"wenn Jesus für die Sünden der Menschen starb was war dann mit den Menschen die vor Jesus lebten"

Support

Liebe/r Mondstaub,

Du bist ja noch nicht so lange dabei, deshalb möchte ich Dich auf etwas aufmerksam machen: gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform und kein Chat- oder Diskussionsforum. Ich möchte Dich bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen und/oder Antworten zu beachten. Bitte schau diesbezüglich auch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.

Wenn Dich die Meinung der Community interessiert, kannst Du Deine Frage gerne im Forum unter http://www.gutefrage.net/forum stellen.

Vielen Dank für Dein Verständnis!

Herzliche Grüsse

Gerti vom gutefrage.net-Support

20 Antworten

Hallo! Das ist eine durchaus angebrachte Frage!


In diesem Zusammenhang ist Jesu Aussage wichtig, dass „kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen [ist], außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn“ (Johannes 3:13).

Treue Menschen in alter Zeit — wie zum Beispiel Noah, Abraham, Moses und David — sind demnach nicht in den Himmel gekommen (Apostelgeschichte 2:34).

Wohin dann? Kurz gesagt: Sie ruhen im Grab, sie sind im Todesschlaf, sind ohne Bewusstsein und werden eines Tages auferstehen (Prediger 9:5, 6; Apostelgeschichte 24:15).

In vorchristlicher Zeit gab es immer wieder Menschen, die in Gottes Augen gerecht waren: Man denke nur an Henoch, Noah, Abraham, Rahab und Hiob. Glaubensvoll blickten sie der Erfüllung dessen entgegen, was Gott verheißen hatte. „Abraham setzte Glauben in Jehova“, schrieb der Jünger Jakobus, „und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“ Und über Rahab schrieb er: „Wurde nicht ebenso auch Rahab, die H..e, durch Werke gerechtgesprochen?“ (Jakobus 2:21-25).

Sie kamen natürlich nicht in eine Hölle!

Alle, die treu zu Gott stehen — ob heute oder in alter Zeit —, können ein wunderschönes Geschenk erhalten: ewiges Leben (Römer 6:23).

Für einige ist es ein Leben im Himmel (wie z.B. die Apostel Jesu!), verbunden mit einer besonderen Aufgabe; für die allermeisten wird es ein Leben in einem weltumspannenden Paradies auf der Erde sein.


Übrigens lohnt sich mal ein Blick in Hebräer Kapitel 11 in dem viele dieser wirklich treuen vorchristlichen Frauen und Männer erwähnt werden und warum sie in Gottes Augen wertvoll waren!

Da die Sünde mit dem Tod bezahlt ist, erübrigt sich Deine Frage (lt. Römer 6:7).
Diese Menschen haben die Hoffnung auf eine Auferstehung / Wiedererschaffung (Johannes 5:28, 29; Apostelgeschichte 24:15; Offenbarung 20:13, 14).

Jaaa, das ist die Sache mit den einseitigen Interpretationen, den verfälschenden Übersetzungen und der manipulierenden Kirchen...

Die Geschichte Jesu ist ein Beispiel dafür, welcher Weg jedem offen steht, indem er sich selbst erkennt, versteht, damit seinen Geist von Schuld, Sünde und sonstigem Unrat befreit.

Die Idee, dass ich mich alleine dadurch befreien könnte, dass ich Jesus anbete, ist ein weiterer gelungener Schachzug der Kirchen, die damit ihre Schäfchen in ihrem Opferdasein festhalten.

Diesen Weg darf schon jeder für sich gehen und kann auch jeder für sich gehen. Dazu ist weder eine Absolution der Kirche, noch von sonst jemandem nötig. Selbsterkenntnis! Erkenne und verstehe dich selbst! Liebe ALLES! Und du bist genau dort, wo Jesus war. Ein erwachter Mensch!

Wir sind letztlich ALLE die Söhne und Töchter Gottes, der Liebe, des Bewusstseins, des Lebens... oder welchen Begriff du auch immer vorziehen magst.

Selbsterkenntnis! Erkenne und verstehe dich selbst! Liebe ALLES! Und du bist genau dort, wo Jesus war. Ein erwachter Mensch!

Zustimmung, allerdings muß aus diesem sich selbst erkennen auch die Erkenntniss hervorgehen dass das Opfer Jesu einem persönlich galt.

.....ALLES lieben tat Jesus auch nicht...

Und er ging in den Tempel und fing an, die Händler auszutreiben, und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht.

Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen. (Mat 5:20)

0
@ugaugamann

Zustimmung, allerdings muß aus diesem sich selbst erkennen auch die Erkenntniss hervorgehen dass das Opfer Jesu einem persönlich galt.

Ich würde es gerne anders formulieren: es galt der Menschheit an sich. Denn er hat damit ein Zeichen gesetzt, dass es möglich ist ein wahrer Mensch zu werden und hat die Lehren an die Hand gegeben, die jeden dazu befähigen, so er denn gewillt ist, sich damit in aller Tiefe auseinander zu setzen.

.....ALLES lieben tat Jesus auch nicht...

Auch dies möchte ich gerne noch aus einem anderen Blickwinkel beleuchten.

LIEBE ist nicht nur leise und sanft. LIEBE ist radikal, absolute Unterscheidungsfähigkeit und das brennende Feuer (göttlicher) Leidenschaft, wenn es dazu dient, das was der LIEBE im Wege steht auszuräumen.

Es ist ein Unterschied zwischen Wut, die aus einem verletzten Ego kommt und der (göttlichen) Wut. Du kannst den Unterschied daran erkennen, dass du im ersten Fall die Wut auf jemanden richtest, die sich meist auf dich selbst bezieht und sie IN dir wütet, länger anhält und du dem Geschehen noch länger "nachkartelst" (wie man bei uns so schön sagt ;-). Im zweiten Fall ist es ein Geschehen im Moment, sozusagen das Zündfeuer für die Handlung und ist die Handlung beendet, ist auch die Wut verraucht.

0

Es gibt keine dummen Fragen, nur nicht nachvollziehbare, oder nicht gleich verständliche Fragen etc.; aber dumme Antworten.

Entweder ist dieser Sündenerlass

a) rückwirkend bis zum Anfang der Menschheit wirkend, oder

b) nur für die Christenheit bestimmt, oder

c) für die Menschheit nach Jesu angeblichen Kreuzigungs-Tod bestimmt, oder

d) einfach nur ein Schmarrn.

Die Frage ist, ob die juristische Aussage auch im Jenseits gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Falls ja, dann schmoren jene vor Jesu Zeit gelebten Menschen in der Hölle.

Quatsch!

Da der Mensch ein Gefäß für die Seele ist, können all die Menschen, sprich die Seelen, die in jenen Menschen inkarniert gewesen waren, in weiteren und späteren Inkarnationen sich noch des Öfteren mit dem Thema Jeus auseinandersetzen. Des Weiteren ist jede Seele, sprich jeder Mensch für sich selbst verantwortlich, somit auch für seine Taten und hat dann die Konsequenzen selbst zu tragen. Der Sündenerlass Jesu kommt überhaupt nicht zum Tragen, da es diesen nicht gibt. Nur Du kannst entscheiden, welchen Weg Du gehen willst, und nur Du kannst Dir dann vergeben. Es können andere Dir auch vergeben, aber solange Du das für Dich nicht tust, ist jede Vergebung anderer nichtig. Deine eigene Vergebung aus dem tiefen Inneren heraus ist der Sündenerlass, den nur Du Dir selbst gewähren kannst. Sonst niemand, auch nicht Gott.

MfG Fantho

Ja, das ist eben Religion. Du darfst nicht anfangen die Regeln der Logik darauf anzuwenden. Religion ist eine emotionale Sache. Religion ist die wärmende Geschichte von Gut und Böse, die Hoffnung gibt in der Wüste des Daseins. Um das zu bekommen sind Menschen bereit alles zu glauben, die Augen ein wenig zu verschließen und gut ist.

Deswegen ist Religion ja auch etwas für Denkfaule, um es mal vornehm auszudrücken ;-((

0

Was möchtest Du wissen?