Wenn ich mit hartz4 einen Anwalt konsultiert habe aber bis zu dem Termin wieder feste Arbeit aufgenommen habe, kann der Anwalt dann eine Beratung ablehnen?

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3 Antworten

Da er jetzt nicht mehr bedürftig ist kann es sein, das er jetzt den Anwalt selbst bezahlen muß. 

Wahrscheinlich wollte ihn die Anwältin darauf hinweisen.  Das Geld steht ihm zu, aber er bezahlt den Anwalt und damit ist das ganze rechnerisch eventuell eine Nullnummer.

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Kommentar von kevin1905
22.11.2016, 14:44

Wenn er vor dem SG siegt, hat das Jobcenter höchstwahrscheinlich die Anwaltskosten zu tragen (§ 193 SGG).

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Kann die Anwältin ihn aufgrund der neuen Arbeitsstelle eine Beratung verweigern?

Sie kann die Beratung verweigern aus welchem Grund auch immer, da sie sich ihre Mandanten selbst aussucht (Vertragsfreiheit).

Über ihre Motive können wir nur mutmaßen.

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Wenn du Hartz4 beziehst, kannst du bei Gericht einen Beratungsschein für den Anwalt holen, dann zählt das Einkommen, was du in dem Moment hast.

Wenn du den Anwalt engagierst und er dir, weil du Hartz4 beziehst, einen günstigeren Preis macht, dann ist das sein Entgegenkommen. Wenn du dann wieder mehr verdienst, muss er dir diese Freude auch nicht mehr machen, aber es vergrault ihm vielleicht einen Mandanten, wenn er dann auf einmal sagt, "nö"

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