Wenn man Krebs hat ,werde ich dann gezwungen eine Chemo Therapie zu machen ,und warum geht es die Leuten nach so einer Therapie eher schlechter als besser?

15 Antworten

Nein, man wird nicht gezwungen, sondern die Therapie wird vom Arzt vorgeschlagen. Der Patient stimmt zu oder lehnt ab.

Meine Freundin hat Brustkrebs, sie hatte Anfang des Jahres 3 Monate eine Chemo, die nicht angeschlagen hat. Dann wählte man eine andere Chemo aus, und die schlägt sehr gut an.

Die Metastasen haben sich zurückgebildet.

Ihr geht es überhaupt nicht schlecht während der Chemo. Sie ist nur oft sehr müde, aber sie muß ja weder arbeiten gehen noch Langstreckenläufe absolvieren.

Wenn es um dein Leben geht, bist du zu Vielem bereit, glaub mir.

Nein, du wird nicht direkt gezwungen, aber sehr schnell und fordernd in diese Richtung gedrängt. Mit der Diagnose steht der Betroffene erst einmal unter Schock und in diesem Zustand wird er meist sehr schnell zu einer Operation oder Chemo gebracht. Man sollte sich da tunlichst Zeit nehmen, die Diagnose zu verdauen und in Ruhe zu überlegen, was die nächsten Schritte sind.

Aktueller Fall: Heute Diagnose Darmkrebs, nächste Woche OP, danach sofort Chemo. Das geht also verdammt schnell und im Diagnoseschock glaubt man natürlich jedem weißen Kittel, der etwas von Heilung erzählt.

Warum geht es die Leuten nach so einer Therapie eher schlechter als besser?

Das ist einfach zu erklären: Die Chemotherapeutika sind hochgiftige Präparate, die selbst stark krebsauslösend sind und generell Zellen schädigen. Sie schädigen allerdings diejenigen Zellen zuerst, die sich häufig teilen. Da sich Krebszellen schnell teilen, hofft man so, den Krebs schneller zu vergiften als den Betroffenen. Die Gifte schädigen aber vor allem auch die Leber und das Immunsystem, weshalb sie am Anfang noch "gut vertragen" werden, bei fortlaufender Dauer der Therapie kommt es aber zu immer heftigeren Nebenwirkungen.

Die Chemotherapie ist, wie auch die Bestrahlung und die Operation, keine Heilbehandlung, sondern nur eine symptomatische Linderungsmaßnahme. Es werden also nur Krankheitsfolgen unterdrückt, aber nichts an der eigentlichen Ursache der Krankheit geändert. Denn die eigentliche Ursache der Krankheit besteht sicher nicht in zuwenig Bestrahlung´, zuwenig Gift oder zuwenig Operationen.

Die Antwort ist auf jeden Fall die hilfreichste Antwort!

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@CumiS

....Eine wesentliche "Ursache" in der Unberechenbarkeit dieser Krankheiten liegt wohl in der Zeit, die oft ungenutzt verstreicht, bis die Erkrankungen überhaupt "entdeckt" werden. Längst können sich da womöglich bereits Metastasen gebildet haben, die den "Heilungsprozess" womöglich erschweren oder u. U. sogar unterbinden können.

Im Anfangsstadium ist Krebs oft vollständig heilbar. Da braucht man normalerweise auch keine Chemotherapie, erst bei weiter "fortgeschrittneren Phasen".

...Dass bei Darmkrebs rasch operiert ist, ist nicht verwunderlich. Schließlich ist die als aggressive Krebsform bekannt und führt normalerweise innerhalb eines Jahres zum Tod, wenn sie nicht behandelt wird. 

...Das hat eigentlich nichts damit zu tun, dass man "unnötig" von den "Weisskitteln" irgendwo "hindirigiert" wird, wo man eigentlich "gar nicht hinwill"...

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@YellowCherish
....Eine wesentliche "Ursache" in der Unberechenbarkeit dieser Krankheiten liegt wohl in der Zeit, die oft ungenutzt verstreicht, bis die Erkrankungen überhaupt "entdeckt" werden. 

Zeit ist keine Ursache einer Krankheit und eine Früherkennung ändert nichts an der symptomatischen Behandlung, die eben nur früher einsetzt.

Längst können sich da womöglich bereits Metastasen gebildet haben, die den "Heilungsprozess" womöglich erschweren oder u. U. sogar unterbinden können.

Es gibt keinen Heilungsprozess. Eine Heilung setzt IMMER das Abstellen der Krankheitsursache voraus und das passiert hier nicht, weil grundsätzlich nur Symptome behandelt werden. Und nach Metastasierung ist die Langzeitüberlebensrate bei fast allen Krebsarten gleich Null. Das Problem liegt im falschen Verständnis der Krankheit Krebs, denn die Medizin sieht jeden Tumor als isoliertes Krebsgeschehen an. Der Tumor ist aber nur das Symptom einer zugrundeliegenden Krankheit, weshalb sich nach Entfernung des Tumors auch in der Regel weitere Tumore in anderen Bereichen entwickeln. Schlicht, weil die Krankheit und ihre Ursachen weiter bestehen.

Im Anfangsstadium ist Krebs oft vollständig heilbar.

Nein. Heilung setzt das Abstellen der Ursachen voraus, die Krankheit wird aber nicht ursächlich, sondern symptomatisch behandelt.

"Heilbar" ist die Krankheit nur in der Onkologie Terminologie, weil der Patient dort als geheilt gilt, wenn er fünf Jahre nach Diagnose noch lebt. Hier die realen Überlebensraten nach Dickdarmkarzinom und die "Erfolge" der Medizin:

https://up.picr.de/28503620ww.jpg

> ...Das hat eigentlich nichts damit zu tun, dass

> man "unnötig" von den "Weisskitteln" irgendwo

>"hindirigiert" wird, wo man eigentlich "gar nicht hinwill"...

Ich habe das mehrfach miterlebt. Und interessanterweise sind alle tot, die der klassischen Therapie folgten und alle, die sich dagegen und für eine Alternativtherapie entschieden haben, leben noch. Aber jeder muss das natürlich selbst entscheiden.

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Es werden also nur Krankheitsfolgen unterdrückt, aber nichts an der eigentlichen Ursache der Krankheit geändert. Denn die eigentliche Ursache der Krankheit besteht sicher nicht in zuwenig Bestrahlung´, zuwenig Gift oder zuwenig Operationen.

Dieser Satz beweist einen geradezu erschütternden Mangel an Sachkenntnis.

Bei manchen Krankheiten genügt es, die Ursache zu behandeln.

Blasenentzündung - Antibiotikum killt die Bakterien - Patient geheilt.

Aber bei einem Lungenkrebs als Folge des Rauchens genügt es definitiv nicht, das Rauchen einzustellen. Die Giftstoffe im Tabak haben eine Kettenreaktion in Gang gebracht, die Zellen vermehren sich völlig unkontrolliert. Wenn du diesen Prozess nicht zum Stillstand bringst, stirbt der Patient am Krebs.

Ich habe einmal in meinem Studium erlebt, wie der Arzt einer Patientin die Diagnose "Lungenkrebs" mitteilte. Sie sagte: "Dann muss ich jetzt wohl aufhören zu rauchen, oder?" Er meinte nur "Nein, nicht nötig." Bei einem 6cm großen Lungenkrebs ist der Schaden bereits gesetzt, da bringt der Verzicht aufs Rauchen auch nichts mehr.

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@Pangaea


Bei manchen Krankheiten genügt es, die Ursache zu behandeln. Blasenentzündung - Antibiotikum killt die Bakterien - Patient geheilt.


Das Beispiel ist irrelevant, weil Krebs keine Infektionskrankheit ist.

Bei Infektionskrankheiten hat die Medizin eine Scheinursache, nämlich das Bakterium. Aber das in der Regel ubiquitäre Bakterium ist nicht die eigentliche Ursache, denn einem gesunden Menschen kann das Bakterium nichts anhaben. Das Bakterium kann sich nur auswirken, weil bspw. das Immunsystem geschwächt ist oder der Harn falsch zusammengesetzt ist - Aspekte, die ihrerseits wieder Ursachen haben bis hin zur eigentlichen Ursache der Krankheit, die immer außerhalb des Organismus und in der Vergangenheit liegt.

> Aber bei einem Lungenkrebs als Folge des Rauchens
> genügt es definitiv nicht, das Rauchen einzustellen.

Weil das Rauchen nicht Ursache des Lungenkrebs ist - sonst würde jeder Raucher Lungenkrebs bekommen. Das Rauchen ist nur ein Auslöser des Tumorgeschehens. So wie ein Allergen Auslöser aber nicht Ursache einer Allergie ist. Es gibt also einen pathologischen Zustand des Organismus, der vorliegen muss, damit aus der Gewebeschädigung ein Tumor entsteht. Die Ursache dieses pathologischen Zustandes muss gefunden und abgestellt werden, um die Voraussetzungen für eine Heilung zu erreichen. Alles andere ist lediglich Symptomlinderung. Die ist sicher nicht falsch und mitunter auch notwendig, kann aber eben nie zu einer Heilung führen.

Und da sich die Medizin nicht um diese Ursachen kümmert, ist Krebs nach wie vor nicht heilbar, wenn man nicht das Wort Heilung umdefiniert.

> Er meinte nur "Nein, nicht nötig." Bei einem 6cm großen
> Lungenkrebs ist der Schaden bereits gesetzt, da bringt
> der Verzicht aufs Rauchen auch nichts mehr.

Solche Ratschläge sind dem Patienten gegenüber unverantwortlich, aber meiner Erfahrung nach leider häufiger als man erwarten würde.

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@Pangaea

....Ganz genau, Pangaea, da sind wir einer Meinung.

Das weitere Wachstum des Krebses muss möglichst eingestellt werden - denn von selbst hört er normalerweise nicht mehr auf damit, wenn er erst einmal im Körper Fuß gefasst hat. Läuft man bereits mit einen 6 cm großen Tumor rum, ist es auch wirklich völlig irrsinnig zu glauben, der Krebs geht wieder weg, nur wenn man aufhört zu rauchen. 

...Es gibt Leute, die bekommen Lungenkrebs, und sie rauchen nicht. Es gibt Leute, die bekommen Leberkrebs, und sie trinken nicht. Welche Ursache sollen die denn dann "abstellen", nach joangf's Meinung, Bitteschön?! Soll man vielleicht darauf hoffen, dass der Tumor bspw. "nur" mit gesunder Lebensweise und Däumchen drehen wieder weggeht?!

Es ist ja häufig nicht mal der Grund bekannt, warum jemand überhaupt Krebs bekommt!

...Es ist jedoch erwiesen, wenn wir alle nur alt genug werden, bekommt jeder von uns Krebs. Weil Krebs im Endeffekt die Folge eines Fehlers in der Zellteilung/Zellneubildung ist, und diese Gefahr ist im Alter deutlich erhöht. Auch, dass man Falten bekommt, wenn man älter wird, ist so ein (harmloser) "Fehler" dieses Prozesses.

....Dieser "Ursache" könnten wir theoretisch alle entgegen wirken: Nämlich, erst gar nicht so alt zu werden,  dass wir davor sterben, bevor jeden von uns die Diagnose "Krebs" ereilt....

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@YellowCherish

Hi joangf,

....und gerade, zu Ihrem Kommentar mit einem anderen Thema:

Bakterien sind keine "Scheinursache", Sie können wirklich krank machen.

....Vermehren sich Balterien bei einer Infektion sprunghaft und unkontrolliert, wird die Infektion immer schlimmer, und es ist auch so, dass bei der Vermehrung der Bakterien Toxine freigesetzt werden können, die das stärkste Inmunsystem "in die Knie zwingen", wenn dieser Zustand zu lange anhält. Zudem werden die Bakterien im schlimmsten Fall durch die Blutbahn im gesamten Körper verteilt, und die Toxine gleich mit.

...Natürlich ist irgend ein "banaler" Infekt, und eine zu "langsame Reaktion" des Immunsystems darauf am Anfang womöglich die Ursache für so etwas. Wurde das nicht eher erkannt, oder sonstiges.

...Aber was bringt mir dieses Wissen, wenn die aus dem "Ruder gelaufenen Bakterien" mit ihrer ziellosen, ungezügelten Vermehrung meinen Körper Stück für Stück und Stunde um Stunde vergiften...?

Dieser Prozess der Bakterienvermehrung muss natürlich so schnell wie möglich, mit allen Mitteln gestoppt werden, wenn man vielleicht gerade mit einer Sepsis auf einer ITS liegt.

....Was stellen Sie hier nur für Behauptungen und Thesen auf..?

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@YellowCherish

Das weitere Wachstum des Krebses muss möglichst eingestellt werden - denn von selbst hört er normalerweise nicht mehr auf damit, wenn er erst einmal im Körper Fuß gefasst hat. Läuft man bereits mit einen 6 cm großen Tumor rum, ist es auch wirklich völlig irrsinnig zu glauben, der Krebs geht wieder weg, nur wenn man aufhört zu rauchen.

Richtig. Keine Frage.

...Es gibt Leute, die bekommen Lungenkrebs, und sie rauchen nicht. Es gibt Leute, die bekommen Leberkrebs, und sie trinken nicht. Welche Ursache sollen die denn dann "abstellen", nach joangf's Meinung, 

Die der zugrundeliegenden Krankheit, die dazu führt, dass überhaupt Tumore entstehen können. Diese Ursachen herauszufinden, ist Aufgabe der Medizin. Die von dir beschriebene Tatsache, dass nicht jeder Raucher Lungenkrebs bekommt und nicht jeder Trinker Leberkrebs, zeigt doch bereits, dass Rauchen und Trinken nur Auslöser sind und sich nur auswirken können, wenn die entsprechene pathologische Situatione vorliegt.

Bitteschön?! Soll man vielleicht darauf hoffen, dass der Tumor bspw. "nur" mit gesunder Lebensweise und Däumchen drehen wieder weggeht?!

Nein. Und ich spreche mich auch gar nicht gegen die symptomatischen Behandlungen aus. Eine OP kann durchaus sinnvoll sein. Ich spreche mich dagegen aus NUR symptomatisch zu behandeln, weil das weder zu Prävention noch zu Heilung führt.

...Es ist jedoch erwiesen, wenn wir alle nur alt genug werden, bekommt jeder von uns Krebs.

Nein. Das ist nur eine Beobachtung, die genauso auf Herzinfarkt oder Rheuma zutrifft. Sie zeigt lediglicht, dass bestimmte Krankheiten mit fortschreitendem Alter häufiger werden. Das Alter ist nicht Ursache der Krankheiten, sondern die Ursache wirkt sich erst im Alter aus.

Weil Krebs im Endeffekt die Folge eines Fehlers in der Zellteilung/Zellneubildung ist, und diese Gefahr ist im Alter deutlich erhöht.

Nicht jeder bekommt im Alter Krebs. Und eine Krebszelle hat sehr spezifische Eigenschaften, die sie von allen anderen Zellen und vor allem von der "Wirtszelle" unterscheidet. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie ein Fehler in der Zellteilung zur Entstehung von spezifischen Fähigkeiten führt, die die Zelle vorher gar nicht hatte.

Auch, dass man Falten bekommt, wenn man älter wird, ist so ein (harmloser) "Fehler" dieses Prozesses

Die Hautzellen werden regelmäßig erneuert, so wie alle anderen Zellen im Organismus. Wäre das eine Folge von Fehlern in diesem Prozess, müssten alle Gewebe altern oder Tumore entwickeln, auch das Herz, das praktisch nie von Krebs betroffen ist.

Die Zellen haben einen DNA Reparaturmechanismus, der Schäden erkennt und beseitigt. Dieser Prozess kann natürlich durch Schadstoffe und Unterversorgung gestört werden. Aspekte, die mit fortschreitendem Alter immer bedeutender werden.

...Dieser "Ursache" könnten wir theoretisch alle entgegen wirken: Nämlich, erst gar nicht so alt zu werden,  dass wir davorsterben, bevor jeden von uns die Diagnose "Krebs" ereilt....

Die beste Prävention vor Krebs ist also ein früher Tod? Ist das die beste Lösung, die die Medizin anbietet? ;)

Meine Vorfahren mütterlicherseits wurden alle steinalt, ohne je an Krebs zu erkranken. Krebs entsteht also offensichtlich nicht durch das Alter.

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@joangf

Hi joangf,

"....Ausnahnen gibt es immer"..... sprich "Fehler" in der Zellteilung oder Ihre Verwandten mütterlicherseits.

- auch Organe "altern", vielleicht nur anders, wie die Haut.

- im Laufe der Zeit schleichen sich "Kopierfehler" mit ein, wenn die Eigenschaften einer alten Zelle für die "neue" kopiert werden. Diese werden dann immer weiter für die nächsten Generationen Zellen mit "übernommen". Irgendwann kann es dann zu Krebs kommen, bzw., dieser begünstigt werden.

Ein Erklärungsversuch, warum Krebs nur sehr selten das Herz betrifft, gibt es hier:

https://www.welt.de/gesundheit/article157782037/Warum-befaellt-Krebs-fast-nie-das-Herz.html

....Zudem sei gesagt, dass auch beim Krebs noch nicht alles restlos erforscht ist, was diesen betrifft. Demzufolge weiß niemand alles darüber.

....Nicht "zu alt" zu werden, war keine medizinische Schlussfolgerung (irgend eines Mediziners), sondern meine eigene,

....Trotzdem möchte ich - nach Möglichkeit - noch sehr lange und (hoffentlich) glücklich leben.

....Und ich glaube, in diesem Punkt sind wir uns alle einig, oder..?!

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@YellowCherish

Bakterien sind keine "Scheinursache", Sie können wirklich krank machen.

Natürlich können sie das. Aber Bakterien sind ubiquitär und machen genau dann krank, wenn bestimmte Voraussetzunge gegeben sind. Beispielsweise, wenn sie ins Blut gelangen. Dann liegt die eigentliche Ursache der entstehenden Sepsis aber dennoch nicht im Bakterium selbst, sondern in der Frage, wie es dort hinkommen konnte.

Wir müssen hier klar trennen zwischen einer Prävention (Verhindern, dass das Bakterium an Stellen gelangt an denen es nichts zu suchen hat, bspw. durch Sterilisation des OP Bestecks) und einer Akutbehandlung, die erst notwendig wird, WEIL das Bakterium dorthin gelangen konnte. Beides ist wichtig und wird deshalb auch gemacht.

Wenn wir nun von Infektionskrankheiten reden, dann gilt hier genau das Gleiche, denn in der Regel sorgt unser Immunsystem dafür, dass Bakterien keine Chance haben. Erst die Schwächung des Immunsystems erlaubt es dem Bakterium einzudringen und sich zu vermehren. Dass dann eine Antibiose Sinn macht, versteht sich von selbst. Aber diese Akutbehandlung ändert nichts daran, dass die eigentliche Ursache der Krankheit nicht das Bakterium ist, sondern die Schwächung des Immunsystems. Und auch hier muss man weiter klären, warum das Immunsystem denn geschwächt ist. Und genau dort muss man ansetzen, wenn es nicht um Akutbehandlung, sondern um Prävention und Heilung geht.

Denn eines ist klar: Mit einem geschwächten Immunsystem wird es immer wieder zu Infektionen kommen. Die Bakterien lösen zwar die Krankheit aus - die eigentliche Ursache der Krankheit sind sie aber nicht, denn die steckt hinter der Frage, was das Immunsystem schwächt.

Dieser Prozess der Bakterienvermehrung muss natürlich so schnell wie möglich, mit allen Mitteln gestoppt werden, wenn man vielleicht gerademit einer Sepsis auf einer ITS liegt

Selbstverständlich ist eine Akutbehandlung zwingend notwendig.

Aber es ging nicht um Akutbehandlung, sondern um Krankheitsursachen und Prävention.

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@joangf

...Danke für Ihre "Richtigstellung" zu diesen Thema!

....Diesbezüglich sind wir uns ja trotzdem "einigermassen" einig....

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Nein, Sie werden zu keiner Chemotherapie-Therapie "gezwungen".

Die Behandlung mit einer solchen ist völlig freiwillig und geschieht nur mit Ihrem persönlichen Einverständnis.

...Durch eine Chemotherapie-Therapie gehen Krebszellen zugrunde. Krebszellen sind nichts anderes, als "entartete" Körperzellen.

Leider bleiben auch gesunde Körperzellen nicht von der Behandlung mit Chemotherapie-Therapie "verschont", denn das ist eine sehr aggressive Therapie - jedoch oft der letzte Ausweg.

Den Menschen geht es so schlecht, weil auch (verhältnismäßig "viele") gesunde Körperzellen unter der Behandlung zugrunde gehen, und die Nebenwirkungen der Behandlung so gravierend sind. Oft wird das Immunsystem sowie der gesamte Organismus dadurch sehr geschwächt.

"Oft wird das Immunsystem sowie der gesamte Organismus dadurch sehr geschwächt."

Nicht oft, sondern immer

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@educare

...Kommt darauf an:

- welche Therapie (wie "verträglich" diese selbst für einen ist)

- und "wieviele davon" (wobei möglichst "wenige" natürlich immer besser sind) es denn sind

...Habe Leute "erlebt", die kamen mit "nur" sehr wenigen Chemotherapie-Therapien "im Verhältnis" relativ "gut" zurecht.

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@YellowCherish

du willst nicht behaupten, dass die Chemo das Immunsystem nicht schwächt, oder?

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@educare

...Nein. Das will ich nicht behaupten, und das habe ich auch nie behauptet.

...Bitte meine Texhe genau durchlesen!

Chemotherapie hat gravierende Nebenwirkungen und ist eine sehr aggressive Form der Medikation.

...bekommt jetzt aber jemand - als Beispiel - nur zweimal eine Chemotherapie verordnet anstelle von zehn mal, und er "verträgt" das Medi "einigermaßen" kann es sein, dass sich die schlimmen Nebenwirkungen anders (nicht so "gewichtig") darstellen, als bei jemanden, der ein für seinen Körper nicht "so zuträgliches" Medikament bekommt und die Prozedur 10 mal durchleben muss.

....Komnt immer etwas auf die Rahmenbedingungen und auch den einzelnen Menschen darauf an.

...Etwas anderes wollte ich damit nicht aussagen.

Krebs ist eine schlimme Erkrankung. Die letzte Instanz, oder "Waffe", die dagegen gehalten wird, die jedoch leider auch die verheerendste Wirkung auch auf gesunde Körperzellen hat, ist und bleibt die Chemotherapie.

Sie auch einzusetzen ist und bleibt - seit jeher - eine Ermessensfrage.

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