Wenn man in eine stätionäre Reha muss, kann man sich die Klinik dann aussuchen?

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9 Antworten

Du kannst selbstverständlich wählen, wenn die Reha-Klinik die für Deine Beschwerden zertifizierte Einrichtung ist. Wenn der Kostenträger (Berufsgenossenschaft, Rentenversicherung, Krankenkasse) Deine Wahl ablehnt, muss dieses begründet werden. Näheres zum Ablauf hier:

http://www.mediclin.de/Zielgruppen/P-A/Patienten-und-Angehoerige/Ihr-Weg-zur-Reha/Wunsch-und-Wahlrecht.aspx

Letztlich hängt alles von Deinem Engagement ab und wie gut Du die Rechtslage kennst. Nach meiner Reha-Erfahrung haben sich viele Mitpatienten einfach ohne großen Verstand um Kliniken in Heimatnähe gekümmert oder haben sich an Gelaber von Omas im Supermarkt orientiert ("Bad Wildungen... ganz toll für Herz und so.")


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Kommentar von brennspiritus
11.03.2016, 11:40

Ich will eher ein Stück weg. :)

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das kommt sehr stark auf die Art der Reha an. Wenn dein Problem ein "globales" ist, also eines, welches viele Leute haben und deshalb oft angeboten wird, ist die chance dass du bei der Auswahl "mitreden" kannst recht hoch.

Bei speziwelleren Geschichten "Gehör" zB gibt es nur wenige Zentren wo das überhaubt geht. Da haben die Träger dann meisten ihre kooperationspartner.

LG

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Man kann es versichen. Sollte da aber sehr gut argumentieren können,w arum es ausgerechnet diese sein soll.

Je spezieller das Fachgebiet, um das es geht, desto weniger Kliniken dafür wird es geben.

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Kommentar von toomuchtrouble
11.03.2016, 11:46

Man muss nicht großartig argumentieren können. Es reicht der Text:



Sehr geehrte Damen und Herren,

einhergehend mit meinem Antrag auf die Durchführung einer stationären medizinischen Rehabilitationsmaßnahme äußere ich den Wunsch, in einer von mir ausgesuchten und für meine individuellen Bedürfnisse geeigneten Rehabilitationseinrichtung behandelt zu werden.
Bei meiner Antragsstellung berufe ich mich auf § 9 Abs. 1 SGB IX. Danach habe ich als Patient ein Mitspracherecht bei der Wahl der Rehabilitationseinrichtung und entscheide mich daher für

Klinik XYZ,

die für meine Beschwerden (
hier hilft die ICD-10 Nummer der Krankheit, das erleichtert einen Sachbearbeiter den Montagmorgen) ein entpechendes Rahmenabkommen mit den Kostenträgern hat.

MFG


Die Ablehnung erfolgt dann meistens nur noch wegen der Fahrtkosten, weil die Reha-Vergütungen eh' Pauschalbeträge sind, die bei gesetzlich Versicherten keine Rolle spielen. Hier sollte man/frau evtl, bereit sein, Anfahrtskosten zu einer Klinik, die eine längere Anreise rechtfertigt, teilweise selbst zu übernehmen.


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Jein.

Nicht alle Rehakliniken arbeiten mit dem jeweiligen Kostenträger (Krankenkasse / Berufsgenossenschaft...) zusammen.

Du hast also eine Auswahl, es kann aber sein, dass deine gewünschte Rehaklinik nicht gemehmigt wird.

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wer ist der kostenträger? in der regel der rententräger dann nein aber sie hören dich an und beforlgen möglchst deinen wunsch?

ab besten mit der wunschklink reden die machen zu diesem punkt gerne eine beratung?

wenn die krankenkasse bezahlt dann hast ein wahlrecht wenn die klinik eine zulasseung hat und die kosten nocht höher sind? fahrgeld gibt es wohl keines?

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Du kannst Deine Wünsche äußern. Wenn es machbar ist, werden die auch berücksichtigt.

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normalerweise entscheidet das der Versicherungsträger - aber Du kannst einen Antrag stellen und Wünsche äußern

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Ich durfte es bei einer orthopädischen REHA.

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Mit etwas Geschick dürfte das möglich sein

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