wenn man in therapie ist(als essgestörte) wie lange dauert sowas+wie sieht es mit besuchszeiten aus?

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8 Antworten

hallo liebe bianca hab deine frage gelesen und will dir unbedingt eine antwort schreiben ,weil ich einmal ein problem mit drogen hatte und da eine therapie machen musste die ca. 9monate dauerte und eine mitpatientin wegen essstörungen da auch therapie machte u.daher will ich dir meine erfahrung schreiben!ich würde an deiner stelle mit deinem hausartzt reden der dir da bestimmt helfen (bzw.gerne und hilfreicher info,s geben kann, da musst du eine therapie ei der LVA o.krankenkasse beantragen evt. kannst du da eine ambulante therapie auch machen o.eine stationäre nur für dein leiden (essstörung ) weil ich merckte meine mitpatientin die unter ess- brechsucht (bolemie) o.wie das heist fühlte sich in einer einrichtung die eig. nur für drogensüchtige ist nicht wohl hat sie mir anvertraut und ich merckte ihr das auch an.sie musste das volle therapieprogramm mitmachen u.die therapeuten konnten auch nicht richtig auf ihre krankheit eingehen, mir hat sie leid getan weil sie sichtlich geschwächt war (sehr schlank) und schwach und darauf dass volle therapieprogramm mitmachen musste wie zb. bergwandern ca.2500 m. hoch und radtouren ca.20-30km sie hat dann nach ca.3monaten die therapie abgebrochen sollte normal 9monate dauern! mir hat sie sehr leid getan das einzigste was auf dieser therapie für sie gemacht wurde die speisekammer wurde abgeschlossen ,lass dich deswegen nicht auf so eine therapie mit drogenabhängigen ein !!!!eig.hatte sie nicht jemand der sich mit ihr über ihre krankheit auslabern konnte .da fehlte vom therapeuten bis mitpatienten jedem die ahnung wie man ihr helfen könnte das ist aber schon ca .10 jahre her und ich hoffe das es heutzutage extra therapieeinrichtungen für essstörungen gibt weil es eine schwere krankheit ist ,also nimm das lieber nicht auf die leichte schulter und lass dich von einem fachmann (hausartzt )einmal weiterhelfen jeh früher desto besser bye

Ich kann nur sagen, wie es in der offenen (teils geschlossenen) Jugendpsychiatrie aussah.Meine Zimmernachbarin war allerdings Magersüchtig (ist vielleicht was anderes wie Esstörung, keine Ahnung) auf jeden Fall war sie 14 Wochen drin, dann haben ihre Eltern sie rausgeholt. Das kommt aber immer drauf an. Die Ärzte wollten sie nämlich nicht rauslassen, weil sie sich noch immer zu dick gefühlt hat. Ein anderes Mädchen hat mit der Zeit eingesehen, dass sie zunehmen muss und war nach 7 Wochen wieder draußen. Besuchszeit war einmal in der Woche, wenn keine Therapie oder ähnliches anstand. Die Besuchszeit selbst wurde individuell geregelt (von einer halben bis zu 3 Stunden war alles drin). Für noch mehr Fragen kannst du mich gerne anschreiben und eine gute Freundin von mir hat hier in Gute Frage auch einen Tipp veröffentlicht, ich schick dir gleich den Link dazu :) LG, Jenni

Eine Essstörung ist wie Alkoholismus - sie ist latent vorhanden, auch wenn gerade keine Symptome auftreten. Die stationäre Behandlung bei akuten Fällen richtet sich ganz stark nach dem Willen und Engagement der betroffenen Person - und ihrer Familie, die in ganz vielen Fällen zumindest (oft unwissentlich) zu dieser Entwicklung beigetragen hat. Wenn der/die PatientIn gegen seinen/ihren Willen eingewiesen wurde, ist die Therapie im Prinzip nahezu sinnlos.

Also die Länge der Therapie hängt vom zu Behandelnden ab. Wenn du gut Mitarbeitest und dich gut öffnen kannst, machst du schneller fortschritte. In der klinik in der ich war wird man bei magersucht erst entlassen wenn man seine Zielgewicht erreicht und auch einige zeit gehalten hat. Bei bulimie wird man entlassen wenn man stabil genug ist, dafür gibt es bestimmte "verträge" mit den besuchszeiten ist es von klinik zu klinik unterschiedlich aber ich denke am wochenende wirst du frei haben und ich denke da wird die klinik auch nichts gegen besuch sagen.

Das dauert bei jedem untschiedlich lang. Es braucht seine Zeit, bis man wieder richtig gesund ist und man sollte sich, wenn man diese Krankheit wirklich loswerden will, auch Zeit dafür nehmen. Sowas geht nicht ovn heute auf morgen weg. Normalerweise dauern solche Aufenthalte in Kliniken ab 6 Monaten, alles davor wäre meistens zu kurz. Die Besuchszeiten sind bei jeder Klinik anders. Manchmal dürfen die Eltern und Freunde, wenn die Klinik nicht zu weit weg ist und sie Zeit haben jeden Tag kommen, manchmal nur am Wochenende und manchmal auch nur einmal im Monat. Solche Kliniken sind ja schließlich dafür da, das man wieder gesund wird und von allem erstmal ein wenig Abstand bekommt. Es gibt in den meisten Kliniken auch solche 'Probewochenenden', wo man ein ganzes Wochenende zu Hause schlafen kann, um zu gucken wie alles läuft, mit dem Essen und so.

Also meine persönliche Meinung zu diesen Besuchszeiten ist ja, das man das schon jedes Wochenende machen sollte, damit ma nauch so sehen kann, wie's zu Hause läuft ;-)

Kommt auf das Alter drauf an - bei Jugendlichen läuft das ganze in den meisten Fällen etwas länger als bei erwachsenen...als Erwachsener erhlält man in der Regel das Standartprogramm mit 8 bis 12 Wochen (in ernsten Fällen kann aber auch verlängert werden).

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