Wenn man annimmt, dass es nach dem Tod nichts für dich gibt, so wie vor deiner Geburt, wozu soll man dann leben, fragt sich ein rationaler Mensch?

... komplette Frage anzeigen

21 Antworten

Wenn man annimmt, dass es nach dem Tod auch für dich eine Auferstehung geben wird, wozu soll man dann darauf verzichten und es ablehnen, daß es einen Gott gibt (und eine Erlösung), fragt sich ein rationaler Mensch?

Johannes 5, 28-29 (NeÜ):

"Ihr müsst euch darüber nicht wundern, denn es wird die Stunde kommen, in der alle Toten in den Gräbern seine Stimme hören und herauskommen werden. Diejenigen, die das Gute getan haben, werden zum ewigen Leben auferweckt werden, und diejenigen, die das Böse getan haben, zu ihrer Verurteilung".

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Um die Sonne auf der Haut zu spüren, eine Nachtigall singen zu hören oder die Callas, einen Sonnenaufgang am Meer zu erleben, den sanften Wind einer Briese in den Haaren zu fühlen, den Geschmack eines reifen Apfels zu genießen, die Vertrautheit eines geliebten Menschen zu spüren, das Glück ein Kind im Arm zu halten, den eisigen Wind zu spüren, der meine Brille auf der Nase festfrieren läßt, das Knirschen des frischgefallenen Schnees unter meinen Stiefeln zu hören, die Katze auf meinem Bauch zum Schnurren zu bringen, ein Glas Rotwein und Gespräche mit meinen Freunden zu genießen, ...
ich könnte endlos weitermachen.

Du bist in ein reiches Land geboren, zu einer Zeit, da niemand mehr aus eigener Anschauung weiß, wie sich Krieg anfühlt und die Bedrohung des eigenen Lebens. Vielleicht muß man erst mal erlebt haben, was Todesangst ist, um das Leben zu schätzen.

Menschen wie dich würde ich gerne per Hubschrauber so hoch es der Hubschrauber schafft im Himalaya aussetzen. Selbstverständlich mit voller Ausrüstung und Proviant. Du bekommst Karten und den Weg gezeigt.

Aber auch mit voller Ausrüstung kann man da krepieren, wenn man sich nicht bewegt und anstrengt. Wenn so ein Mensch unten ankommt, ist er von seinem Lebensüberdruß kuriert und weiß, wie kostbar Leben ist.

Ich wünsch dir ein schönes und vor allem sinnvolles Leben, wobei man für den Sinn selbst verantwortlich ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Diese Art "rationaler Mensch" geht erst gar nicht ins Kino, weil der Film doch sowieso aufhört, auch wenn drinnen die Zuschauer vor Lachen brüllen oder vor Ergriffenheit heulen. Dieser "rationale Mensch" betritt auch kein Restaurant, weil jedes gute Essen schnell wieder vorbei ist. Dieser "rationale Mensch" bleibt im Bett und wartet auf den Tod, egal wie schmerzhaft lang das ist. Er hat danach ja genügend Zeit, sich von dieser miesen Zeit zu erholen. Diese Art "rationaler Mensch" sollte in die Psychiatrie gehen und nicht in die Philosophiestunde.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Für die Zeit zwischen Geburt und Tod. Da kannst du eine Menge reißen, für dich und für andere. Dazu gehören auch Dinge, die nach deinem Tod bestehen bleiben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vor Deiner Geburt und nach Deinem Tod gibt es nicht nicht "nichts", sondern die ganze Welt - aus der Du hervorgehst und in die Du wieder eingehst - und mit der Du auch jetzt in ständiger Verbindung und Austausch stehst.

Das als "nichts" zu bezeichnen, nur weil es nicht Dein Körper in seiner jetzigen Form ist, zeugt von einer unglaublichen Ignoranz - oder wie soll man das nennen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist das Dilemma eines rational denkenden Menschen.

Liebe hat kein Gestern und kein Morgen.
Sie ist jenseits der Unruhe des Den­kens.

Nur der unschuldige Geist weiß, was Liebe ist, und der unschuldige Geist kann in der Welt leben, die nicht unschuldig ist.

Dieses Außerordentliche zu finden, das der Mensch endlos gesucht hat durch Opfer, durch Anbetung, durch Beziehungen, durch Sex, durch jede Form von Lust und Schmerz, ist nur mög­lich, wenn das Denken sich selbst versteht und ganz natürlich zu Ende geht.

Dann hat die Liebe kein Gegenteil,
dann kennt die Liebe keinen Konflikt.

Vielleicht fragst du: »Wenn ich eine solche Liebe finde, was geschieht dann mit meiner Frau, meinen Kindern, meiner Familie? Sie brauchen Sicherheit.«

Wenn Du eine solche Frage stellst, dann hast Du nie den Bereich des Denkens, den Bereich des Bewusstseins überschritten. 

Wenn Du einmal diesen Bereich überschritten hast, dann wirst Du niemals eine solche Frage stellen, denn dann wirst Du wissen, was Liebe ist, in der es kein Denken und deshalb keine Zeit gibt.

Du kannst das fasziniert und begeistert lesen, doch tatsächlich über das Denken und die Zeit hinauszugehen – was heißt, über das Leid hinauszugehen -, das bedeutet, gewahr zu werden, dass es eine andere Dimension gibt, die man Liebe nennt.

Aber wenn Du nicht weißt, wie Du zu dieser außerordentli­chen Quelle gelangen sollst, was könntest Du dann tun?

Wenn Du nicht weißt, was Du tun sollst, dann tust Du gar nichts, nicht wahr?

Absolut nichts.

Dann bist Du innerlich vollkommen still.

Verstehst Du, was das bedeutet?

Es bedeutet, dass Du nichts suchst, nichts wünscht, nichts erstrebst; es gibt keinerlei Mit­telpunkt.

Dann ist die Liebe da für die es sich zu leben lohnt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt keinen Sinn, man erschafft sich selbst einen Sinn zum Leben, ein Ziel das man von Herzen möchte. Denn für jeden gibt es etwas was man liebt und gerne tut.

Meine Freunding glaubt an Reiki. Im Reiki existiert man selbst in mehreren Welten und dort wiederum auch in verschiedene parallelen, überall sammelt der Geist Erfahrungen und kehrt dann zum Ursprung zurück, um dieses Wissen und die Erfahrung zu teilen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo ToniKim,

die Antwort lautet: Mit dem Tod ist doch nicht alles vorbei! Es stimmt zwar, dass es nach dem Tod nicht unmittelbar mit uns weiter geht, da der Tod in der Tat ein Zustand völliger Nichtexistenz ist (siehe beispielsweise Prediger 9:5,10). Doch versichert uns die Bibel, dass es einen Tag der Auferstehung geben wird. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil man geboren worden ist. Sonst wäre das doch umsonst gewesen oder?

Der Sinn ist dass es nicht wirklich einen gibt. Na Und?  Jetzt lebst du und das aus irgendeinem Grund,  freu dich doch! Vielleicht findest du mal einen Sinn, aber versuch nicht immer dran zu denken^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, eine rationale Frage von einem rationalen Menschen, doch das Leben ist nicht rational oder logisch oder sogar nachvollziehbar, leider nicht, deswegen ist die Annahme falsch!

Das Leben existiert vor deiner Geburt und danach und es ist sogar ewig, deswegen sind Zeiteinschraenkungen nur vom Verstand gewuenscht, der sich immer alles irgendwie logisch erklaeren will, ein Kind wuerde die Frage nicht stellen, weil die Zeit fuer ein Kind nicht existiert.

Erst mit dem Aufkommen der Stimme im Kopf entsteht so etwas wie Zeit, ein Ablauf der Dinge, die geschehen.

Du musst jenseits deines Verstandes gehen, um es zu erfahren!

Immer wenn du vollkommen involviert bist bleibt sie Zeit stehen!

Immer wenn du dich nicht zugehoerig fuehlst, also getrennt, dann entsteht Zeit.

Mit anderen Worten, wenn du denkst, das irgendetwas ausserhalb dir selbst passiert, dann erlebst du Zeit und leidest, das ist das Dilemma des Verstandes, der Stimme im Kopf. Alles Gute!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ganz pragmatisch jetzt.

Fakt: Ich lebe

Möglichkeiten:
a) Ich versuche herauszufinden warum, oder was nachher sein wird
b) Ich beende es, weil ich nicht leben will
c) Ich überlege mir, was ich mit diesem "Geschenk", welches ich ungefragt erhalten habe anfangen will. 

Analyse:
a) fällt weg, da dies noch keiner der Menschen die hier waren geschafft hat, wenigstens nicht nachweislich. Warum also sollte ich der erste Mensch überhaupt sein, der das schafft.
b) Wäre ich in Gefangenschaft und würde jeden Tag gefoltert, wäre das das kleinere Übel, als auszuharren, bis ich am Schluss eh getötet werde.
c) Warum nicht, wenn ich schon mal da bin.

Konklusion:
Es bleibt einfach nur c) übrig. Also los geht's :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist die Frage die die Wissenschaft beschäftigt. Im Grunde wissen wir nich nicht genug um diese Frage zu benatworten. Bis dahin bleibt uns nur davon auszugehen, dass Leben einen Sinn macht. 

Mal eine Gegenfrage:  Was weiß die Waldameise davon, wie sich ihre Existenz auf ihr Umfeld auswirkt. Weiß sie von all den positiven Dingen die sie bewirkt? Oder lebt sie einfach nur? Macht ihre Existenz deshalb weniger Sinn, wenn sie sich diesem Sinn nicht bewusst ist?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ToniKim
01.09.2016, 08:39

Sie lebt einfach nur, ohne Angst vor dem Tod, weil sie keinen Verstand hat.

0

Ich finde die Frage "Wie soll man dann Leben" noch viel interessanter.

Wenn man nur dieses eine Leben hat und danach nichts mehr kommt: Warum sollte ich dann früh aufstehen und arbeiten gehn? Warum sollte ich nicht einfach auf alles sche*ßen und machen worauf ich bock hab?

Auf der Anderen Seite ist aber das Problem wenn alle so denken: Könnten wir dann noch normal leben? Wären wir dann wirklich glücklich? Würde dann totale Anarchie ausbrechen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gronkor
01.09.2016, 08:55

Machst Du nicht gerade genau das, worauf Du Bock hast?

0
Kommentar von KaLuXo
01.09.2016, 09:40

Naja schon aber ixh meine eher so: wenn ich in der arbeit Sitz und null bock mehr hab gehe ich nicht heim. auxh wenn ich bock hab 😂

0

Rational kann diese Frage nicht beantwortet werden. Das Leben braucht kein Ziel und damit kein Wozu.

Qualitativ ist die Antwort jedoch sehr einfach: Damit wir dafür sorgen, daß es uns gut geht. Wenn wir dann noch andere dabei unterstützen, können wir ein gutes Leben als Mensch leben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein rational denkender Mensch lebt, des Lebens wegen. Denn das ist das Einzige welches wir jemals haben werden. Deswegen sollte man das beste draus machen und es genießen.

Irrational wäre es auf ein Leben nach dem Tod zu warten, welches dann nicht stattfinden wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ToniKim
01.09.2016, 08:35

Rational ist dass was ich gesagt habe, dass was sie meinen ist kein Leben, sondern Flucht vor seiner Realität. Nur die Angst zu sterben zwingt solche Menschen zu leben. Der Glaube ist nicht irrational, es gibt weder Beweis noch ein Gegenbeweis für das Fortbestehen von etwas nach dem Tod.

0

Du bist auf der Welt um Dich fortzupflanzen !

Die cleveren Leute haben am Leben auch noch Spaß und Freude.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Und wie lautet die Frage?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ToniKim
01.09.2016, 08:27

wozu dann leben

0

Wenn sich der rationale Mensch das fragt, dann muss der rationale Mensch aber auch antworten; mich/uns/sonstwen hat er ja nicht gefragt!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wozu gibt es Tiere ? Wozu Pflanzen ?

Es hat keinen Grund, zumindest kennen wir ihn (noch ) nicht. Wir tun es einfach und machen das beste draus...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?