Wenn man etwas schon oft zusammen gemacht hat - ist es dann noch notwendig mitzureden?

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2 Antworten

ich muss ehrlich sagen ich versteh die frage und den text nicht. etwas wirr für aussenstehende

DBKai 06.07.2017, 16:40

Das verstehe ich... 

Ich versuche es etwas genauer zu beschreiben.

Es war so, dass ich früher als Kind beim Zahnarzt war und ich wusste nicht, was der da macht und wie lange das noch dauern wird - und ich hatte nicht so viel Vertrauen darauf, dass das was er da bei meinen Zähnen macht auch gut für mich sein wird. Deshalb bin ich mal von dort geflüchtet - hab abgebrochen. 

Ich war in späteren Jahren aber auch mal bei einer Zahnärztin, deren Vorgehensweise ich da angenehmer fand. Sie hat mir gesagt, was sie der Reihe nach machen wird - mitgesprochen und ich hatte eher das Gefühl, dass das was sie da macht gut für meine Zähne sein könnte. = positives Erlebnis für mich

Nun war es so, dass ich in einem Seniorenheim gearbeitet habe und da gab es eine Bewohnerin, die nicht mehr reden konnte - die aber gehen konnte, wenn man sie an den Händen nahm und sie führte. Sie wirkte auf mich auch so, als ob sie viele Dinge nicht mehr oder auch kaum mehr gut verstehen könnte bzw. so als ob ihr das egal wäre... Jedenfalls hab ich sie eben ins Bad geführt - sie dort gewaschen und umgezogen - für den Tag fertig gemacht und auf ihre körperlichen Reaktionen geachtet. Da sie bei all dem sehr gut mitgeholfen hat, bewertete ich dieses Geschehen als "super - alles passt prima". 

Nun war es aber so, dass die Heimleitung mitbekommen hat, dass ich bei meinen Pflegehandlungen bei ihr nicht mitgesprochen habe und als es zu einem Gespräch kam, hat sie mir das sehr vorgeworfen - von wegen man müssen immer mitsprechen und sich bei diesen Leuten jeden Tag wiederholen weil sie ja dement sind. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie diese Dinge viel besser kann/weiß als ich und ich fand in diesem Fall auch unnötig mitzureden, weil die Bewohnerin diesen Ablauf anscheinend eh schon gewohnt war und gut mitgeholfen hat.

Wenn ich mich mal irgendwo auskenne, muss man mir nicht immer alles nochmal von vorne erklären.. und selbst wenn sie vergessen hat wozu man sich waschen soll, war es in dem Fall nicht nötig etwas zu sagen, da sie ja ohnehin super mitgeholfen hat... hätte sie Widerstand gezeigt, hätte ich vl eher etwas gesagt oder etwas anderes ausprobiert, da ihr offenbar irgendwas nicht passt...  Je besser man jemanden kennt - je öfter man zusammen gearbeitet hat, desto eher versteht man sich auch ohne Worte... 

Ich hoffe es ist so ein wenig besser verständlich worum es mir geht?

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Melinda1996 06.07.2017, 17:19

die heimleitung hat vollkommen recht das musst du akzeptieren. egal ob diese Leute doch verstehen oder nicht du musst ihnen jeden Tag jeden Schritt erklären. einfach nicht zu Reden ist doch ganz falsch. da bekommt man doch Angst wenn einfach was mit einem gemacht wird.

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DBKai 06.07.2017, 21:30
@Melinda1996

Eben nicht - die Person hatte keine Angst - das kann man ja sehen -ich habe ja Augen... 

Wenn jemand Angst hat, dann versteift sich doch der Körper und die Person ist eher widerwillig und hilft nicht so gut mit...

Doch wenn sie sich gut führen lässt und gut mithilft und den Ablauf bereits kennt, dann muss man sich nicht jeden Tag wiederholen. Das wäre ja komplett hirnlos so vorzugehen. Ein denkender Mensch macht sowas doch nicht. 

Außerdem ist das situationsabhängig - da jeder Mensch anders ist und es Leute gibt die geistig fitter sind als andere... 

Ich halte gar nichts von dem was du da vorschlägst. 

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Kann es sein, dass Du über ein sehr geringes Maß an Sozialkompetenz verfügst?

DBKai 06.07.2017, 16:28

Wie kommst du denn darauf, dass das so sein könnte?

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Jersinia 06.07.2017, 21:01
@DBKai

Weil in Deinen vielen Fragen immer wieder durchscheint, dass die anderen dich doof finden. Und ich sie immer gut verstehen kann.

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