Wenn im November das UVG wegfällt, bekomme ich eine Aufstockung vom Amt?

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3 Antworten

Wenn du keinen Anspruch mehr auf UVG - hast und euren Bedarf nach dem SGB - ll dann nicht mehr gedeckt ist,dann steht dir entweder eine ALG - 2 Aufstockung zu bzw.der Anspruch würde sich dann um diesen Betrag erhöhen,wenn ihr schon im Leistungsbezug seid !

Vorrangig würde dann aber Wohngeld und Kinderzuschlag sein,falls du über ein Erwerbseinkommen verfügen würdest.

Danke dir für deinen Stern !

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Isomatte hat dir die drei Möglichkeiten schon aufgezeigt.

Bei dem Kinderzuschlag muss man beachten, dass er nur unter folgenden Bedingungen gezahlt wird:

- du hast ein Erwerbseinkommen UND 
- Du wärst OHNE den Zuschlag  Leistungsbezieher, heißt - 
   aufstockendes ALG II  UND- Wenn du den Zuschlag bekommst, benötigst du kein aufstockendes ALG II

Damit du den Zuschlag oder das aufstockende ALG II möglich rasch erhältst, würde ich rechtzeitig  eine Veränderungsmitteilung an das JC machen (wenn du schon im Leistungsbezug bist) oder einen Erstantrag und gleichzeitig einen Wohngeldantrag stellen.

In manchen Kommunen will zum Bsp. das Wohngeldamt bei Erstantragstellung einen Negativbescheid zu ALG II haben.

Wenn du eine Ablehnung für das ALG II bekommen solltest, kannst du diese gleichzeitig für das Wohngeldamt nutzen. Der frühzeitige Antrag dient der Fristwahrung, du würdest das Wohngeld dann nachbezahlt bekommen.

Wenn man auf ALG - 2 keinen Anspruch hat,dann wird man auch keinen beim Wohngeld haben !

Nur mal ein Beispiel was bei mir zutreffen würde.

Bei uns gilt die Mietstufe 2 und wenn ich hier bei einem Rechner für Wohngeld meine Kaltmiete inkl.Nebenkosten ohne Heizung von 277 € und ein Brutto von 1200 € eingebe und dazu keine Sonderzahlungen angebe,dann hätte ich keinen Anspruch auf Wohngeld.

Es bliebe also nur eine ALG - 2 Aufstockung übrig und da würde ich bei 1200 € Brutto und ca. 923 € Netto einen Anspruch von min.112 € haben.

Denn bei einer KDU - von 336 € + 399 € Regelsatz läge mein Bedarf bei min.735 € pro Monat,abzüglich meiner Freibeträge nach § 11 b SGB - ll würden von meinen ca. 923 € Netto nur ca. 623 € anrechenbares Netto übrig bleiben.

Bedarf min. 735 € minus ca. 623 € anrechenbares Netto = ca. 112 € Aufstockung.

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Meinst du Unterhaltsvorschuss oder was bedeutet UVG?

Ja genau. Der Unterhaltsvorschuss vom Amt läuft aus da er ja zeitlich befristet ist

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