Wenn man seine berufliche Arbeit auch privat ausübt, jedoch das ganze unentgeltlich macht, trotzdem Wettbewerbsverbot bzw. vertragswidrig?

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4 Antworten

Also privat kannst du unentgeltlich machen, was du willst. Wettbewerb ist nur, wenn es eine Dienstleistung ist. Und ohne Bezahlung findet keine Dienstleistung statt.

Wenn TfP als Tauschhandel angesehen wird, wird die Sache schwierig. Da das aber keinen finanziellen Gegenwert besitzt, denke ich, geht das. Müsste man einen Juristen fragen...

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Kommentar von Tupfine
24.02.2016, 17:59

Vielen Dank. Ich dachte auch, solang kein Geld fließt, ist es rechtens. Also ist die Abmahnung vom Arbeitgeber in diesem Fall eigentlich nicht korrekt. 

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Kommentar von elektromeister
25.02.2016, 19:38

So ganz richtig ist diese Antwort nicht!

Wenn der Arbeitgeber schlüssig darlegen kann, dass er, wenn sich sein Arbeitnehmer nicht zur kostenlosen Dienstleistung bereit erklärt hätte, diesen Auftrag zur Hochzeitsfotografie erhalten hätte, dann ist ein fiktiver Schaden entstanden, der zu Schadensersatzansprüchen führen kann.

Das gilt besonders für die Homepage auf TfP-Basis.

Wenn er üben will und etwas ausprobieren, dann soll er als Zweitfotograf im Rahmen einer Weiterbildung bei einem Termin seines Arbeitgebers mitmachen, oder es mit Motiven versuchen, die Sein Arbeitgeber nicht als potentielle Kunden ansieht.

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Wenn du bei Freunden Hochzeitsfotos mit deiner eigenen Ausrüstung machst, ist das kein Problem. Auch mit deiner privaten HP darfst du machen, was du willst, solange du kein Geld damit verdienst. Ich denke, du kannst das auch ruhig mit deinem Chef besprechen, der wird sich freuen, einen so motivierten Mitarbeiter zu haben.

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Kommentar von Tupfine
24.02.2016, 18:02

Ja ich benutze meine private Ausrüstung.

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Kommentar von Nightstick
24.02.2016, 19:39

(Zitat): "... der wird sich freuen, einen so motivierten Mitarbeiter zu haben." (Zitat Ende).

Dass ich nicht lache! Und deswegen hat er die Abmahnung erteilt, oder wie?

Anm.: Rosarot ist die Brille, durch die Du offensichtlich schaust...  

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Als Arbeitgeber hätte ich möglicherweise sehr wohl ein Problem damit, wenn mein Angestellter in seiner Freizeit "am Markt" Kunden abfischt und private Jobs unternimmt. Das könnte in Richtung "geschäftsschädigend" gehen, ist aber eine Abstimmungssache zwischen Chef und Angestelltem. Also besser vorher beim Boss nachfragen, was geht und was nicht, bevor eine Mißstimmung entsteht und Abmahnungen auf den Weg gebracht werden. Anders betrachtet könnte das auch als private Fortbildung gesehen werden, da der Angestellte ja neue Herausforderungen sucht und wichtige Praxiserfahrungen macht die später im Job von Vorteil sein könnten! Also vorher das Gespräch suchen und gute Argumente anführen!

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Kommentar von Tupfine
25.02.2016, 13:55

Aber ich habe die Kunden nicht "abgefischt" sondern gezielt für solche ÜBUNGEN gesucht. Der Chef wusste vorher, dass ich privat  fotografiere.

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Dann wäre es ja nicht nötig, diese Abmahnung zu unterschreiben. 

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Kommentar von Nightstick
24.02.2016, 19:34

Eine Abmahnung muss man sowieso nicht unterschreiben - sie ist vorhanden, und man kann höchstens gegen sie vorgehen! 

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