich nicht gelohnt Dieses Prozedere lohnt sich aber durchaus für den Beschuldigten oder Täter. Da diese in Zukunft wissen, dass die Gegenseite nichts macht, da Sie drauflegt.

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