Wenn jemand sich vor einen heranfahrenden Zug wirft, muss er dann dafür bezahlen?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich denke dass die bahn gegen sowas versichert ist.

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aber du weißt es nicht

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@kaempferdersonne

Die Bahn ist zwar versichert, das ist richtig. Aber man wird versuchen, trotzdem das Geld einzutreiben.

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WElchen Schaden? Verspätung? Psychologische Behandlung für den Lokführer? Das kleine Beulchen vorne an der Lok? Das zahlt die Versicherung der Bahn. "Greif mal einem toten Mann in die Tasche...."

Hier gilt: Erstens die Straftat des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Da kann man aber nur belangt werden, wenn man noch lebt. Was den Schaden am Netz und den Fahrzeugen angeht, da kommen mehrere Rechnungen. Sowohl DB Netz, wie auch die betroffene Bahngesellschaft (z.B. Railion, DB Regio, Veolia o.ä.) sind da nicht zimperlich. Ausserdem zahlste noch die psychologische Behandlung vom Tf. Es hat ja schon "Helden" gegeben, die aus Selbstmordabsicht mit dem Auto über den Bahnsteig ins Gleis gefahren sind. (Dresden-Pieschen). In solchen Fällen würde ich den Hinterbliebenen dazu raten, das Erbe abzulehnen. Anderenfalls können dort schnell sechsstellige Summen auflaufen. Und eine Privathaftpflicht des Opfers zahlt sowieso nicht bei Vorsatz, wie z.B. Selbstmord, Helden spielen.

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