Wenn man in einer Partnerschaft Lebt und der Partner ist Psychisch krank wird man selber auch krank?

6 Antworten

Dieses Gerede in der dritten Person mit oberflächlichen Andeutungen ist auch eine Krrankheit - der böse Partner wird bis ins kleinste Detail anlysiert, von der "armen Partnerin" erfahren wir nicht einmal, welche "eh schon vorhandene" Krankheit sich möglicherweise verschlimmert.

Grundsätzlich sollte sie sich aber mal fragen, ob das passive "Erdulden" nicht Teil ihrer Krankheit ist, statt dem Partner, den sie sich nicht zu verlassen traut, die Schuld für alles zu geben...

Alkoholikern kannst Du nicht helfen, wenn sie es nicht wollen. Die müssen selber den Knall hören.

Als Partnerin entwickelst Du eine sogenannte Co-Abhängigkeit, wenn Du die Trinkerei duldest oder sogar unterstützt. Und natürlich wirst auch Du daran fast unweigerlich kaputt gehen.

Da hilft nur eins: "Entweder der Schnaps oder ich!"

Wenn er sich dann in Therapie begibt, unterstütze ihn, so gut Du kannst. Wenn nicht: Sei konsequent und verlasse ihn! Falsches Mitleid oder Weichherzigkeit schaden hier allen Beteiligten!

Vor allem, wenn Kinder mit im Spiel sind. Du kannst ihm dann nicht helfen, er zieht Dich nur mit in den Abgrund. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.

Na förderend ist das für die Psyche ganz sicher nicht. Alles was dich belastet macht dich mit der Zeit krank. Und wenn du eh schon krank ist, noch kranker.

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