Wenn man an Jesus Christus glaubt, ist es dann möglich es auszuhalten, wenn so viele Seelen verloren gehen?

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9 Antworten

Das erst wichtigste ist ja das du gerettet bist, du kannst nicht mehr als ihnen von Gott zu erzählen und sie einzuladen usw. zwingen kannst du ja niemand nur für sie beten.

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Kommentar von Abahatchi
10.05.2016, 22:26

Ja, das verstehe ich auch nicht, dasz trotz Einladung so viele nicht gerettet sein werden, weil sie Re ablehnen.

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Gott wollte sich damit nicht abfinden, dass Menschen nicht zu ihm können. 

Er hat alles getan, dass alle Hindernisse beseitigt sind, sogar seinen Sohn dafür gegeben.

Aber es ist immer noch nicht seine Art, Menschen zu ihrem Glück zu zwingen.

Daher muss er es ertragen, dass Menschen ihn ablehnen, von ihm in Ruhe gelassen werden wollen.

Problematisch ist nur, wenn man denen, die von Gott in Ruhe gelassen werden wollen, erzählt, welche Risiken und Nebenwirkungen das hat, bekommt Gott noch den Vorwurf, dass er Menschen in die Hölle kommen lässt.

Alles frei nach dem Motto "Ich möchte von Gott in Ruhe gelassen werden, aber dass es ohne Konsequenzen ist"

Die Logik von Atheisten kann ich nicht verstehen.

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Es gibt zwei Denkrichtungen.

Die eine sagt, eine "ewige Verdammnis" ist unvereinbar mit der Liebe Gottes. Daraus folgt, dass doch irgendwie alle gerettet werden.

Die Gegenmeinung ist, dass nur der Glaube an Christus zur Erlösung führt. Wenn es nicht so wäre, dann könnte man ja gedankenlos in den Tag hinein leben und bräuchte sich nicht zu bekehren und um ein konsequentes Leben im Glauben zu bemühen. Der Nachteil dieser Denkweise ist leider oft ein verbissen missionarisches Auftreten, was dann doch nicht so gewinnend wirkt.

Was wirklich wahr ist, werden wir jetzt nicht ergründen können.

Für uns sollte die Konsequenz sein, unseren
Glauben hier und jetzt freudig, ohne Angst und Verbissenheit zu bekennen und zu leben. Das ist am überzeugendsten.

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Kommentar von Quesnay
03.05.2016, 16:31

Keine dieser "Denkrichtungen" kann sich auf die Bibel stützen. Bitte Römer 9 Vers 6-23 nachzuschlagen und mit Verstand zu lesen:

Gott bestimmt willkürlich, wen er errettet und wen er ewiglich verdammt. Nicht Glaube oder gute Werke, allein der Wille Gottes entscheidet: "Er erbarmt sich, wessen er will, und er verstockt, wen er will." Dies tut er, um seine Macht und Herrlichkeit unter Beweis zu stellen. (Offenbar hat er das nötig.)

Jetzt die wirklich gute Nachricht: Wie so Vieles in der Bibel ist auch dies nur ein Produkt menschlicher Phantasie.

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Kommentar von RonnyFunk
03.05.2016, 17:52

"Die eine sagt, eine "ewige Verdammnis" ist unvereinbar mit der Liebe Gottes. Daraus folgt, dass doch irgendwie alle gerettet werden."

Diese blendet aus, dass zum einen Liebe mit Zwang unvereinbar ist und zum anderen Gott nicht jemand zu seinem Glück zwingt.

"Die Gegenmeinung ist, dass nur der Glaube an Christus zur Erlösung führt. Wenn es nicht so wäre, dann könnte man ja gedankenlos in den Tag hinein leben und bräuchte sich nicht zu bekehren und um ein konsequentes Leben im Glauben zu bemühen. Der Nachteil dieser Denkweise ist leider oft ein verbissen missionarisches Auftreten, was dann doch nicht so gewinnend wirkt."

Nun, ein "verbissen missionarisches Auftreten" ist ein Nachteil der Denkweise, man müsste sich bei Gott revanchieren und die Liebe zu Gott beweisen. Wenn man die Haltung hat "Gott missioniert und ich darf ein wenig mitspielen" und seinen Anteil nicht zu wichtig nimmt, wird missionieren nicht verbissen.

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Wenn du dem Auftrag nachkommst das Evangelium weiter zu sagen und für die Menschen zu beten, hast du alles in deiner Macht mögliche getan.

Die Verantwortung, dass Menschen sich zu Gott wenden durch das Bekennen ihrer Sünden, wird nicht von dir gefordert, sondern ist die Verantwortung jedes einzelnen der die Botschaft gehört hat.

Somit kannst du als Christ ohne Druck im Glauben deinen Weg gehen.

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Aus einer ähnlichen Überlegung heraus, gründet sich der Missionierungsdrang vieler gläubiger Menschen. Es gilt die Welt zu retten.

Gleichzeitig haben sie genug mit sich selbst zu tun. Es gilt als erstes sich selbst zu retten. Wie soll denn jemand der selbst nicht schwimmen kann, die Welt vor dem Untergang bewahren?

Daher denken die meisten gläubigen wohl einfach nicht an all "die Seelen die verloren gehen", und falls doch, dann mit diesem tollen Beispiel eines Euphemismus.

Diejenigen die versuchen die Seelen zu retten, geben es tatsächlich ab einem gewissen Zeitpunkt auf, da sonst die Gefahr besteht, dass sie selbst verloren gehen. Manche argumentieren auch damit, dass sie 100 andere Seelen retten können, während sie an einer Scheitern.

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Kommentar von Whitekliffs
03.05.2016, 15:23

Wie kommst du drauf, dass Christen es aufgeben, weil sie sonst selber verloren gehen?

Ich kann sowieso gar niemanden retten und das verlangt Christus auch gar nicht von mir. Denn nicht ich, sondern ER ist der Retter.

Aber ich darf mit offenen Augen durch diese Welt gehen und hier und da von Jesus erzählen und auf die Möglichkeit der Rettung hinweisen.

Was der Einzelne damit macht, ist dann seine persönliche Sache.

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Deshalb sollst du ja missionieren um sie zu gewinnen.

Es ist aber deshalb auszuhalten, weil die Entscheidung eines anderen Menschen nicht meine Verantwortung ist. Gott nimmt den Menschen in seiner Entscheidungsfreiheit sehr ernst; so ernst, dass er ihn auch in die Hölle schickt, wenn er sich gegen Gott entscheidet.

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würde auch nur eine seele verlorengehen, wärde die schöpfung widersinnig

keine seele geht verloren (es sieht nur für uns so aus)

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Kommentar von RonnyFunk
10.05.2016, 19:59

Für die Gemeinschaft mit Gott gehen schon etliche Seelen verloren... Du scheinst sie ja auch nicht zu wollen, aber nimmst Gott es übel, dass er deinen Willen respektiert?

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Du musst dir doch um die ach so armen verloreren Seelen wie zB meine keinerlei Sorgen machen. Die Hölle ist bevölkert mit allen Menschen, die auch auf Erden herumlaufen. Nur die Strenggläubigen dürfen nicht mit rein. Es ist für uns dort also ein absolut himmlischer Zustand. :D

In Wahrheit gibt es natürlich weder Himmel noch Hölle. Es könnte dir, wie auch anderen nicht schaden, sich lieber ein wenig mehr mit den Problemen des realen Lebens zu befassen, als sich solch unnötige Gedanken zu machen. Pure Zeitverschwendung. Wärend du dich um verlorene Seelen sorgst, helfen andere dort, wo Menschen im wirklichen Leben leiden.

Edit: FALLS du an so etwas glaubst. Deine Frage sagt das ja nicht direkt aus.

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Kommentar von RonnyFunk
03.05.2016, 17:58

Du hast für Dich eine Erklärung gefunden. Dann wünsche ich Dir viel Glück.

Ich kenne den Unterschied zwischen "mit Gott" und "ohne Gott" und das Spichwort "steter Tropfen höhlt den Stein"

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Der Denkfehler liegt bereits in der Annahme, dass man nur über und durch Jesus Christus zu Gott gelangt, womit

  • Nichtchristen bereits 'verdammt' sind
  • Nichtgläubige in die Hölle 'geschickt' werden
  • Gott nur Christen akzeptiert
  • zumindest jene, welche an Jesus Christus glauben
  • Gott somit sektiererisch ist und somit
  • Gott auch nicht allliebend sein kann bzw. ist
  • Jesus Christus zu wichtig nimmt; fast noch wichtiger als Gott...

Wer dieser Ansicht ist, hat nicht verstanden, was Allliebe Gottes bedeutet, sondern benutzt Gott für sein eigenes Kartenhaus, welches auf seiner eigenen Kultur fundiert...

Aus diesem Grund besitzt die Frage eine fehlerhafte Voraussetzung und sollte anstatt Jesus Christus durch für alle Menschen einzigen Allmächtigen Gott ersetzt und begonnen werden...

Nun denn: Wer an Gott glaubt, für den kann das auch ein Trauriges sein, zu sehen, wie andere Seelen 'verloren' gehen. Aber man kann dies aushalten, denn Gott sendet seine Liebe und Energien auch diesen zu, und zweitens ist es Aufgabe dieser Seelen, ihren Weg zu gehen und zu meistern...

Gruß Fantho

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