wenn jemand tot ist in der familie meines kollegen. WIE REAGIEREN?

7 Antworten

Fast jedem Menschen fällt es schwer in diesen Situationen die ,,richtigen Worte" zu finden. Das liegt daran das sich die wenigsten Menschen mit dem Tod auseinandersetzen. Früher war das einfacher. Da sind die kleinsten Kinder schon mit dem Tod in Kontakt gekommen. Da lag die Oma aufgebahrt in der guten Stube und die Kinder sind zwischendurch immer mal wieder die Oma ,,besuchen" gegangen. Heute wird dieses Thema vor den Kindern ausgeschlossen- ein wirres drumherum Gerede, geheimnisumwittert- Das alles mit der Erklärung ...Schaden vom Kind fernhalten- ihnen keine Angst machen zu wollen...usw. und keiner denkt darüber nach dass es das ist was den Kinder erst die Angst einflößt, ihre Fantasie in Gang setzt. Wir erreichen also mit unsrere Geheimnistuerei genau das Gegenteil von dem was wir wollen. Und dann werden wir eben Sprachlos wenn wir mit einer so schweren, schmerzhaften Situation konfrontiert werden.

Der Vater deines Kollegen ist schon früh gestorben. Wenn du Anteil nehmen möchtest frag ihn wie er als Kind empfunden hat, wie sein Leben verlaufen ist, wie er mit dem Verlust umgegangen ist. Dann wird sicher ein sehr aufschlußreiches Gespräch in Gang kommen. Wenn dir Menschen begegnen die erst kürzlich einen Verlust erlitten haben, geh auf sie zu- nimm ihre Hand, sag ihnen das er dir leid tut. Eigentlich ist es egal was du sagst, deine Anteilnahme zählt. Versuch dich mit dem Tod auseinanderzusetzen und schau wo deine Ängste liegen. Wenn du, so wie ich, schon mal mit einem lieben Menschen gesprochen hättest, der seine eigene Trauerfeier mit seinen Freunden bespricht und plant, weil er nicht mehr lange zu leben hat, ja dann kommt dir das alles nicht mehr so fern und unwirklich vor.

Einfach Beileid wünschen. Es tut mir leid, dass du deinen Vater so früh verloren hast.

Also, wenn Dein Kollege schon arbeitet, ist es sicherlich schon einige oder viele Jahre her, dass er vier Jahre alt war und sein Vater gestorben ist.

Dass Du schockiert warst, kann ich gut verstehen, denn für Dich ist die Nachricht neu, für ihn aber nicht. "Beileid" wünscht man ja eher bei gerade passierten Todesfällen, das fände ich Jahre später unpassend. Mir würde es leid tun, zu erfahren, dass jemand früh ohne Vater aufgewachsen ist. Was man dann sagen kann, ist meiner Ansicht nach abhängig von der Situation und davon, wie man sich gerade fühlt. Und ganz besonders von der Beziehung, die man zu der Person hat, die das mitgeteilt hat.

Wenn ich geistesgegenwärtig genug gewesen wäre, hätte ich vielleicht gesagt. "Das tut mir leid, zu hören, dass Du so klein warst, als Dein Vater gestorben ist." Dann kann man vielleicht fragen, ob die Mutter einen anderen Partner gefunden hat, wenn man die Frage passend findet, denn dann gab es vielleicht eine andere männliche Bezugsperson im Leben. Das bleibt beim Thema, ist aber nicht so invasiv oder aufdringlich wie die Frage, wie man damit klargekommen ist - man ist ja immerhin Kollege/in oder "fast" Freund/in und nicht der Therapeut. Oder man sagen, dass es bestimmt nicht einfach war für die Familie, so früh den Mann/Vater zu verlieren.

Ich denke nicht, dass es schlimm ist, dass Du erstmal nichts weiter dazu gesagt hat. Der Kollege hat es ja so gesagt, und er hätte es wahrscheinlich nicht gesagt, wenn er (noch) ein großes Problem damit hätte.

Ein Patentrezept gibt es glaube ich nicht, was man sagt. Zu unterschiedlich sind die einzelnen Personen und Beziehungen zu ihnen. Ich würde darauf achten, der Person nicht zu nahe zu treten. Manchmal wird man aber auch überrascht, wie offen Leute über Todesfälle erzählen, die man eigentlich nicht besonders gut kennt. Das kann dann seinerseits die Beziehung verändern, vielleicht wird sie auch nur vorübergehend etwas vertrauter.

Träume immer das mein Vater stirbt!

Hey,

Also ich hab ein echt großes Problem, in letzter Zeit, träume ich oft davon, das mein Vater stirbt. Bevor ich erzähle, was ich genau träume, will ich noch was sagen. Meine Oma's sind schon lange tot, der Bruder von meinem Vater ist auch vor 2 Jahren gestorben. In diesem Jahr, sind auch viele Bekannten gestorben, was mich innerlich schon richtig traumatisiert. Schon daran zu denken, einen Menschen zu verlieren, den man auch noch liebt ist schlimm genug. Ich habe schon das ganze Internet abgesucht, was das zu bedeuten hat. Nun den.

  1. Traum, von den Tot meines Vaters:

Ich und mein Vater gehen an einem schönen Tag spazieren. Plötzlich wird es total dunkel, das man nix mehr erkennt. Ich versuche die ganze Zeit zu schreien, doch es bleibt stumm. Dann kommt wieder das Licht, und mein Vater ist nicht mehr da. Als ich dann nach Hause ging, war da eine schwarze Katze. Ich ging in die Küche, und da lag mein Vater voller Blut auf den Boden.

  1. Traum, von den Tot meines Vaters:

Ich war Zuhause und half meiner Mutter beim Abwasch. Mein Vater kam danach von der Arbeit wieder nachhause, und kam in die Küche. Wir unterhielten uns über einiges, aber ich weiß nicht mehr über was. Später kam auch mein Bruder von der Schule, und hatte einen Mann dabei. Wir fragten wer dieser Mann ist, und der Mann sagte einfach nix. Dann klingelte es an der Tür, und mein Bruder ging mit meiner Mutter hin, um sie zu öffnen. Nun kann ich mich nicht mehr so gut daran erinnern, aber ich weiß noch, wie der Mann ein Messer herausholte, und auf meinen Vater zu ging. Er durchstach ihn einfach, und ich sah ihn einfach nur zu, als wäre das was ganz normales. Somit starb mein Vater erneut, in der Küche.

  1. Traum, von den Tot meines Vaters:

Wir waren bei einer Feier, und alles lief gut ab. Plötzlich ertönten Schreie und alle rannten panisch aus dem Ballsaal. Ich und meine Eltern und mein Bruder blieben ganz normal stehen. Mein Vater ging dann auch weg um nachzusehen. Als er wieder kam, war sein Gesicht voller Blut, und er schrie: RENNT! Wir taten was er sagte, und so rannten wir weg, als ich später wieder nach hinten schaute, sah ich meinen Vater auf den Boden sitzen, mit einem Pfeil in der Brust. Auch dieses mal, wachte ich schweißüberströmt auf.

Ich bin erst 12, und kann damit garnicht umgehen. Ich hab immer große Angst, das es was schlimmes beudeuten könnte. Wenn mein Vater raus gehen will, will ich immer mit. Wenn er mich aber mal nicht lässt, dann sitz ich auf dem Bett meines Zimmers, und kann an nix anderes mehr denken, als das mein Vater sterben wird. Ich habe meinen Vater mehr lieb, als meinen Bruder, oder meine Mutter. Er hat nämlich immer Zeit für mich, auch wenn es eigentlich gerade nicht passt. Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Ich hatte solche ähnliche Träume auch mal. Es ging darum, das meine Oma starb, und ein Jahr danach, ist sie wirklich gestorben! Bitte helft mir, was soll ich machen?!

-Vanessa

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