wenn man arbeitslos gemeldet ist, wieviele stunden pro monat darf man im nebenjob tätig sein?

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3 Antworten

Höchstens 15 Stunden wöchentlich, darfst du arbeiten, ansonsten bist du nicht mehr Arbeitssuchend. Als Hartz 4 Empfänger kannst du aber arbeiten so viel du willst, aber der Lohn wird angerechnet. Wie du schon bemerktest, bekommt man aber 120 € zusätzlich zum Hartz IV.

Der abzugsfreie Satz wurde angehoben auf 120 €.

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also "darf" ich ja quasi ca. 60 stunden monatlich für insgesamt 120 anrechnungsfreie euro arbeiten? wirklich witzig, diese behörde.

ja, das mit den 15 stunden wöchentlich, das kenne ich noch von früher. ich wollte eigentlich wissen, ob das noch immer so ist. damals waren es in jedem falle unter 15 stunden. d.h. man durfte quasi 14,95 stunden arbeiten. bei 15 stunden flog man dann aus der alg-statistik und verlor seinen alg-anspruch.

so ist das also heute auch noch? oder ähnlich wenigstens?

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@shopbauerin

ja die Stundenzahl ist geblieben, man verliehrt seinen Anspruch, da gibt es keine änderungen

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schau mal hier http://finanzen.aol.de/Verbrauchertipps/Hartz-IV-viel-duerfen-ALG-II-Empfaenger-dazu-verdienen-16127922-0.html

hier steht noch etwas von 100 euro. ist schon was älter, der artikel, oder? udn stunden sind hier leider auch nicht angegeben. vielleicht ist das ja auch völlig unerheblich (bis auf die höchstgrenze von 15 stunden pro woche)

danke dir trotzdem für den link-tipp!

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@shopbauerin

Es geht hierbei nicht um die Stunden sondern um den Lohn. Jeder Bezieher von ALG II hat bei einem Einkommen aus Erwerbstätigkeit einen Freibetrag von 100 Euro, der nicht auf die Leistungen angerechnet wird.

Ab einem Einkommen (Brutto) zwischen 100 Euro bis 800 Euro bleiben 20% anrechnungsfrei, also ca 140 Euro im Geldbeutel. Von einem Bruttoeinkommen über 800 Euro bleiben 10% anrechnungsfrei.

Obergrenze für Freibeträge: Für Hilfebedürftige ohne Kinder = Einkommen (Brutto) 1.200 Euro Für Hilfebedürftige mit Kinder = Einkommen (Brutto) 1.500 Euro

Hinzu können bei einem Einkommen ab 400 Euro noch Fahrtkosten zur Arbeitsstätte und andere Kosten die im Zusammenhang mit der Arbeit enstehen, geltend gemacht werden. Die Kilometerpauschale für Fahrtkosten beträgt derzeit 20%/Kilometer. Entstehen nachweislich höhere Kosten, können diese auch übernommen werden. Besteht die Möglichkeit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und ist die Nutzung zumutbar, muss dies in Anspruch genommen werden, weil die Job-Center dann nur die dadurch entstandenen Kosten berücksichtigen.

Einmalige Einnahmen werden aus Gründen der Vereinfachung des Verwaltungsaufwandes auf mehrere Monate aufgeteilt. Die Anrechnung erfolgt somit auf die Teilsummen und Leistungs- sowie Versicherungsanspruch bleibt bestehen. Quelle
arbeits-abc.de

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http://www.hagen-58.de/Nachrichten/Hagentur/1090/HARTZ-4-So-erhalten-Sie-rechtzeitig-Ihre-Leistungen.html

danke für den link-tipp. aber hier steht leider auch nichts von stunden. den rest mit den euros, den kenne ich schon.

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