Wenn man Eigentümer eines Hauses ist und eine Person ein Fruchtgenuss Recht hat.. Kann man dann das Haus verkaufen. Bz. Unter welchen Bedienungen?

6 Antworten

Soweit der Fruchtgenuß auf einem Pachtverhälnis, welches die Ziehung von Früchten betrifft, beruht, mütßte der Pachtvertag frsitgerecht aufgelöst oder einvernehmlich modifiziert werden.

Handelt es sich um ein dinglich gesichertes Nießbrauchrecht, so müßte der Berechtigte einer Löschung, ggfs. gegen eine angemessene Abfindung in Geld, um die Erteilung einer Löschugnsbewilligung ersucht werden.

Ohne die vorstehenden Lösungen könnte sich das Recht negativ auf den Kautpreis auswirken, bzw. im Falle einer Bankfinanzierung, soweit es als dingliches Recht nicht zurücktritt, sogar eine Finanzierung des potentiellen Käufers stören!

Der Eigentümer kann es zu beliebigen Bedingungen veräußern. Der Nießbrauch bleibt als Belastung aber bestehen, weswegen es wohl keine Kaufinteressenten geben wird. Praktisch gesehen muss der Berechtigte des Rechts also doch beim Verkauf mitwirken und das Recht zur Löschung bringen. Den Ablösebetrag kann er quasi diktieren.

das "Fruchtgenussrecht" habe ich noch nie gehört, kenne  aber andere Rechte,

die auf einem Grundstück verankert sein können....

Man hat natürlich das Recht (die Möglichkeit), dieses Recht beim Grundbuchamt

zu verkaufen, bzw. einzukaufen, falls man sich einigen kann !

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