Wenn man beruflich oft mit Sterbenden und dem Tod konfrontiert ist, hat man dann vorm Sterben und Tod weniger Angst bzw. kann besser damit umgehen?

12 Antworten

Ja - das ist sicher ein richtiger Gedanke.

Wer sich beruflich damit beschäftigt, sieht eher, dass der Tod i.d.R. etwas Natürliches ist und eben am Ende des Lebens steht - und für die Betreffenden oft eine Erlösung von unerträglichen Leiden darstellt.

Man bekommt dann sozusagen eine professionelle Haltung zu dem Thema - und damit mehr Verständnis und Gelassenheit.

Das gilt vor allem für Ärzte, Altenpfleger, Krankenpfleger und Krankenschwestern.

Soldaten erfahren eben, dass der Tod zu ihrem Job gehört. ım Krieg geht es darum, zu töten oder getötet werden.

Bei Mördern ist das anders. Die morden zwar aus unterschiedlichen Motiven - haben jedoch keine Achtung vor dem Leben ihrer Opfer. ıhre Einstellung zu anderen Mitmenschen ist gestört und oft sind sie psychisch gestört - ohne ein f↓nktionierendes Wertesystem.

In dem Film "Planet der Affen" ist eine wesentliche Botschaft verpackt, die eigentlich für die Menschen gedacht ist und die die Menschen eigentlich ernst nehmen sollten.

Da heisst es "Affe tötet keinen Affen". Gemeint ist aber eigentlich der Mensch, für den das gelten sollte.

Wenn man sich aber  die heutige Welt ansieht, stellt man fest, dass wir davon noch meilenweit entfernt sind - Menschen ausgebeutet, missbraucht, geschändet und gefoltert werden - und der Wert des Menschen bei vielen nicht hoch im Kurs steht.

Falls es andere intelligente Lebewesen im All gibt, die friedlich sind - und das sehen - dann werden sie sich mit Grausen abwenden - und ihren Leuten auf ihrem Planeten berichten, wie grausam und gemein die Menschen sind und den Kontakt mit uns Menschen vermeiden.

Alles Gute !

Für Mörder ist der Tod Geschäft ,Auftragskiller leben davon , od Mörder verdecken eine Straftat durch Mord.

Anders ist es bei Totschlag sie wollten nicht töten ,aber ist im Affekt geschehen .

Solche Leute machen sich genauso Vorwürfe wie Leute wo einen Unfall mit Todesfälle bauen.

Anders sieht es bei med Personal,aus die müssen sich daran gewöhnen und lernen abzuschalten ,gelingt nicht immer.

Soldaten ,im Nahkampf steht Ihnen der Gegner gegenüber im Angesicht ,bei Piloten ist es im Luftkampf ein Knopfdruck und ein anonymes Ziel.

Aber es kommen viele Soldaten traumatisiert zurück aud Krisengebieten. 

Posttraumatische BelastungsStörung sagen die Fachleute dazu.

Hallo 2big4u,

ich glaube nicht, dass der Beruf darüber entscheidet, ob man mit dem Thema Tod und Sterben gut oder schlecht umgehen kann, sondern wie gut man sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat und deswegen innerlich gut aufgeräumt ist.

Ich arbeite nicht mit sterbenden sondern mit schwierigen Menschen, bin aber sehr gut mit dem Thema beschäftigt und kann mich entsprechend abgrenzen wenn nötig.

Andere Menschen können das nicht. Das ist einfach von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Jedoch sollten Menschen, die beruflich mit Tod und Sterben zu tun haben einigermaßen damit umgehen können und/oder sich auch immer wieder Supervision holen, wenn sie merken, dass etwas zu nah kommt

LG Mata

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