Wenn ich wg. Kind nur 25 Std. arbeite und mein Partner voll, ich z.B. 1000,- EUR, er 3000,- EUR netto verdient-wer zahlt (proz.) wieviel in die Haushaltskasse?

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10 Antworten

Wir haben ebenfalls eine prozentuale Regelung. Uns ist wichtig, dass jeder sein eigenes Geld hat und die Verteilung trotzdem angemessen ist. Daher haben wir es so gemacht, dass jeder einen Sockelbetrag hat, der nicht berücksichtigt wird (bei beiden gleich) z.B. 500 €. Der Rest wird dann einfach entsprechend der Verhältnisse aufgeteilt. Wenn man jetzt für jeden 500 € annimmt bleiben 3000 € "Familieneinkommen" übrig. Das teilt man dann entsprechend der Verhältnisse 500€/3000€ und 2500€/3000€.

Ob die Lösung was für euch ist, müsst ihr selbst auskaspern. Wir hatten am Anfang eine direkt prozentuale Verteilung, also 1000€/4000€ bzw. 3000€/4000€ als Prozentsätze. Das fanden wir aber beide nicht mehr gut als meine Frau wegen der Kinder deutlich weniger gearbeitet hat und dementsprechend auch viel weniger verdient hat. Da haben wir das mit dem Sockelbetrag eingeführt, damit jeder eben nach wie vor einen gewissen Mindestbetrag immer frei hat.

So eine "detaillierte" Lösung mag einige Leute befremden. Wir finden es aber wichtig, dass jeder sein eigenes Konto, sein eigenes Geld und sein eigenes Sparvermögen hat. Alle Anschaffungen und Ausgaben für die Familie machen wir über ein eigenes Konto. Da gibt es auch ein Familiensparkonto auf das für Urlaube oder ein neues Auto gespart wird.

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Kommentar von MaikeLike
31.08.2015, 14:06

Vielen Dank für diesen guten Tipp! Das mit dem Sockelbetrag klingt echt vernünftig!

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Wir machen es ganz anders als die meisten hier.

Wir gehen beide arbeiten, ich Vollzeit meine Frau 30 Stunden

Wir haben beide Steuerklasse 4, ich hab ein Nettogehalt von 2300€, meine Frau 1900€ netto (bei ihr inclusive Kindergeld )

Ich zahle alles, und meine Frau hat eine EC Karte von meinem Konto.

Wenn das Konto  durch irgendwelche Sonderausgaben mal leer ist, überweist sie mir von ihrem Gehaltskonto mal wieder 2-3000 €, damit ist dann wieder genug Luft für die nächsten 4-6 Monate.

Wer rechnen kann weiß jetzt, das auf dem Konto meiner Frau jeden Monat 1900€ landen, die wir nicht anrühren, außer um 3-4x im Jahr was auf mein Konto zu zahlen, dadurch bleiben jedes Jahr ein paar Euro  auf dem Konto meiner Frau übrig, das wir dann nach Zahlung meiner jahresprämie zusammen auf unser Festgeld Konto packen um zu gegebener Zeit darüber nachzudenken ob es günstiger ist, unsere rest-Hypothek abzulösen oder ob wir uns von dem Geld was schönes gönnen - ich war mal selbstständig und habe da die Erfahrung gemacht, das es nicht viel unangenehmeres gibt, als banken um Geld bitten zu müssen, seitdem will ich immer genug Geld kurzfristig verfügbar haben, um 6 Monate problemlos bei Lohnausfall überbrücken zu können. das lässt mich ruhiger schlafen ;)

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Wir regeln das anteilig und es klappt wunderbar, von gemeinsamen Konten halten wir auch nicht viel. Lass dich nicht verunsichern.

 In Eurem Fall würdest du eben ca ein Viertel zahlen und er drei Viertel. 

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Kommentar von MaikeLike
31.08.2015, 14:07

Ab hier: VIELEN DANK FÜR DIE GUTEN ANTWORTEN :o)

Meine Frage hatte sich ja nicht auf Meinungen bezogen sondern rein auf ne rechnerische Lösung. Die Tipps ab hier finde ich durch die Bank gut :o)

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Mein aufrichtiges Beileid. Was ist denn das für eine Lebensgemeinschaft, wo ihr euch deswegen hier Rat holen müsst?

Vielleicht sollte man solch strittige Dinge dann doch besser klären, bevor ihr zu dritt seid.

Bei uns fließt alles in einen Topf, Anschaffungen werden besprochen und wer etwas braucht, nimmt es sich ohne deshalb etwa den Anderen fragen zu müssen.

Allerdings setzt dies einen vernünftigen Umgang mit Geld voraus. Klappt aber bei uns seit Jahrzehnten ganz prima.

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Ich würde sagen (aufgrund der fast doppelten Stunden die er arbeitet und seinem 3 fachen Gehalt ) zahlst du zwischen 30 und 40% (vermutlich eher Richtung 30%) und er die restlichen 70 bzw. 60% :-)
Hoffe ich konnte euch bei eurem Problem helfen und es steht einem friedlichen Zusammenleben nichts (mehr) im Wege :-)

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Das so genau zu nehmen ist wirklich seltsam. Die Berechnung sollte, wenn sie denn schon vonnöten ist, abzüglich der Kosten gemacht werden, die derjenige von seinem Konto trägt, zB Miete, Versicherungen etc.

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Ihr habt ein gemeinsames Kind, aber getrennte Kassen? Finde ich sehr seltsam. Man muss auch bedenken, dass Kinderbetreuung eine nicht zu unterschätzende Tätigkeit ist.

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Dafür gibt es kein Gesetz. Bringt Ihr das nicht fertig, dass Ihr das miteinander regelt?

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ist doch ganz einfach

einer 25 %

einer 75 % (weil er das Dreifache verdient)

angenommen ihr braucht 1000,00 Euro Haushaltsgeld

dann zahlt einer 250,00 Euro - der andere 750,00 Euro

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also das müsst Ihr nun wirklich untereinander ausmachen

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