Wenn man eine Geschichte schreibt ist es bei egal ob es eine echte Person mit genau den gleichen Namen und Nachnamen gibt?

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5 Antworten

Natürlich gibt es jede Menge Harry Potters, Percy Jacksons, Jason Graces und Hannah Bakers! Das sind ganz gewöhnliche Namen, sicher gibt es tausende Menschen auf der Erde, die genauso heißen. Es gibt ja auch nicht nur einen Rudi Völler, auch wenn das viele Fußballfans ständig singen.

Jeder Schriftsteller ist sich bewusst, dass wenn er eine Geschichte, die in der realen Welt spielt schreibt, seinen Figuren ebenso reale Namen gibt, die in genau der gleichen Kombination und Schreibweise von dutzenden echten Menschen getragen werden. Natürlich muss man dabei beachten, dass die Figuren nicht Menschen eins zu eins abbilden, die es tatsächlich gibt und die der Autor dann auch noch persönlich kennt, wenn er über sie schreibt. Sollte dann nämlich etwas negatives oder auch einfach nur etwas unzutreffendes beschrieben werden, so kann die real existierende Person den Autor wegen Rufschädigung und Verleumdung anzeigen und ihn auf Schadensersatz verklagen. 

Dazu müsste aber klar erkennbar sein, dass der Autor den betreffenden Menschen auch direkt gemeint hat - was bei zufällig gewählten Namen natürlich nicht nachgewiesen werden kann. Wenn in deiner Geschichte also ein Vergewaltiger namens Max Müller vorkommt, müsstest du nicht befürchten, dass dich alle Max Müllers deswegen sofort verklagen - es wäre aber möglich, dass du dann tatsächlich einen Streit vor Gericht austragen musst. Aus diesem Grund schreiben Autoren sicherheitshalber aber trotzdem häufig auf die ersten Seite ihres Buches, dass die Handlung und die Figuren frei erfunden seien und jede Ähnlichkeit zu lebenden oder toten Personen rein zufällig wäre.

Ganz und gar verboten ist es natürlich, Namen von Figuren zu verwenden, die bereits in anderen Werken vorkommen und die urheberrechtlich geschützt sind. Hier sind sogar bloß Namensähnlichkeiten bereits eine Urheberrechtsverletzung: wenn in deiner Geschichte ein Zauberlehrling namens Barry Motter ode ein Halbgott namens Perry Jakob vorkommt, bekommst du sicher sofort nach der kommerziellen Veröffentlichung deiner Geschichte Post von einem Anwalt, was dann auch sehr teuer werden kann. 

Schreibst du aber nur zu deinem eigenen Vergnügen, also sogenannte Fan Fictions, die du überhaupt gar nicht drucken lassen und verkaufen willst, dann kannst du dich auch gern in den Fanuniversen bereits bestehender Geschichen austoben. Hier bewegst du dich nämlich in einer Grauzone.

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Lustigerweise ist mir vor einigen Jahren in England ein älterer Herr namens Harry Potter (ca. 60 Jahre) über den Weg gelaufen, der hieß aber schon lange vor den Büchern so.

Wenn du deiner Figur nicht bewusst den Namen einer berühmten Person gibst, ist das in Ordnung. Auch nicht so geschickt ist, Personen aus deinem nahen Umfeld in eine Geschichte einzubauen ohne sie vorher zu fragen.

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Eigentlich ist es kein Problem wenn es Personen mit diesem Namen schon gibt. Anders ist es z.B. wenn du Geld verdienen willst mit Figuren die schon in anderen Romanen vorkamen (z.B. Harry Potter) das könnte dann schwierig werden.  Am besten solltest du auch keine Nahmen von Menschen in Deinem Umfeld (z.B. Schule) verwenden. 

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Dass es Menschen gleichen namens gibt, ist nicht wirklich ein Problem, solange nicht auch ihre Identitäten im Roman die gleichen sind wie im wirklichen Leben.

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Ja, ist völlig egal. Es gibt sogar eine echte Person die Harry Potter heißt.

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