Wenn ihr es euch wünschen könntet, würdet ich eine Welt vorziehen wo es das Gute und das Böse in Form von Gott und den Teufel gibt oder eine Welt wo ....?

25 Antworten

Ich glaube daran, dass Gott die Welt erschaffen hat und bin zufrieden damit. Noch mehr freue ich mich aber auf die zukünftige, in der wir einmal leben dürfen:

"Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden; sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe" (Jesaja 65,17-18).

Seit dem Sündenfall im Garten Eden leben wir in einer gefallenen Schöpfung und haben es mit Leid, Tod, Krankheit, Mobbing, Streit, Krieg und Sünde zu tun. In Gottes neuer Welt wird es das nicht mehr geben:

"Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen" (Offenbarung 21,4).

Rhetorische Frage: Kann der "Zufall" bzw. die "Evolution" das auch?

"Rhetorische Frage: Kann der "Zufall" bzw. die "Evolution" das auch?" --- Was hat das damit zu tun, wie die Welt entstanden ist?

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@hydrahydra

Ich habe die Frage so verstanden, was man vorziehen würde (also, was einem lieber wäre, falls man die Wahl hätte): Schöpfung Gottes oder Zufall/Evolution.

Da Gott einen Plan mit unserem Leben hat, der weit über die irdische Existenz hinausreicht, ziehe ich dies der Theorie vor, dass wir aus dem Nichts durch Zufall entstanden sein sollen und auch wieder im Nichts enden würden...

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@chrisbyrd

Zufall/Evolution

Evolution ist aber nicht einfach "Zufall", wie viele User hier bereits erklärt haben. 

Das ist nur ein (weiteres) Missverständnis von Kreationisten … 

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Mit Gott UND Teufel natürlich. Nehmen wir mal die Evolution. Da gibt es dann zwei Möglichkeiten. Erstens nach dem Motto ‚wir schaffen das‘ zu handeln. Aber man schafft es ja nicht. Es kommt hier nämlich keiner mehr lebend raus. So eine Art palliativmedizinischer Lebensentwurf. Ok, nicht grad der übelste, aber komm, hau af, viel zu grau, da bringen dann gelegentliche Fahrradtouren oder was Drachenfliegen auch nicht mehr viel. Oder eben zweitens ,Paradise now‘ und das beginnt dann mit Banküberfällen, um erst mal an Kohle zu kommen.

Mit Gott kann man auf Teufel komm raus doch einiges besser leben. Ob Märchen, Lüge und Opium oder nicht - es halt ein besseres Lebensgefühl und kann einem mehr Sinn und Halt geben als Gunfighter oder Sonnenblume.

Warum jetzt aber noch den alten Sack von Teufel dabei haben? Weil es sonst keine Freiheit gäbe. Es wäre zwar alles gut und schön, aber eben alles geregelt und vom Chef vorgegeben, so ohne Meinungsfreiheit oder Mitspracherecht. Deshalb brauchen wir den Gewerkschaftsboss eben auch.

Weil es sonst keine Freiheit gäbe. Es wäre zwar alles gut und schön, aber eben alles geregelt und vom Chef vorgegeben, so ohne Meinungsfreiheit oder Mitspracherecht.

Wieso? Der Chef kann auch Freiraum einräumen.

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Evolution ist nicht zufällig. Es gibt einen Unterschied zwischen Zufall und Variation.

Beispiel:

Eine einzige Vogelart kann in unterschiedlichen Farbabstufungen daherkommen (Variation). Obwohl der gleichen Gattung angehörend kann ein Exemplar schwarz sein, das andere weiß und das wieder nächste braun gefleckt. Gehört die Vogelart zum Beuteschema eines Raubtiers, wird das Raubtier bevorzugt die Exemplare bejagen, die besser im Dickicht zu sehen sind, also hier wahrscheinlich die schwarzen und die weißen. Die werden dadurch zwar nicht gleich ausgerottet, aber dadurch haben die braun gefleckten tendenziell eine höhere Lebenszeit und dadurch mehr Möglichkeiten sich fortzupflanzen und ihre Farbe zu vererben.

Geht dieser Vorgang lange genug (mehrere dutzend Generationen), kann es dazu führen, dass die schwarzen und weißen Exemplare langfristig verschwinden und alle nur noch braun gefleckt sind - VOILA!

Das könnte man dann so weiter denken: Für die Raubtiere wird es nun schwerer, die Vögel zu bejagen, also tritt auch hier wieder ein langsamer Evolutionsprozess in Gang - Die jenigen die den Vogel beispielsweise besser riechen können, leben länger, die anderen hungern auf lange Sicht aus - schon wieder ein Evolutionsschritt (bessere Nase) - und so weiter und so weiter.

Du siehst, Evolution ist weder grausam, noch gut, noch böse und vor allem nicht zufällig. Und sie ist auf jeden Fall glaubwürdiger, als die Märchen der Schöpfungsgeschichte von Gott, dem Teufel.

 - (Biologie, Religion, Wissenschaft)

Ich weiß, wie die Evolution funktioniert. Mit zufällig meinte ihr eher nicht vorherbestimmt durch einen Willen.

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@Whitekliffs

Sagen wir's so: Hast du eine längere Verkettung von Evolutionsschritten, lässt sich die daraus entwickelte Art u.U. garnicht mehr mit ihren Ahnen in Verbindung bringen = Makroevolution.

Sprich Makroevolution ist nichts anderes als viele kleine Evolutionsschritte nacheinander. Große Sprünge à-la X-Men gibt's natürlich nicht...

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@Whitekliffs

Nennt sich das nicht Microevolution?

Um das noch mal zu verstärken, wass veritionale schon richtig angemerkt hat:

Es gibt keine Unterscheidung in Makro- und Mikroevolution in der Wissenschaft. Das machen nur Kreationisten.

Evolution ist immer Mikroevolution. Immer. Immer.

Große Unterschiede in Abstammungslinien sind immer die Folge tausenden oder gar millionen kleinster Veränderungen. Der Hals der Giraffe ist über zigtausende von Jahren immer länger geworden. Jede Generation vielleicht einen zehntel Milimeter.

Das wären dann 40.000 Generation, um den Hals vier Meter wachsen zu lassen. Bei einer Lebenszeit einer Giraffe von vielleicht zwanzig Jahren wären das mal gerade 800.000 Jahre. Das ist evolutionär ein Wimpernschlag.

Erst wenn man nun ein Exemplar von heute mit einem von damals vergleicht, könnte man so etwas wie Makroevolution feststellen.

Tatsächlich ist es aber immer (immer) die Abfolge kleinster Veränderungen von einer Generation zur nächsten.

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