Wenn man ein altes Haus hat. Kann die Gemeinde einen neubau verlangen? Wenn ja wer übernimmt die kosten?

8 Antworten

Die Gemeinde kann verlangen, das ein altes Haus standsicher ist und für die Bewohner wie auch Passanten und den Verkehr keine Gefahr von dem Gebäude , z.B. durch herabstürzende Bauteile etc.,  ausgeht.

Ansonsten könnte tatsächlich zunächst die Versiegelung erfolgen und auch ggfs. der Abriss verfügt werden.

Die Kosten trägt der Eigentümer.

"Just for fun" wird bei Altbauten kein Abriss verfügt! Wo käme man denn da hin, mit all den schönen alten Burgen, Schlössern und denkmalgechützten Gebäuden!?!


die gemeinde kann unter bestimmten umständen den abriss einen hauses verfügen, aber keinen neubau. für die kosten kommt in beiden fällen (bei neubau) der eigentümer auf.

auch, wenn dein haus 120 jahre alt ist, unterliegt es scheinbar nicht dem denkmalschutz, denn ein baudenkmal muss instandgehalten, aber nicht verändert (neubau) werden. auch hier trägt der eigentümer die kosten, könnte ggf. aber zuschüsse beantragen.

Es gibt Häuser, die sind mehrere hundert Jahre alt, da fordert gesichert niemand einen Neubau.

Anders verhält es sich mit der Verkehrssicherungspflicht. Das Haus muß so sicher sein, dass keinerlei Gefahr von ihm ausgeht.

Da darf die Gemeinde drauf pochen und die Kosten trägt selbstverständlich der Eigentümer des Hauses.

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