Wenn ihr selbst und alle eure Verwandten/Bekannten nicht mehr existieren würdet, wäret ihr wirklich an der Erhaltung der Menschheit interessiert?

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Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Die Welt ist ohne Menschen vielleicht ein besserer Ort. 35%
Die Menschheit ist es auf alle Fälle wert gerettet zu werden. 29%
Über dieses Frage muß ich erst nachdenken. 17%
Ich würde nur dann die Menschheit retten, wenn kein anderer es tut. 17%
Warum soll ich die Welt retten, wenn keiner, den ich kenne, mehr lebt? 0%

20 Antworten

Die Menschheit ist es auf alle Fälle wert gerettet zu werden.

Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass die Rettung der Welt an mir hängen bleibt. Aber der Kern der Frage ist ja, ob mir meine Freunde und Bekannten wichtiger sind als der Rest der Menschheit. Und da ergibt sich ein ziemlich klares Nein.

Menschen sind nicht schlechter oder unbedeutender, weil ich sie noch nicht kenne. Schließlich waren mir die Menschen, die ich mag, ja auch lange Zeit unbekannt. Und nur einen Bruchteil der Menschen, die mir sympathisch waren, konnte ich kennenlernen.

In der Fremde liegt auch Hoffnung und neue Aussichten.

   

Ich würde nur dann die Menschheit retten, wenn kein anderer es tut.

Spannende Frage, Vergiss-mein-nicht!

Ich wollte immer die Welt retten. Ist vielleicht manchmal etwas altruistisch. Ich faende es heroisch, das zu tun, befuerchte aber, dass ich im entscheidenden Moment dann doch nicht den Mut dazu habe.

Der Film kommt mir vor wie eine moderne Umdeutung des Christentums. Christus hat sich genauso geopfert und dabei seine Familie, Freunde und Bekannte zurueckgelassen. Und jeder spaetere Maertyrer hat das nachgeahmt, und mancher Soldat handelt ebenso selbstlos.

Und die vielen Menschen, die ihre Komfortzone verlassen, um Menschen ins Slums zu helfen oder wie Mutter Teresa, das geht ja auch in die Richtung.

Ich wuenschte, ich koennte es, zumindest "hat es aber schon ein anderer getan..." fuer mich.

Myosotis16 03.04.2017, 10:46

Am 30.03.2017 waren noch 50% derjenigen, die eine der angebotenen Optionen gewählt haben (bis dahin 8 Personen), der Meinung: "Die Welt ist ohne Menschen vielleicht ein besserer Ort".

Heute (am 02.04.17) sind nur noch 31,3% dieser Meinung (das Umfrage-Ergebnis beruht auf 16 Abstimmungen). 

Ebenfalls 31,3% meinen: "Die Menschheit ist es auf alle Fälle wert gerettet zu werden".

Ich hoffe, dass noch mehr User dieser Plattform sich an der Umfrage beteiligen werden. 

Danke, dass du eine Option gewählt hast und deine Wahl kommentiert hast !

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Die Menschheit ist es auf alle Fälle wert gerettet zu werden.

Hallo Myosotis16,

Das ist echt eine spannende Frage! :-)

Für mich ist die Antwort aber ganz klar: Die Menschheit ist es auf alle Fälle wert, gerettet zu werden.

Auch wenn es sehr viele Menschen gibt, die sich "unliebend" und "unachtsam" verhalten, gibt es aber auch immer einzelne Menschen, die Ihre "kostbaren Gaben" an die Welt weiter geben, ohne Gegenwert zu verlangen.

Allein diese wenigen Menschen sind so wertvoll, dass die ganze Menschheit damit wertvoll ist.

Und einige Menschen die zur Zeit sich "unliebend" und "unachtsam" verhalten - ändern sich auch im Laufe des Lebens, und versuchen "alles wieder gut zu machen". Deswegen ist es gut, dass jeder Mensch sein Leben lang Zeit hat, seine Chance zu nutzen, trotz Widrigkeiten, auf einen "guten Weg" zu kommen. :-)

In der Geschichte der Bibel, hat Gott ja mit der Sintflut auch die "Menschheit umkommen lassen" - außer dem einzigen "guten" Menschen Noah. Aber nach der Sintflut hat es Gott gereut, dass er es so getan hat, und er hat versprochen, dass er es nie wieder tun wird. Ich denke diese Geschichte ist auch eine Antwort auf diese Frage. :-)

Die Menschheit ist es auf alle Fälle wert gerettet zu werden.

...wäret ihr wirklich an der Erhaltung der Menschheit interessiert?
Ja, natürlich würde ich alles versuchen!
Leider ist die für mich einzige mögliche Antwort zwar in der Überschrift angeboten, jedoch nicht als Antwortmöglichkeit.

Da ich in der bezeichneten ausweglosen Situation ja ohnehin sterben müsste, könnte ich sehr gut wie Cooper noch versuchen, die Menschheit durch jene Aktion zu retten. Es geht hier eben nicht darum..., moralisch und abgehoben  über reale oder scheinbare "Werte" zu urteilen ("...auf alle Fälle wert"). Ich vermute vielmehr, schon der simple Selbsterhaltungstrieb 'der Menschheit' zwänge mich, zu kämpfen ...um zu überleben.

Warum so dicke, gleich "die ganze Menschheit"?
Ich vermute weiter, dass das jeder Soldat im Krieg, jeder Mann für seine Familie so denkt/fühlt und sich selbst immer vor seine 'Familie' stellt...! Vermutlich werden alle Kriegstreiber dieser Welt mit eben diesem natürlichen Trieb schachern und ihre Vorteile  daraus ziehen. Jene "iss doch alles wurscht!"-Mentalität ist mir jedenfalls fremd!

So wie ich Frisch (und dahinter Dürrenmatt!) verstand, geht es immer ums Ganze, nicht im individuelle Befindlichkeiten.

Myosotis16 30.03.2017, 01:41

Danke für deine Beteiligung an der Umfrage und Deinen Kommentar.

Was ich interessant finde: 50% derjenigen, die eine der angebotenen Optionen gewählt haben (bis jetzt 8 Personen), sind der Meinung: "Die Welt ist ohne Menschen vielleicht ein besserer Ort".

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Naiver 30.03.2017, 01:47

Hallo Myosotis...,
na ja, bei 8 Personen würde ich noch nicht von "50%" sprechen.
Es wird jedoch daraus vielleicht klar, wie sehr sich die einztelnen von dieser Frage überfordert fühlten. Ein weiterer Grund dafür, dass 'man' sich vielleicht gerne von größeren Mächten leiten lässt...?
Egal, es wird ein Spiegel dieser gefragten Mentalitäten sein. :- )

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Die Welt ist ohne Menschen vielleicht ein besserer Ort.

Dein Szenario erinnert mich an den Film

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tag,_an_dem_die_Erde_stillstand_%282008%29 mit Keanu Reeves als Klaatu

Zitat daraus:" Es geht um die Rettung der Erde, aber nicht um die Rettung der
Menschen. Im Gegenteil, Klaatu soll die Erde vor den Menschen retten,
was deren Vernichtung bedeutet. Die Entscheidung der außerirdischen
Spezies, die Menschheit zu vernichten, scheint jedoch bereits
unausweichlich festzustehen. Nur der von den Menschen bedrohte Planet
soll – wegen seiner seltenen Fähigkeit, komplexes Leben zu ermöglichen –
überleben können."

Über dieses Frage muß ich erst nachdenken.

Ich habe den Film auch gesehen und finde diese Frage schwer zu beantworten, ich glaube dafür gibt es keine konkrete Antwort. Es kommt ganz auf den Charakter und die Denkweise eines Menschen an, ob er lieber die Menschheit retten oder mit Bekannten und Familie bleiben würde. 

Ich persönlich könnte nicht die Menschheit retten anstatt meine Familie und Freunde an meiner Seite zu haben, da sie mir sehr am Herzen liegen und ein fester Bestandteil meiner Existenz sind. Andererseits, wenn ich sowieso irgendwann an den Folgen des Klimawandels etc. sterben würde und die Leute um mich herum auch, würde ich es vielleicht sogar tun, denn die ganze Menschheit ist schon ziemlich viel und sehr wichtig.

Interessante und gute Frage, aber dies kann ich leider erst beantworten, wenn es wirklich eintrifft :)

Liebe Grüße und Entschuldigung für den langen Text, eure Hanni

Ich würde nur dann die Menschheit retten, wenn kein anderer es tut.

Also drum reißen würde ich mich garantiert nicht!

Aber wenn ich die Wahl habe zwischen "alle werden sterben, einschließlich mir und meiner Familie" und "nur ich werde sterben", ja dann müsste ich halt sterben.

Und selbst wenn ich doch zurückkomme und alle die ich liebe sind weg.... dann lernt man zwangsläufig neue Menschen kennen und lieben, sobald man die Trauer überwunden hat.

JackySmith 29.03.2017, 18:28

Problematisch wird es, wenn alle tot sind und niemand mehr (bei der Rückkehr da) ist.

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Lichtpflicht 29.03.2017, 18:38
@JackySmith

Ja das wäre doof, aber dann hätte ich die Welt wohl nicht gerettet, aber das war nicht Bedingung dieses Gedankenexperiments? Oder etwa doch?

In dem Fall würde ich vermutlich sowieso relativ schnell verrückt werden und mir Menschen halluzinieren, da ist das Gehirn Gott sei Dank schnell mit dabei :)

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JackySmith 29.03.2017, 18:51

Ich habe an den Film gedacht, den er in seiner Frage beschrieben hat. Als der Hauptcharakter aufbricht, ist nicht klar, ob er die Menschheit und damit auch seine Familie retten kann. Es kann genauso gut sein, dass ALLE tot sind, wenn er wieder kommt. Nicht nur seine Familie. Falls er überhaupt wieder kommt. Man könnte sich ja mit einem Ball befreunden, so wie in Cast Away^^

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Myosotis16 30.03.2017, 00:21
@JackySmith

Ich habe den Film Cast Away (Verschollen) mit T. Hanks auch gesehen:  

"Chuck Nolan (Tom Hanks) ist als Inspektor eines Transportunternehmens wieder einmal unterwegs, um Probleme zu lösen. Per Flugzeug fliegt er seinem neuen Auftrag entgegen, und plötzlich passiert etwas Unerwartetes. Das Flugzeug stürzt ab, Chuck erreicht nur mit letzter Kraftanstrengung eine Insel. 

Ihm wird bewusst, dass er als einzig überlebende Person an einem Inselparadies gestrandet ist. Dort muss er nicht nur täglich ums physische Überleben kämpfen, sondern auch zunehmende Einsamkeit bewältigen - weswegen er sich mit einem "Wilson" getauften Volleyball anfreundet. Gemeinsam warten sie auf Rettung, doch die lässt lange auf sich warten..."

http://www.filmstarts.de/kritiken/27770.html#synopsys_details

Ich denke jedoch, dass die Schwerpunktfragen, die dieser Film aufwirft, andere sind als die, die Interstellar stellt.

Trotzdem: Ich danke dir für deine Antwort !

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Die Menschheit ist es auf alle Fälle wert gerettet zu werden.

Ich müsste hier gelich 2 Optionen auswäheln: die Menschheit ist es auf alle Fälle wert, gerettet zu werden" und "Ich würde nur dann die Menschheit retten, wenn es kein anderer tut".

Denn, wenn die Gefahr besteht, dass ich meine Liebsten nicht mehr wiedersehe, würde mich das Überwindung kosten.

Über dieses Frage muß ich erst nachdenken.

Auf der einen Seite gäbe es im ersten Blick niemanden, wozu es sich lohnt die Welt zu retten, wenn wirklich niemand mehr existiert, den ich kenne.

Auf der anderen Seite kann man dadurch vielleicht Menschen Leid ersparen (?) und nur weil man jemanden nicht kennt ist es ja nicht gleich so, dass er/sie es nicht wert wäre, gerettet zu werden

Die Welt ist ohne Menschen vielleicht ein besserer Ort.

Ich finde ziemlich viele Menschen,nämlich die die es einfach nicht interessiert welche Folgen ihr selbstsüchtiges Handeln hat, haben kein anrecht auf diesen Planeten. Aber es gibt auch genügend Menschen die versuchen die Welt "beschützen"(mir fällt gerade kein anderer Ausdruck ein).

Dennoch finde ich haben wir inzwischen jegliches anrecht verloren.

Die  Tatsache,  dass  die  Welt  ohne  die  Menschheit  ein  besserer  Ort  wäre,  darf  nicht  zur  Ansicht  führen,  dass  man  Lebewesen  und  Gattungen  nicht  retten  muss.  Die  Menschheit  hat  sich  moralisch  zu    verbessern.  Nach  der  Besserung  wird  die  Welt  ein  noch  besserer  Ort,  als  ohne  die  Menschheit.  Keine  Gattung  oder  Lebewesen  muss  es  Wert  sein,  um  gerettet  zu  werden.  Es  geht  nicht  um  den  Wert  der Lebewesen,  sondern  um  ihr  Recht  auf  Leben.  Jedes  Lebewesen  hat  ein  bedingungsloses  Recht  auf  Leben.  Kein  Retter  muss  sich  in  echte  Lebensgefahr  bringen.  Niemand  muss  für  Andere  sterben.  Alle  Optionen,  die  Du  anbietest  sind  überflüssig  bis  falsch.

4  Milliarden  Jahre  Überlebenskrieg  haben  alle  Genome  siegesgierig  werden  lassen.  Die  Lowtech-Siegerei  überleben  Viele,  die   Hightech-Siegerei  wird  aber  niemand  überleben.  Wenn  die  Menschheit  sich  moralisch  bessert,  dann  wird  sie  ewig  leben.  Wenn  sie  siegesgierig  bleibt,  dann  wird  sie  sich  nicht  zu  Tode  siegen.  Nur  viel  ethische  Bildung  kann  die  Menschheit  retten.  Nur  eine  verbesserte  Moral  kann  dafür  sorgen,  dass  die  rettende  Gentechnik  sich  schneller  entwickelt,  als  die  Weltzerstörertechnologien.  Das  menschliche  Genom  muss  neu geschrieben  werden.  In  ungefähr  300  Jahren  wird  man  die  Psyche  des  Menschen  auf  einen  elektronischen  Chip  abspeichern  können.  Jeder  bekommt  dann  einen  Körper  aus  Metall.  Zur  Sicherheit  wird  täglich  eine  Kopie  des  "geistigen  Ichs"  per  Funk  in  eine  Datenwolke  verschickt.  Nach  einem  tödlichen  Unfall  bekommt  der  Verunglückte  einen  neuen  Körper.  Aus  der  Datenwolke  bekommt  er  seine  Psyche  zurück.  Auf   diese  Art  wird  der  Mensch  unsterblich.  Es  wird   mehrere  Datenwolken  geben.  Wer  die  Menschheit  ausrotten  will,  muss  alle  Datenwolken  zerstören.  Niemand  wird  sein  Leben  riskieren  müssen,  um  das  zu  verhindern.

Myosotis16 29.03.2017, 19:23

Du schreibst: "Alle  Optionen,  die  Du  anbietest  sind  überflüssig  bis  falsch."

Welche Option könnte/sollte ich unter den heutigen Bedingungen anbieten? Hast Du einen Formulierungsforschlag ?

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Unarbeiter 29.03.2017, 20:09
@Myosotis16

Kann  ein  Einzelner  die  Welt  (vor  der  Menschheit)  retten?   Sollten  alle  die  Welt   retten?  Sollte  man  durch   Vorbeugung  die  Welt  retten?  Oder  sollten  wir  auf  die   Weltzerstörung  einfach  verzichten?  Was  oder  wer   wird   die  Welt   zerstören?  Wird  man  durch   Raumschiffe,  durch  Zeitveschiebung  die  Welt  retten  können?  Sind  alle  verpflichtet  die  Welt  zu  retten?  Glaubt  ihr  an  die  Weltzerstörung?  Kann  man  die  Weltzerstörung  irgendwie  Verhindern?  Ist  die  Menschheit  noch  zu  retten?  Darf  man  die  Hilfeleistung  (die  Rettung)   unterlassen?  Muss  jemand  sein  Leben  riskieren,  um  die  Welt  zu  Retten?  Wie  könnte  man  die  Welt  (die  Menschheit)  retten?.........

 

Ich  weiß  nicht  welche  Frage  zum  Film  passt.

 

 

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Myosotis16 29.03.2017, 23:01
@Unarbeiter

Die oben stehende Frage ist mir wichtig. Der Film hat sie nur wieder für mich aktuell gemacht. Insofern ist es mir auch nicht wichtig welche Frage zum Film passt.

Aber die von dir in deinem Kommentar aufgelisteten Fragen finde ich interessant und wichtig.

Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast !

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Wenn ihr selbst und alle eure Verwandten/Bekannten nicht mehr existieren würdet, wäret ihr wirklich an der Erhaltung der Menschheit interessiert?

Wenn ich selbst nicht mehr existiere, kann ich mich nicht mehr für irgend etwas interessieren, weil es mich dann nicht mehr gibt. Selbst wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, egal wie dieses aussieht, würde ich immer noch existieren und könnte mich daher für etwas interessieren, aber wenn ich nicht mehr existiere, gibt es mich einfach nicht mehr und der Zweck dieser Frage hat sich erledigt.

Die oben stehende Frage wurde schon in ähnlicher Weise von M. Frisch gestellt. 

Vielleicht hättest Du diese Frage nicht nur ähnlich, sondern genauso formulieren sollen. Unter Umständen hätte sich die Frage dann nicht schon von selbst als absurd dargestellt.

Ich glaube nicht, dass man die Erde verlassen sollte, um die Welt und die Menschheit zu retten, sondern viel eher dass man versuchen sollte, beide in der Form zu retten, indem man auf der Erde entsprechend notwendiges bewirkt.

Die einzig akzeptable Option wäre für mich, dass die Menschheit es wert wäre, gerettet zu werden, aber nicht um den Preis, dass dafür die Welt unbewohnbar wird. Von daher ist es gewissermaßen eine Kombination aus den Optionen 3 und 4, wenn auch in beiden Fällen nicht ganz. 

Myosotis16 29.03.2017, 20:07

Max Frisch hat die Frage folgendermaßen formuliert: "Sind Sie sicher, daß Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?"

Findest du, dass die Frage so eindeutiger und verständlicher ist?

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Ich würde nur dann die Menschheit retten, wenn kein anderer es tut.

Einer muss den Job ja machen, wenn ich mich drücken kann soll ein Anderer aber wenn nicht sehe ich das als Pflicht an (egal wie Sch...das Leben dann vllt für mich ist). Allerdings würde ich dann versuchen der Zukünftigen Menscheit meinen Stempel aufzudrücken als Erbe des Universums, Pionier an Neuen Gestaden Prometheus 2.0. 

So eine ganz neue Zivilisation im Nirgendwo braucht gefestigte Strukturen und nicht etwa sofort eine Fragile Demokratie. 

Egal ob der Neuanfang auf einer zerstörten Erde oder auf einer Fernen Welt - alles Dasselbe. 

Oder ich würde mich dem Dominanteren anschliessen und seine Befehle ausführen. 

Da ich dann keine Familie und so habe, würden auch gewisse Hemmungen in der Richtung fallen, wenn auch die bisherigen Gesellschaftlichen Konventionen keine Gültigkeit mehr haben.

Die Welt ist ohne Menschen vielleicht ein besserer Ort.

Unterhaltsame Frage. Ich würde mich beteiligen die Menschheit zu retten, aber aus einem anderen Grund: wegen Action und Abenteuer ;D

Andere Menschen interessieren mich nicht und  ich hab ein Problem mit der Übervölkerung. Jedoch würde ich aus egoistischen Gründen "helfen".

Die Welt ist ohne Menschen vielleicht ein besserer Ort.

Die Menschheit als solche ist ersetzbar jedoch kann man nicht das aussterben einer ganzen Art und Gattung zulassen.

Die Welt ist ohne Menschen vielleicht ein besserer Ort.

Mhhh, wenn ich nicht mehr existiere, bin ich davon befreit, mir Gedanken machen zu müssen, wie's weitergehen könnte und ob es das überhaupt soll...   ;)))

Sorry, aber da ist wohl die Frage misslungen. Bevor man die Welt rettet, sollte man sich um ein besseres Deutsch kümmern. Denn, wenn man selbst nicht mehr existiert, kann man kein Interesse mehr bekunden. Interesse ist an Existenz gebunden. 

Naiver 30.03.2017, 01:49

Interessanter Hinweis!
Statt zu verstehen, was gemeint war, kann man natürlich auch darüber zetern, was man diebisch daraus falsch verstehen könnte!  Ne reine Charaktersache, hm?  ;- ))

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berkersheim 30.03.2017, 12:09
@Naiver

@Naiver

Wenn man so naiv ist, dass man keine Kritik verträgt und sie nur negativ statt auch als Hilfe werten kann, dann bleibt man halt naiv.

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Myosotis16 30.03.2017, 13:43
@berkersheim

@berkersheim

Rutsch lieber mit dem Fuß aus als mit der Zunge. "Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen" (Jean-Jacques Rousseau - Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution).

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Naiver 30.03.2017, 19:26
@berkersheim

Oha berkersheim...,
du bist so verärgert, dass du persönlich wirst und über meinen Nick herziehst? Das ist auch ne Charaktersache, hm? :- )

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Myosotis16 30.03.2017, 13:29

Besseres Deutsch ? Max Frisch ist ein Autor von Weltrang. Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schweiz wird Frisch oft mit dem zweiten großen Schweizer Schriftsteller seiner Generation, dem zehn Jahre jüngeren Friedrich Dürrenmatt, in einem Atemzug genannt.

Max Frisch formulierte die Frage folgendermaßen:

"Sind Sie sicher, daß Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?"

Findest du, dass dieser Mann schlecht Deutsch spricht ?

Außerdem hat M. Frisch viele internationale Auszeichnungen erhalten.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Max\_Frisch


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berkersheim 30.03.2017, 16:12
@Myosotis16

@Myosofis16

Ich liebe Max Frisch - hatte ihn 1968 als Abiturschriftsteller und besitze - glaube ich - alle seine Bücher. Ich würde mir wünschen, dass Du die Fragestellung oben und die von Max Frisch mal genau miteinander vergleichst, dann wird Dir auffallen, dass Max Frisch exakter formuliert und keine logischen Fehler drin hat. Zur Frage muss ich sagen, dass ich Max Frisch zwar verehre, doch nicht alles zu meiner Überzeugung mache. 

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Myosotis16 31.03.2017, 11:46
@berkersheim

1) Dir fällt ja nicht mal auf, dass du meinen User-Namen falsch schreibst.

2) Erkläre mir bitte deine Anmerkung: " ... Max Frisch exakter formuliert und keine logischen Fehler drin hat".

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Emanuel4862 30.03.2017, 16:08

+berkersheim Und du solltest dich mal darum kümmern, dass du grammatikalisch richtige Sätze schreiben lernst.

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kurtsilvino 31.03.2017, 13:14

Ich glaube der Inhalt der Frage ist interessanter als die Grammatik. DIe Menscheit kackt ab und einer beschwert sich noch schnell über einen Grammatikfehler  ... LOL

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Emanuel4862 31.03.2017, 17:53
@kurtsilvino

@berkersheim 

Zum Beispiel so: 

Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen, aber ich denke, dass Ihre Frage etwas misslungen ist. Ich denke, dass man zuerst die deutsche Rechtschreibung kennen und sich erst dann mit dem "Welt retten" beschäftigen sollte.  

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Emanuel4862 31.03.2017, 17:57
Denn, wenn man selbst nicht mehr existiert, kann man kein Interesse mehr bekunden.

Ohaa, soll das ne unterschwellige Drohung sein? :-o Ist mir erst grad aufgefallen

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Die Menschheit ist es auf alle Fälle wert gerettet zu werden.

Wir Menschen haben die Erde so umgebaut wie sie heute ist. Wir sind eigentlich zu fast allem in der Lage. Warum sollen wir dann nicht die Welt retten können? Und was meinst du mit "Welt" eigentlich? Die eigene Familienwelt oder die gesamte Menschheit. Und das mit dem "Die Erde verlassen" ist meiner Meinung nach Schwachsinn, denn: Wo sollen wir hin? Auf den Mars, wo nur Sand ist? Oder gleich auf den Mond wo kaum Schwerkraft herrscht? nein Danke! Da bleibe ich lieber auf der Erde und helfe bei der Evakuierung der Menschheit mit und gehe gemeinsam mit der Erde zugrunde. Das ist meine Meinung dazu.

Wenn ich nicht (mehr) existiere, habe ich auch keine Interesse woran auch immer; also, was soll diese Frage?


JackySmith 29.03.2017, 18:30

Ich denke, der Fragesteller hat sich unglücklich ausgedrückt^^

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Myosotis16 29.03.2017, 18:48
@JackySmith

Ja, ich habe mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Mein Gedankenspiel geht davon aus, dass mein "Ich" nicht mehr in seiner ursprünglichen Form existiert - es ist entweder viel älter/jünger oder hat eventuell sogar eine andere "Hülle" (Erscheinungsform).

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JackySmith 29.03.2017, 19:01

Das ich bleibt niemals in seiner ursprünglichen Form, sondern entwickelt sich immer weiter. Okay... ist etwas abstrakt formuliert. Jetzt bin ich, glaube ich, ganz raus^^

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Über dieses Frage muß ich erst nachdenken.

Wie soll ich die Welt retten, wenn ich nicht mehr existiere?

Myosotis16 02.05.2017, 20:02

Das du die Welt rettest, das ist nur eine Möglichkeit. Es geht in der Frage aber darum, ob du an der Rettung der Menschheit (auch wenn du nicht mehr da sein solltest) interessiert wärest.

Stell dir vor, du müsstest bald sterben. Würde das Schicksal der noch lebenden Menschen (ihre Rettung) dich interessieren, wenn du selbst und alle deine Verwandten/Bekannten nicht mehr existieren würden?

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