Wenn man auf hoher See entweder mit einem eher kleinen Boot kentert, aber auch wenn größere Schiffe versinken, hat man dann Angst vor Haien?

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Wenn du auf hoher See kenterst, musst du damit rechnen zu ertrinken, erfrieren, verhungern, verdursten, von Wellen überrollt oder von der Sonne verbrannt zu werden. Selbst wenn du dich irgendwo festhalten kannst und Nahrung an Board ist, musst du Angst haben, es niemals wieder an Land zu schaffen.

Haie sind in dem Moment so extrem unwichtig, dass man daran vermutlich keinen Gedanken verschwenden würde. Wenn du allein und ohne Ausrüstung am Nordpol bist, hast du ja auch andere Sorgen als Eisbären.

Bevor du dir Gedanken uber Haie machst, wird es dich eher beschäftigen, wie du dich über Wasser hältst, woher du Trinkwasser bekommst, wovon du dich ernährst und wie du dich vor Sonne, Wind und Wetter schützt. Diese Probleme sind weit akuter und bedrohen dein Leben viel ernster als Raubfische. 

Solltest du oder jemand anders bei dem Unglück verletzt worden sein und befindet sich Blut im Wasser, werden sie irgendwann auftauchen. Und wenn du dann im offenen Wasser treibst und dich nicht aus der Reichweite ihrer Zähne begeben kannst, können dir bald alle Probleme egal sein. Auf dem offenen Meer stehst du nämlich nicht an der Spitze der Nahrungskette, sondern bist in deiner hilflosen Lage nur ein sich für die Krone der Schöpfung haltendes Stück Fischfutter.

Auf hoher See wirst du eher wenige Haie treffen. Die befinden sich in Küstennähe. Bei 20 Grad kaltem Wasser wirst du nur wenige Stunden überleben, auch wenn du dich irgendwo festklammerst. Bis dahin findet dich kein Hai. Die fressen dann später deine Reste.

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