Wenn ihr wüsstet, dass jemand der euch sehr nahe steht eine Esstörung hat, wie würdet ihr reagieren?

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5 Antworten

Ich habe eine gute Freundin, die eine Essstörung hatte. Ich bin damit, denke ich relativ gut umgegangen. Also ich habe ihr oft immer versucht zu sagen, dass sie nicht dick ist. Irgendwann habe ich gemerkt, dass das nicht wirklich ankommt. Ich habe das irgendwann nicht mehr erwähnt oder zum Thema werden lassen.

Außerdem habe ich das Thema Essen nicht besonders viel erwähnt oder sie zum Essen gedrängt. Ich habe auch keine Rücksicht auf sie genommen, also oft habe ich vor ihr gegessen. Genauso wenig habe ich sie bedrängt.

Daneben habe ich sie immer wieder motiviert eine Therapie zu machen.

Ich weiß heute von der Freundin selbst, dass sie diese Art des Umgangs sehr gut fand. Allerdings kann es sehr gut sein, dass andere Menschen einen anderen Umgang lieber hätten.

Ich ahne, dass du die Antwort nicht nur so stellst, sondern, dass du dabei schon Hintergedanken hast. ^^ also ich habe zum Beispiel schon seit ich 11 bin eine Esstörung und tue mir zum Beispiel nicht leid, aber wenn ich zum Beispiel an meine beste Freundin denken müsste, dann wäre ich sehr besorgt um sie, da man diese Person zum Beispiel sehr liebt und eher auf sie aufpassen möchte, also Grobe Antwort: Ich wäre in Sorge um Sie/Ihn, ob Familie oder Freunde ist irrelevant.

mariol 28.12.2016, 18:05

Du hast Recht, die Frage stelle ich ehrlich gesagt aus Interesse.

Ich habe auch schon seit ich 10 bin eine Essstörung, wobei es mit Magersucht angefangen hat und nach 2 Jahren hauptsächlich Bulimie war. Jetzt bin ich 18 und denke nur zurück, wie meine Familie reagiert hat in der Vergangenheit. Ich schäme mich ziemlich für meine Essstörung, weshalb ich nie jemandem davon erzählt habe. Habe es aber geschafft ca. 2 Jahre (2014-16) "normal" zu leben und habe in der Zeit meiner Schwester davon erzählt und sie meinte, sie wüsste, dass ich jahrelang Bulimie hatte. Ich mache ihr keinen Vorwurf, frage mich nur warum sie nie etwas gesagt hat früher. Oder jetzt, da es wieder nicht so gut läuft. Ich versuche zwar, es zu verstecken, denke aber, dass ich darin ziemlich schlecht bin. Meine Mutter ist da auch eher verachtend und sagt nichts. Bulimie verachtet sie jedoch besonders und ich denke, dass ist bei den meisten Leuten so. 

Sorry, dass ich dich so zumülle ^ ^ Habe aber irgendwie das Gefühl, dass du mich ganz gut verstehen könntest.

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Hetaliaa 28.12.2016, 18:33
@mariol

Hii, Wir haben wahrscheinlich das selbe durchgemacht, da meine Mutter mir damals auch nur zusah, wie ich jahrelang mir das angetan hatte. Ich finde, dass meistens Familienmitglieder mit kleinen Dingen helfen könnten, aber nicht jeder hat eine Familie die darauf anspricht, vielleicht haben sie Angst mit dir darüber zu reden? Könnte auch sein, dass sie sich dafür einfach nicht wirklich schären und hoffen, dass es irgendwann endet. Ich bin auch planlos, wieso man geliebten nicht hilft und nur zu sieht. ich im Gegensatz würde dir als Schwester besonders helfen...Könnte das Gefühl nicht ertragen, dass meine Schwester dadurch leidet, oder ich sie wegen meiner Ignoranz sterben lasse. Bleib trotzdem weiterhin stark und tu dein bestes dich so hübsch zu finden wie du bist, was mega schwer ist, wenn man sich immer zu dick fühlt. Aber der Versuch ist auch ein hilfreicher Schritt! ^^ bin nur so am Rande bald auch 18 und rutsche da mitlerweile auch wieder rein, kann man wohl nichts machen. :o

Liebe Grüße Hetaliaa 

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Das ist das Leben des anderen, man kann da sein für den anderen, bei Krankheiten oder bei Dingen, die derjenige sich selbst antut (wie in dem Fall Essstörung, Bulimie oder sonstiges) so kann der andere  sich nur selbst heilen.

Solange du zu dieser Person haltest oder die Person zu dir, ist es doch eigentlich absolut egal!!!!! PEACE

ist doch egal was für eine krankheit eine person hat, man sollte ihr immer helfen

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