Wenn man keine Familie als Kind hatte, schafft man es dann auch als Erwachsener nicht?

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12 Antworten

Ganz generell läßt sich das nicht sagen, in vielen Fällen ist es aber so, dass durch ein Aufwachsen von Kindern in total gestörten Verhältnissen die Kinder gezwungen sind schneller erwachsen zu werden und das schafft im Vergleich zu anderen Kindern immer einen gewissen Abstand der schwer zu überbrücken ist. Hättest du zufälligerweise jemanden kennengelernt der ähnliches erlebt hatte und sich auch selbst auf die Füße gestellt hat würdest du das Problem wie jetzt möglicherweise nicht haben.


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Hallo Hallo-Rossi,

ich glaube, dass in den vielen Antworten auf deine Frage deutlich werden kann, dass es da keine zwingende Logik gibt. Wenn man als Kind keine intakte Familie erleben konnte ist das zwar sehr traurig, aber es gibt Beispiele dafür, dass es Menschen mit solch einer Lebenserfahrung gelingen kann, dann später selber ein intakte Familie zu gründen.

Dafür gibt es m.E. ein plausibles Motiv: gerade weil man als Kind keine intakte Familie erleben konnte (wofür man als Kind nichts konnte und daran auch nichts ändern konnte), kann dann ein gesteigertes Interesse daran bestehen, als eigenverantwortlicer Erwachsener  eine eigene Famile zu gründen, wo das Familenleben besser läuft.

Man kann in den doch langen Jahren in der Zeit von der Kindheit bis zum Erwachsensein auch eine Menge beobachten und lernen, möglicherweise kann man mit der Zeit verstehen lernen, warum es den Eltern nicht gelungen ist, eine intakte Famile zu bekommen bzw. zu bewahren.

So was läuft nicht automatisch, ist aber nicht ausgeschlosen. Letztendlich hängt unsere Entwicklung davon ab, ob wir lernen können zu vertrauen und Vertrauen umgekehrt rechtfertigen können. Da können ungute Erfajrunge in der Kindheit wie z.B. Liebesentzug, Vertraensveruste eine sehr beastende Wirkung zeigen. Aber das kann widerum auch Sehnsüchte erzeugen, die wenn an Perspektiven erkennet, wie man sich der Erfüllung solcher Sehnsüchte nähern kann, produktive Verhaltensweisen stimulieren können.

Viele Grüße, Thomas

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Ich kann mir gut vorstellen, dass das einen ein Leben lang begleitet. Die Eltern sind in der Kindheit, die wichtigste Bezugsperson. Wenn man dann so etwas erlebt, prägt einen das sicher ganz intensiv. Es gibt ja kaum eine tiefere Verletzung, die man in seiner Kindheit erfahren kann.

Ich glaube, dass wenn du deinem Partner mit nimmst, ihm deine Gefühle und Verletzungen erklärst, wird er sich auf dich einlassen. Das ist mein ganz tiefes Verständnis von Liebe.

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Die Frage ist was waren bei dir Trenningsgründe...das ganze hat dir vll. vertrauensprobleme bereitet oder vll auch dass der wunsch nach diesem familienaufbau so gross ist dass ein partner dadurch schnell üverfordert ist und dir nicht so nah ist wie du es dir wünschst..vll hemmt dich das ganze auch. .auf jedenfall liegt das an dem was das ganze mit deinem wesen gemacht hat..nicht aber die sache selbst...du musst mal dein wesen durchleuchten 

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Das muss nicht daran liegen. Meine Eltern waren bis zum Tod verheiratet, ich habe fünf Geschwister und zwei davon je eine Tochter und eine andere wollte keine Kinder hatte aber trotzdem Ehemänner. Ich bin gerade 47 war noch nie verheiratet und habe keine lebenden Kinder. Dann habe ich eine Nachbarin deren Vater im Krieg gestorben ist und den sie nicht kennengelernt hat. Deren Mutter ist gestorben da war sie gerade mal 10 Jahre alt und wurde in eine Pflegefamilie verbracht und hat dort die Hölle erlebt. Gerade mal mit 18 haben dann die Pflegeeltern (ab 18 gab es ja kein Geld mehr) sie mit einem Mann verheiratet, der Witwer mit zwei sehr kleinen Kindern war. Es war trotzdem Liebe und sie hatten oder haben auch ein gemeinsames Kind und waren glücklich - er ist leider letztes Jahr verstorben.

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Kommentar von Welfenfee
12.04.2016, 08:20

Du hast einfach noch nicht den richtigen Partner gefunden und wolltest einfach keine halben Sachen.

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Ich hatte auch keine schöne Kindheit... doch man darf sein eigenes Glück nicht savon abhängig machen, wie die Eltern einen behandelt haben und was man als Kind erlebt hat! Du bist ein eigenständiger Mensch, der selbst entscheidet wie sein Leben verlaufen soll und wie er seine Mitmenschen und Familienmitglieder behandeln möchte. Ich habe meinen Mann vor 14 Jahren im Internet kennen gelernt, 12 davon sind wir verheiratet und wir haben ne kleine Tochter. Ich bin trotz der Dinge aus meiner Kindheit glücklich... allerdings war ich auch ne Weile in psychologischer Behandlung. Auch wenn man meint, man schafft es alleine... ich habe erkannt, dass ich es nicht alleine kann/konnte und war über die Hilfe dankbar

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Ich hatte auch keine glückliche Kindheit. Meine Eltern waren zwar verheiratet. Aber mein Vater hatte nichts zu sagen. Es ging alles nur nach dem Kopf meiner Mutter. Über physische bis psychische Gewalt. Also auch nicht gerade eine gesunde Grundlage. 

Aber dennoch habe ich es geschafft, eine Familie zu gründen. Und meine Kinder zu glücklichen Menschen zu erziehen. Zwar habe ich mich nach sieben Jahren scheiden lassen. Aber meinen Kindern fehlte es dennoch nicht an Liebe. Ich brauchte ja "nur" das Gegenteil von dem zu machen, was meine Mutter mir antat. 

Vielleicht ist deine Erwartungshaltung zu hoch. Du erhoffst dir einen "Retter", der dich aus der Misere rausholt. Du solltest selbst an dir arbeiten. Dich von dem Dilemma befreien. Das macht dich attraktiv. Auf jeden Fall mehr, als wenn du in jedem Partner deinen Seelenretter siehst und dich selbst bemitleidest. 

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Dass du Single bist liegt nicht an der kaputten Familie deiner Kindheit. Eher daran, dass du die Schuld gerne bei anderen suchst und Dinge hinterfragst, die nicht zu klären sind. Das Zusammenleben mit solchen Menschen ist echt mühsam, dazu haben viele keine Lust.

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hey rossi,

meine Kindheit war auch nicht schön. aber ich habe mir immer gesagt, wenn ich eine familie habe mache ich alles anders und das habe ich auch gemacht.

ich habe meine kinder niemals geschlagen, meine ruhigen worte und geesten haben immer ausgereicht.

heute bin ich zwar auch geschieden, aber meine kinder sind auch schon groß und ich habe das beste Verhältnis zu ihnen

dir ist bis jetzt nur noch nicht der richtige über den weg gelaufen.

lg charlybrown

schade das du so weit weg wohnst ;-)

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Du setzt dich zu sehr unter Streß, dann kommt die Person, mit der du das alles erleben kannst.

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nein, du bist für dein leben selbst verantwortlich! du hängst grad in der vergangenheit, statt dich selbst zu überprüfen, woran es liegt, ist es leichter, die schuld auf andere abzuwälzen.  aber - es ist noch nicht zu spät!

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Ich würde mal denken es kann daran liegen, du hast es ja nie anders auf den Weg bekommen. Geh einfach mal unter die Leute, zu Veranstaltungen und versuche aufjeden Fall jemanden passenden zu finden, lass dein Niveau nicht so herab und nehm aus Frust (oder so) irgend jemanden.

LG und viel Glück

BJAJA

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Kommentar von HalloRossi
12.04.2016, 08:21

Hab ich nicht geschrieben, das ich gesellig bin um viel unter Leute bin? Und Frust hab ich auch nicht!

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