Wenn ich seit März 2011 in einer Wohung wohne,, wann würde ein Gewohnheitsrecht beginnen.

14 Antworten

Es gibt faktisch kein Gewohnheitsrecht. Und im Mietrecht, einem der überreguliertesten Rechtsbereiche überhaupt, schon gleich gar nicht. Sofern der Flur Gemeinschaftseigentum darstellt und somit nicht zur Mietsache gehört, ist eine Nutzung ohne explizite Genehmigung nicht statthaft, und zudem je nach örtlichen Gegebenheiten sogar bußgeldbehaftet, sofern es sich um Behinderung / Versperrung eines Fluchtweges handelt. Das Einbringen brennbarer Gegenstände in Fluchtwege kann im Schadensfall sogar strafrechtliche Konsequenzen haben.

Märchen Nummer 7:

Wenn der Vermieter lange Zeit etwas duldet, entsteht daraus ein Gewohnheitsrecht.

Enno Einhorn stellt seit Jahren sein Moped auf dem Hof ab. Nun fordert ihn der Vermieter plötzlich auf, das zu unterlassen. "Das darf er doch gar nicht, das ist schließlich mein Gewohnheitsrecht!", empört er sich. Auch wenn der Vermieter jahrzehntelang damit einverstanden war, dass man sein Schuhschränkchen ins Treppenhaus gestellt hat oder die Wäsche auf dem Dachboden trocknet: Wenn es nicht ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde, kann er dies ohne Angabe von Gründen jederzeit untersagen. Juristisch gilt dies als "unentgeltliche Leihe", die der Vermieter jederzeit zurückverlangen kann. Ein Gewohnheitsrecht gibt es im Mietrecht - hartnäckigen Gerüchten zum Trotz - nicht. Zwar können Verträge auch mündlich geschlossen werden. Allerdings reicht es nicht, wenn der Vermieter einmal gesagt hat: "Sie dürfen Ihr Moped hier abstellen." Man muss es nachweisen können, also etwa, wenn er vor Zeugen gesagt hat: "Dies ist Ihr Abstellplatz."

http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0409/040914.htm

Überhaupt nicht. Dieses gibt es im Mietrecht nicht.

Der Hausflur gehört nicht zur Mietsache. Folglich hat dort der Vermieter das Hausrecht und darf bestimmen ob Mieter dort etwas hinstellen dürfen oder nicht bzw. irgend wann sagen "der Schuhschrank muß da weg", auch wenn er es jahrelang geduldet hat.

Vormieter haben Termin zur Wohnungsübergabe platzen lassen?

Hallo,

Wir sollten am 16.07 als Nachmieter eine Wohnung übernehmen, mit der Voraussetzung das die Vormieter diese somit nicht bei Auszug Grundrenovieren müssen und wir dafür eher die Schlüssel für die Wohnung bekommen. Mietbeginn ist der 01.08.2016.

 Die Vormieter, haben uns mehrmals den Termin mündlich als auch über WHATSAPP ZUGESAGT und bestätigt. 

Auch der Vermieter wurde informiert und war damit einverstanden.

Der Vermieter hatte am Tag an dem die Wohnungsübergabe eigentlich stattfinden sollte, keine Zeit und auf Absprache mit ihm, hätten wir die Wohnung zusammen mit den Vormietern mit einen Übergabeprotokoll auch ohne An und übergeben lassen können.

 Dies wollten die Vormieter  jedoch nicht und meldeten sich erst gar nicht mehr bei uns und den Vermieter!

Am 20.07 erhielt ich dann eine Nachricht von den Vormietern das die Übergabe nächste Woche Mittwoch stattfinden sollte und wir doch den Vermieter darüber informieren sollten.

Wir haben uns, da dies seit 2 Monaten abgemacht war, extra Urlaub genommen und einen LKW sowie Leute bestellt. Nun ist der eigentliche Termin geplatzt und wir bekommen wenn wir Glück haben Ende der nächsten Woche den Schlüssel!

Ich bin stinksauer! Wir haben nicht nur ein Haufen Geld sondern auch Zeit in den Sand gesetzt!

Haben wir irgendwelche Rechtsanspüche gegenüber des Vormieters!?!?

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Gewohnheitsrecht für Freisitz?

Wir nutzen seit 15 Jahren einen Freisitz. Dieser ist nicht in unserem Mietvertrag verzeichnet. Jetzt möchte unser Vermieter diesen Freisitz für sich selber nutzen. Geht da so einfach? Wir wohnen seit 15 Jahren zur Miete auf dem Gelände, und nutzen und pflegen ebenso lange diesen Freisitz.

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Fristlose Kündigung der Wohnung durch die Mieter. Gibt es eine Frist zum Widerspruch für den Vermieter?

Hallo, meine Freundin und ich haben im März 2014 eine Wohnung bezogen. Von Anfang an bestand ein sehr gutes Verhältnis zu den Vermietern (älteres Ehepaar). Wir haben vor Einzug in Eigenleistung den Vermietern unter die Arme gegriffen und bei streichen und kleineren Renovierungsarbeiten geholfen. Das die Isolierung des Dachstuhls und eine richtige Außenwanddämmung noch vor Winter passieren sollte wurde uns zugesagt. Der Winter kam und nichts ist geschehen. Selbst unter intensiven Heizen konnte die Temperatur innen kaum über 20 Grad gehalten werden. Wir haben immer wieder mit den beiden gesprochen und uns wurde zugesagt, dass Abhilfe geschaffen wird. Nichts geschah. Am 29.12.2015 entdeckten wir an einer Außenwand im Schlafzimmer grünen Schimmel. Bei genauerem Betrachten und umräumen des Zimmers fiel uns auf, dass beide Außenwände großflächigen Schimmel aufwiesen. Sofort haben wir die Vermieter darüber informiert. Wir haben durch das Gespräch mit ihnen herausgefunden, dass die Wände weder innen noch außen gedämmt sind. Mit einem Schimmelsporen-Test aus der Apotheke konnten wir erfahren, dass eine sehr hohe Belastung vorliegt. Ein von uns dazu bestellter Fachmann für Innen und Außenbausanierungen bestätigte uns, dass durch die fehlenden Dämmungen und die extrem kalte und feuchte Wand davon auszugehen ist, dass nicht sichtbar unter den mit Pressholz gedämmten anderen Räumen ebenfalls Schimmel ist. Auf den Vorschlag des Experten das Haus richtig dämmen zu müssen entgegneten die Vermieter damit, dass ihnen das zu aufwändig ist und sie eine billigere Lösung bevorzugen. Zudem leidet meine Freundin unter einer Autoimmunkrankheit und ihr wurde sofort vom Arzt bescheinigt, dass sie sich in der Wohnung nichtmehr aufhalten darf. Am 05.01.16 einigten wir uns mit den Vermietern mündlich, dass wir die Wohnung sofort kündigen, keine Miete mehr zahlen und bis Ende Januar geräumt haben. am 09.01.16 verfasste ich dies nochmal schriftlich und ließ mir den Erhalt persönlich abzeichnen. Gestern am 16.01.16 teilten sie uns mündlich mit das sie die Kündigung nicht akzeptieren und wir erst zum 31.04. raus kommen und zahlen sollen. Gibt es eine Frist, bis wann sie schriftlich auf die Kündigung reagieren müssen, oder was sollen wir nun tun?

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Wann Schlüsselübergabe?

Ich ziehe um.Der alte Mietvertrag läuft am 30.04 ab. Jetzt stellt der Vormieter sich quer.Er hatte zwar ,mündlich, eine Übergabe bis zum 27.04.zugesagt, aber das wird wohl nix. Laut § 193 BGB muss er die Schlüssel erst am 02.05 abgeben.Meine Nachmieter können also nicht pünktlich in meine Wohnung und ich nicht in meine Neue.Ich muss am 02.05arbeiten und kann erst ab 19Uhr die Wohnung räumen.Wie geht es jetzt weiter.Ich bin etwas ratlos.Mein Vermieter bleibt zwar der Gleiche, da gibt es keine Probleme, aber meine Nachmieter?Was machen wir mit denen jetzt?

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