Wenn man ein treues Pferd erlösen muss

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Ich war immer wahnsinnig traurig wenn ich mich von einem Pferd verabschieden musste, hab tagelang nichts gegessen usw. Aber Probleme damit, ein neues Pferd anzuschaffen hatte ich nie. Ich habe bloß immer eines genommen, das ganz anders war und aussah als sein Vorgänger. Ich habe mir immer gesagt, dass mein altes Pferd nicht ersetzt werden soll aber dass ein neues ein Recht auf die gleiche Chance hat, die ich meinem alten Pferd gegeben hatte. Wenn man bereit ist, für das neue Pferd offen zu sein und es nicht andauernd mit dem alten vergleicht (das wäre nicht fair) dann kann man mit einem neuen Pferd eine sehr schöne Zeit verbringen. So ist das nunmal, Pferde leben in der Regel nicht so lange wie wir aber deshalb gleich das Hobby aufzugeben wäre falsch. Vielleicht wäre eine Reitbeteiligung zunächst das beste, wenn sie noch sehr trauert, ich kann das sehr gut verstehen, weil ich auch dachte, ich werde nie wieder auf ein Pferd steigen als mein erstes Pony gestorben ist. Aber irgendwann kann man doch nicht mehr ohne (jedenfalls war das bei mir so) und irgendwann kommt dann doch wieder ein Pferd, das sich still und leise ins Herz schleicht ;) Man muss ja nicht gleich losziehen und Verkaufsställe durchforsten, einfach erstmal nicht drauf ansprechen, ich bin sicher irgendwann kommt sie alleine wieder dazu...

Wie alt ist denn deine Tochter? Also ich würde auf keinen Fall gleich ein neues Pferd kaufen, denn sonst lernt deine Tochter daraus: Tiere sind Sachen, die man einfach ersetzen kann. Sie muss langsam lernen auch über den Verlust hinweg zu kommen.

Nein ich würde erst den schmerz verdauen und dann über ein neues nachdenken mit ihr zusammen. Man darf das neue Tier auch nicht als ersatz ansehen.

ist auch eine geldfrage...

auch wenn jemand 70 oder mehr pferde hat, tut der verlust jedes einzelnen unendlich weh... ganz gleich ob durch verkauf oder tod...

es kommt drauf an - wenn ich innerlich "pferd" kommuniziere, kann ich auf die dauer nicht ohne, tue ich das nicht, überwiegt die trauer über den verlust.

drei bis fünf pferde, die einen festen gruppenverband bilden, würde ich wollen. alt und jung gemischt. so wärs optimal.

wer nicht fähig ist, sich mit dem tod auseinanderzusetzen, ist nicht fähig, wirklich zu leben. trauer gehört dazu. deine tochter wird signal geben, falls sie jemals wieder ein pferd möchte.

Also ich würde das ganze erstmal sacken lassen. ich denke ein neues Pferd würde da nicht viel bringen.Und das dauert nunmal alles seine Zeit und ist nicht leicht aber da muss man durch und ihr könnt euch damit trösten, dass es dem Pferd jetzt besser geht und die Krankheit überwunden hat. Schlimmer ist es wenn man das Pferd durch nen Unfall o.ä verliert..

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